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Montag, 27. August 2012

Kuchen einwecken - Glaskuchen im Weckglas

Marmelade, Essiggurken, Obstkonserven, das sind die Dinge an man üblicherweise denkt, wenn man das Wort "Einkochen" hört. Wenn man doch nur auch so leckere Dinge wie Schokoladenkuchen ein"kochen" könnte. Und das geht.
Vor einiger Zeit habe ich ein Rezept für kleine Kuchen im Glas gefunden. Dass das ein süßes Geschenk ist, und die Kuchen im Glas natürlich auch schön aussehen, war klar. Dass man, wenn man die Gläser ähnlich anderen Konserven ordentlich zumacht, diese auch mehrere Monate frisch halten kann, habe ich erst später gelesen.
Hier also mein Report vom Kochen ein"kochen", wobei das Wort "Einwecken" hier noch besser passt, da ich aufgrund der Form richtige Weck-Gläser verwendet habe. Das Glas muss ja von der Form her so sein, dass der Kuchen rausrutscht.


Und so geht's, der Schokoladenkuchen aus dem Glas:

1) Kuchenteig herstellen, in diesem Fall habe ich das Rezept für "Saftigen Schokoladenkuchen" (reicht für ca. 6 Gläser à 390ml oder 14 Gläser à 140 ml) von chefkoch verwendet
2) Gläser einfetten
3) Kucheteig mit dem Spritzbeutel (so gehts ganz einfach) in die Gläser füllen. Dabei unbedingt die Gläser nur halbvoll machen, der Teig geht schließlich noch auf.
4) Kuchen (offen) backen. Die Backzeit ist natürlich je nach Glasgröße unterschiedlich, deshalb Stäbchenprobe machen.
5) In der Zwischenzeit die Gummis und deckel in kochendes Wasser legen (zum sterilisieren) und abtrocknen, bzw. die Gummiringe auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
6) Gläser aus dem Ofen holen und gut verschließen, dabei gegebenenfalls die Ränder nochmal abwischen.
7) Wenn die Gläser kühl sind, prüfen, ob ein gutes Vakuum besteht (die, die kein Vakuum gezogen habe bald essen :) )

Viel Spaß beim Backen und guten Hunger!
Bille

Dienstag, 5. Juni 2012

Scotland - Food and Drink of the Highlands

Im Anschluss an das Whiskytesten auf Islay hat es uns wieder aufs Festland, in die westlichen Highlands verschlagen. Dort waren wir auf Trekkingtour unterwegs, was uns nicht davon abgehalten hat, immer wieder mal irgendwo einzukehren oder auch sehr lecker auf Tour zu kochen.

Im Endeffekt beginnt unsere Tour schon mit der Reise von Islay nach Oban, wo wir wegen Verspätungen in dem kleinen Ort Lochgilphead etwas über eine Stunde auf den nächsten Bus warten müssen. Zusammen mit 3 Neuseeländern, die das gleiche Ziel wie wir haben, warten wir in einem süßen, kleinen Café (und klein ist wörtlich zu nehmen, es sind genau 4 kleine Tische drin) mit "homemade bakery", das "Mrs Mac's Coffee Shop". Traditionelle britische Scones (Rezeptvorschlag), Cupcakes und verschiedene Kuchen, dazu guten Schwarztee. So lässt es sich warten.



Weiter gings nach Oban, wo wir uns vor dem Abmarsch noch mal gute Fish and Chips, Fish Pie bzw. Scampi and Chips gegönnt haben. Heiß, fettig, mit Gemüse und Salat und richtig lecker. Genau das Richtige, wenn man sich aufmacht, auf mehrere Tage Trekking und es draussen kalt und wechselhaft ist. Das kleine Lokal "Oban Fish and Chips Shop" ist ein Take away mit angeschlossenem Lokal. Sieht es von aussen ein bisschen nach billigem Take-away aus, ist es doch wirklich zu empfehlen.


Aber auch unterwegs haben wir uns nicht lumpen lassen: Eine Espressokanne war genauso im Gepäck, wie ein guter Kocher und viel Essen.
Da kann man schon auch mal Pfannkuchen backen (Rezept), oder einen Linsen-Kartoffeltopf (Kartoffelbrei-Pulver ist besser als getrocknete Kartoffelscheiben. Diese brauchen lange zum Einweichen und sind dann immer noch zäh)mit frisch gebackenen Chapati. Sogar Toast (z.B. zum Rührei) bekommt man mit etwas Kreativität hin :)





Auch wenn das mit den Chapati irgendwie verlockend klang: Die Kocherpfanne wird einfach nicht heiß genug und es brennt an, bzw. bleibt kleben. Was aber bestimmt lecker ist: Wenn man ein Lagerfeuer hat und Stockbrot dazu machen kann.

