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Donnerstag, 23. August 2012

Restaurant: Royal India

Für eine Besprechnung habe ich mich mit Freunden im Restaurant "Royal India" in der Münchner Westendstraße (Nähe Donnerstberger Brücke) getroffen.
Schon die Kritik in der SZ klang äußerst gut und wir waren uns alle einig: die Kritiken sind zurecht so gut.

Auf eine Vorspeisenplatte mit allerlei in Teig frittierten Fleisch und Gemüsestücken (Pakhora) gab es dann als Hauptspeise Gerichte wie "Ente Mango" in süßer, würziger Mangosauce, Ente Jalfrezi in sehr scharfer Sauce, oder Thalis (also 3 Schälchen mit unterschiedlichen Gerichten, dazu ein kleiner Salat und Raita, also Joghurtsauce), das wir in vegetarischer (Palak Paneer, Kichererbsencurry und Kohl-Curry) und fleischlicher Form (Lamm, Palak Paneer und Ente Mango) hatten.






Alle Gerichte waren unglaublich gut und ausgewogen gewürzt, das Fleisch war butterzart. Der Reis war als Gewürzreis mit Nelken, ganzen Vanillieschoten, Kreuzkümmel und Lorbeerblättern gewürzt.

Zum Nachtisch bekamen wir dann noch völlig überraschend eine Mangocreme (aufs Haus!) serviert. Eineaufgeschlagene, süße Creme, mit einer roten Sauce (Erdbeeren?) und Mandelblättchen oben drauf.

Der Service war freundlich, immer schnell und warten mussten wir auch nicht lange aufs Essen.
Der Innenraum ist einfach, aber geschmackvoll eingerichtet, auf keinen Fall kitschig, man kann aber auch an einfachen Tischen draussen auf dem Gehsteig sitzen.
Positiv aufgefallen ist außerdem, dass es auch eine ausreichende Auswahl an vegetarischen Gerichten gibt und die Preise absolut akzeptabel sind (bis 10€ für ein vegetarisches Gericht 10-15€ für Fleisch und Fischgerichte), die Portionen sind außerdem sehr groß!

Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 22. August 2012

Paris - Krishna Bhavan

So etwas habe er bisher in München noch nicht gefunden, sagt mein indischer Kollege und lotst uns mittem durch das indische Viertel nahe des Gare du nord zu einem richtigen(!) südindischen Restaurant. Rechts und Links an der Strasse ein Laden mit Saris, Armreifen und indischen Lebensmitteln nach dem anderen. In Paris fühl man sich nicht mehr.

Das Krishna Bhavan (Rue Cail, Nähe Gare du nord) wird von Auswanderern aus Sri Lanka betrieben, ist streng vegetarisch und für Pariser Verhältnisse erstaunlich günstig. Alle Hauptgerichte liegen um die 10€. Das Restaurant ist relativ klein und man sitzt an den Tischen eng zusammen. Wasser gibt es - wie in Frankreich üblich - immer da.
Die etwas beengte Atmosphäre wird durch das Essen locker wieder wett gemacht:
Zur Vorspeise gab es Pakhoras (in Teig frittiertes Gemüse), Samosas (gefüllte Teigtaschen), scharfe Linsensuppen und Bratlinge.
Weiter ging es mit verschiedenen Reis- und Couscousgerichten, Dosas (gefüllte "Pfannkuchen"), zu allem gab es Chutneys und Saucen. Die Portionen waren so riesig, dass an eine Nachspeise nicht mehr zu denken war.

Auf jeden Fall empfehlenswert und eine neue Erfahrung, denn das Essen ist doch noch einmal anders als das, was man landläufig in Deutschland unter "indische Küche" kennt.

Guten Hunger!
Bille