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Dienstag, 27. Dezember 2011

24. Dezember 2011 - Weihnachtsmenü mit Entenbrust

Frohe Weihnachten! Heute, am heiligen Abend sind wir zu zweit. Und wir genießen einen wunderbaren Abend zusammen, natürlich mit einem schönen Weihnachtsmenü.

Als "Gruß aus der Küche" gibt es heute Weinbergschnecken mit Knoblauchbutter und Parmesan.


Die Schnecken (aus der Dose) habe ich dazu in ein Schneckenpfännchen gelegt und mit Knoblauchbutter (2 Knollen Knoblauch mit etwas Salz und 2 EL Butter gemischt) und etwas geriebenem Parmesan im Ofen gratiniert. (15min unter dem Backofengrill). dazu gabs Baguette. Ich habe zum ersten Mal Schnecken gegessen und muss sagen: Schlecht sind die nicht - aber das Besondere konnte daran auch noch nicht finden, denn geschmeckt haben sie vor allem nach der Knoblauchbutter.

Als Vorspeise hatten wir dann Feldsalat mit Orangendressing und warmem Ziegenkäsetoast.


Für das Dresing habe ich Orangensaft mit etwas Orangenmarmelade, Salz und Pfeffer und kräftig Olivenöl verrührt.
Den Ziegenkäse habe ich auf die getoasteten Toastscheiben gelegt und unter dem Backofengrill 8 min zerlaufen lassen.
Zum Anrichten den Feldsalat mit dem Dressing mischen und die Toasts oben drauf anrichten.

Als Hauptgang gab es heute eine Entenbrust in rosa-Pfeffer-Fruchsauce mit Spätzle.


Die Entenbrust wird auf der Fettseite eingeschnitten und mit gemahlenem bunten Pfeffer und Sezuchanpfeffer eingerieben. Dann wird die ganze Entenbrust von beiden Seiten bei mäßiger Hitze angebraten. Eigentlich hätten 8 min von jeder Seite reichen sollen, unsere Brust war danach aber noch minimal roh (also nicht nur rosig), 2 min mehr von jeder Seite hätten also nicht geschadet.
Der Bratenfond wird mit Weißwein und Fruchtsauce (wir haben die bereits fertig gekochten Waldfrüche vorher durch ein Sieb passiert und nur die Fruchtsauce weiter verwendet) abgelöscht und zusammen mit einer gehackten Chillischote eingekocht, bevor er gut gewürzt wird.
Dazu gabs klassische Spätzle.
Das Rezept für die Entenbrust findet sich hier auf chefkoch.de

Der Nachtisch ging leider etwas schief. Eigentlich hätte es ein Orangensorbet geben sollen, aber das wurde einfach überhaupt nicht fest. So gabs im Endeffekt nochmal die Marzipan-Mohn-Mousse vom Vortag mit Orangensauce, was auch sehr lecker war.



Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 16. August 2011

15. August 2011 - Süditalienisches Menü

Ich freue mich immer, wenn wir Gäste haben. Dann hab ich immer gleich noch mehr einen Grund, viel und gut zu kochen. Prima, wenn das Ganze dabei nicht mal so viel Arbeit ist.
Heute waren Gerrit und Martina zum Essen da (und haben auch mitgekocht, das hab ich versproche zu erwähnen) und wir haben ein süditalienisches Menü gekocht.

Zur Vorspeise gab es Bruschetta alla cipolline, Bruschetta mit jungen Zwiebeln.


Dazu wurden die Weißbrotscheiben (ich habe Scheiben eines Aufback-Ciabattas genommen) mit einer Mischung aus gehackten Frühlingszwiebeln (ein Bund pro sechs Bruschetta), gehackten Oliven, Salz, Pfeffer und Olivenöl bestrichen. Lecker und mal ganz anders als das immer gleiche Bruschetta. Dazu hatten wir noch ein paar Antipasti, wie Oliven, getrocknete Tomaten in Öl und eingelegten Knoblauch.
Das nächste Mal würden wir die Bruschetta mit Zwiebeln mit welchen mit Tomaten mischen, damits nicht den Zwiebel-Overkill gibt ;)

Zur Hauptspeise hatten wir dann Pollo all'arancia, Hühnchen mit Orangen und Oliven.


Die Hühnerteile (ein Brathähnchen oder 4 Schenkel) wurden mit Salz und Pfeffer eingerieben und scharf angebraten. Diese werden rausgenommen und im gleichen Topf 2 Zwiebeln (in Ringen) angebraten, dazu kommen dann ein halber Bund Rosmarin, 2 Lorbeerblätter. Alles mit Marsala und frishc gepresstem Orangensaft ablöschen, eine zerkrümelte, getrocknete Peperoncino, ein EL schwarze Oliven und 2 EL Orangenmarmelade mit rein und die Hühnerstücke wieder in den Topf legen. 40min garen und fertig!
Dazu gab es Patate al Marsala, kleine, junge Kartoffeln, die in angebraten und mit einer Bodendecke Marsala gegart wurden. Den Marsala haben wir übrigens - da wir keinen herbekommen haben - durch eine Mischung aus Weißwein und trockenem Sherry ersetzt.

Zur Nachspeise wollte ich eigentlich eine Granita die Limone machen, ein Zitronengranita. Eine Lösung aus dem Saft von 6 Zitronen, der Schale von 2 Zitronen, 400ml Wasser und 300g Zucker herstellen (ich habe 100g davon als braunen Zucker genommen) und ins Gefrierfach stellen. Regelmäßig durchrühren.
Problem: Im Rezept stand, das braucht 4 h zum frieren. Nach über 5 Stunden war es 22:00, die Gäste wollten gehen und das Zeug war immer noch nur halb angefroren.
Daher drei Dinge: 1) Lecker! 2) mindestens 6-7 Stunden zum Frieren einplanen, 3) die Portionen sind relativ groß, etwas weniger  (2/3) reicht auch locker.
Die Reste haben wir heute zum Nachtisch als Wassereis gegessen. Auch gut!

Alle Rezepte sind aus dem Kochbuch "Süditalien - Küche und Kultur"

Guten Hunger!
Bille