Mittwoch, 26. März 2014

Jiaozi: Chinesische Maultaschen à la Juan

Es war mal wieder Zeit für die "Ladies Night" (Kolleginnen-Abend mit gutem Essen). Während wir lange immer nur in unterschiedliche Restaurants gegangen sind, hat es sich die letzten Male so ergeben, dass immer eine oder zwei von uns für den Rest gekocht haben. Und da in dieser Gruppe nicht nur Frauen aus unterschiedlichsten Teilen Deutschlands dabei sind, sondern vor allem auch Frauen aus der ganzen Welt, kommt da so einiges zusammen.




Dieses Mal haben Juan und Li aus China uns beigebracht, wie man chinesische Maultaschen ("Jiaozi") macht:

für 40 Stück (reicht mit Beilagen für 6-7 Personen):

Teig:
  • 500g Weizenmehl
  • Wasser

Füllung:
  • 500g Schweinehackfleisch
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Blätter Chinakohl
  • Salz
  • Maggi oder Sojasauce

dazu:
  • Salz
  • Essig

 
Und so gehts:
Frühlingszwiebeln und Chinakohl klein schneiden und mit dem Hackfleisch mischen, mit Salz und einem Schuss Maggi oder auch Sojasauce würzen. Überraschenderweise hat Juan tatsächlich Maggi genommen, aber Sojasauce ist hier nicht ganz unähnlich.
Das Mehl mit soviel Wasser verkneten, dass ein Nudelteig entsteht. Der Teig darf nicht mehr kleben und soll sich noch einigermaßen gut ausrollen lassen.
Den Teig in Portionen teilen und zu Kugeln rollen (Durchmesser etwa 3-4 cm). Die Kugeln dann etwas flach drücken und auf einem bemehlten Brett zu runden Scheiben ausrollen. In die Mitte einer Teigportion etwa 1 EL der Füllung geben und zu einem Halbkreis schließen, dabei die Ränder fest zudrücken. Zuletzt die Ränder nach oben zusammendrücken (siehe Bild) und die Maultaschen in kochenem Salzwasser garen.

Juan hat uns dann noch erzählt, dass sie die Maultaschen am liebsten mit etwas Essig isst, am besten einen milderen Essig. Mangels Alternativen haben wir Balsamico verwendet, der aber dazu sehr gut geschmeckt hat. Alternativ in der Suppe servieren.

Foto-"Kurs":








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