Und wenn man zwischendrin mal in einen Ort kommt, wie zum Beispiel Kinlochleven, bietet es sich geradezu an, auch mal die Vorräte mit frischen wieder aufzustocken und unterwegs ein schon fast obligatorisches "Fish&Chips" oder einen Burger zu essen. Im erwähnten Ort kann ich dafür das Restaurant (und wenn das Wetter mal ganz schlecht ist, haben die auch Übernachtungsmöglichkeiten) "Highland Getaway" empfehlen. Das war mit das beste Fish&Chips, das wir hatten, und das zu sehr guten Preisen.

Und Whisky? Klar, gibts auch.
Wir haben natürlich auch der Oban Destillery einen Besuch abgestattet, um dort aber zu erfahren, dass es ein Tasting ausschließlich in Zusammenhang mit einer Tour gibt, und auf die nächste hätten wir 1,5 Stunden warten müssen. Das wollten wir an diesem Tag nicht mehr und sind deshalb gegangen. Insgesamt muss man aber sagen, dass die Destillery deutlich touristischer ist, als die, die wir auf Islay besucht haben. Aber immerhin hat jemand Humor bewiesen:


Den Whisky, den wir uns dank Verhandlungsgeschick von Michael in Bruichladdich in die dort neu erworbenen Falchmänner haben füllen lassen und die Miniflasche vom Laphroig "Cask Strength" haben wir dann unterwegs, nach anstrengenden Tagen oder einfach an einem schönen Abend gegönnt.
So trinkt man heute Whisky on the rocks!


Eine letzte Station steht noch aus: Unser Ziel "Fort William".
Bis dahin!

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. Dezember 2011

4. Dezember 2011 - Schokoladen- und Apfelkuchen

Nach zwei einhalb aufregenden Wochen in Nepal sind wir wieder auf dem Heimweg. Mittags ging unser Flieger nach Mumbai, wo wir einen langen Aufenthalt bis spät in die Nacht haben. Unser Abendessen gibts in einem Flughafen-Café: Apfelkuchen und Schokokuchen!


Michael schwört, dass ich von dem Schokoladenkuche nicht mal ein Stück geschafft hätte, so süß war er... Hmm, ich habs nicht ausprobiert ;)

Guten Hunger!
Bille

Sonntag, 4. September 2011

2. September 2011 - Provencealischer Tomaten-Zwiebel-Kuchen

Es ist September und damit hat der meteorologische Herbst angefangen. Und was gibt es im Herbst? Genau, Vel Zwiebelkuchen. heute um genau zu sein einen provencealischen Tomaten-Zwiebel-Kuchen.




Vom Grundrezept her wie ein einfacher Zwiebelkuchen. Die französische Note bekommt dieser Zwiebelkuchen durch die vielen Kräuter, die noch mit drin sind. Ganze 3 Zweige Thymian und je ein großer Zweig Rosmarin und Salbei sind mir am Anfang ganz schön viel vorgekommen, waren aber genau richtig. Ach ja, zwei Lorbeerblätter waren auch noch mit drin. Der Rest ist ähnlich, wie bei einem klassischen Ziebelkuchen. Ein Hefeteig, viele gedämpfte Zwiebeln, in diesem Fall noch mit einigen Tomaten und eine Sahne-Ei-Mischung drüber.
Insgesamt viel Arbeit, aber sehr lecker. Auch dieses Rezept ist aus dem Netz und findet sich hier.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 24. Januar 2011

24. Januar - Ananaskuppel zum Frühstück

Mjam, heute hat mir Michael einen Kuchen zum Frühstück gemacht.
Nein, keinen trockenen Rührkuchen, sondern eine wahre Kalorienbombe! Nämlich eine Ananaskuppel.


Unter einer Haube aus Ananasringen und Mandarinenstückchen versteckt sich eine Füllung aus Quark, Sahne und viel Gelatine, angereichert mit einigen Mandarinenschnitzen.
Das Ganze thront auf einem Bisquitboden.

Das Rezept stammt aus dem Fundus von Michaels Mama :)

Sehr lecker, aber viel auf einmal kann man davon nicht essen ;)

Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 13. Januar 2011

13. Januar 2011 - Himbeereis zum Frühstück

Dank des besonderen Anlasses wurde endlich ein Insiderwitz umgsetzt und es gab zum Frühstück endlich mal Himbeereis:


Dazu gab es dann aber doch noch ein etwas normaleres Frühstück mit (Dioxin ;-) Eiern und Kuchen!
Ach ja, das Schwarze auf den Eiern ist übrigens kein Pfeffer sondern schwarzes Salz. Ein Geschenk meiner Schwester.