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Montag, 12. Dezember 2011

27. November 2011 - Bruschetta und Penne "Dolce Vita"

Zurück in Kathmandu haben wir uns mit den Leuten verabredet, die wir am Trek kennen gelernt haben, für ein letztes, gemeinsames Abendessen im italienischen Lokal "Dolce Vita", dass uns Jay empfohlen hat. Als wir reinkommen, eine angenehme Atmosphäse, eine verlockende Speisekarte und wir bestellen Bruschetta zur Vorspeise (die Michi und ich uns teilen) und Spaghetti "Dolce Vita" mit Hühnchen, Chilli und Tomaten.


Der Abend sollte leider nicht so lang werden, wie wir gehofft haben. Eine gute halbe Stunde nach der Vorspeise, ließ sich Michael selbige noch einmal durch den Kopf gehen, eine halbe Stunde später zurück im Hotel dann auch ich. Tja, ich würde sagen: An der war wohl was nicht in Ordnung.

Die Hauptspeise war zwar lecker aber aufgrund ansteigender Übelkeit haben wir die beide schon nicht mehr ausgegessen...

Aber ich habe mir sagen lassen, sowas passiert wohl jedem Mal in solchen Ländern. ;) Im Nachhinein können wir es mit Humor nehmen.

"Guten Hunger"
Bille

Dienstag, 16. August 2011

15. August 2011 - Süditalienisches Menü

Ich freue mich immer, wenn wir Gäste haben. Dann hab ich immer gleich noch mehr einen Grund, viel und gut zu kochen. Prima, wenn das Ganze dabei nicht mal so viel Arbeit ist.
Heute waren Gerrit und Martina zum Essen da (und haben auch mitgekocht, das hab ich versproche zu erwähnen) und wir haben ein süditalienisches Menü gekocht.

Zur Vorspeise gab es Bruschetta alla cipolline, Bruschetta mit jungen Zwiebeln.


Dazu wurden die Weißbrotscheiben (ich habe Scheiben eines Aufback-Ciabattas genommen) mit einer Mischung aus gehackten Frühlingszwiebeln (ein Bund pro sechs Bruschetta), gehackten Oliven, Salz, Pfeffer und Olivenöl bestrichen. Lecker und mal ganz anders als das immer gleiche Bruschetta. Dazu hatten wir noch ein paar Antipasti, wie Oliven, getrocknete Tomaten in Öl und eingelegten Knoblauch.
Das nächste Mal würden wir die Bruschetta mit Zwiebeln mit welchen mit Tomaten mischen, damits nicht den Zwiebel-Overkill gibt ;)

Zur Hauptspeise hatten wir dann Pollo all'arancia, Hühnchen mit Orangen und Oliven.


Die Hühnerteile (ein Brathähnchen oder 4 Schenkel) wurden mit Salz und Pfeffer eingerieben und scharf angebraten. Diese werden rausgenommen und im gleichen Topf 2 Zwiebeln (in Ringen) angebraten, dazu kommen dann ein halber Bund Rosmarin, 2 Lorbeerblätter. Alles mit Marsala und frishc gepresstem Orangensaft ablöschen, eine zerkrümelte, getrocknete Peperoncino, ein EL schwarze Oliven und 2 EL Orangenmarmelade mit rein und die Hühnerstücke wieder in den Topf legen. 40min garen und fertig!
Dazu gab es Patate al Marsala, kleine, junge Kartoffeln, die in angebraten und mit einer Bodendecke Marsala gegart wurden. Den Marsala haben wir übrigens - da wir keinen herbekommen haben - durch eine Mischung aus Weißwein und trockenem Sherry ersetzt.

Zur Nachspeise wollte ich eigentlich eine Granita die Limone machen, ein Zitronengranita. Eine Lösung aus dem Saft von 6 Zitronen, der Schale von 2 Zitronen, 400ml Wasser und 300g Zucker herstellen (ich habe 100g davon als braunen Zucker genommen) und ins Gefrierfach stellen. Regelmäßig durchrühren.
Problem: Im Rezept stand, das braucht 4 h zum frieren. Nach über 5 Stunden war es 22:00, die Gäste wollten gehen und das Zeug war immer noch nur halb angefroren.
Daher drei Dinge: 1) Lecker! 2) mindestens 6-7 Stunden zum Frieren einplanen, 3) die Portionen sind relativ groß, etwas weniger  (2/3) reicht auch locker.
Die Reste haben wir heute zum Nachtisch als Wassereis gegessen. Auch gut!

Alle Rezepte sind aus dem Kochbuch "Süditalien - Küche und Kultur"

Guten Hunger!
Bille