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Dienstag, 21. August 2012

Sommermenü für einen Freund

Als Dankeschön für viel Hilfe bei verschiedenen Aufgaben haben wir einen Studienfreund von Michael zum Essen eingeladen.
Als Randbedingungen haben wir uns gesetzt: 5 Gänge, Fleisch sollte dabei sein und es sollte ein bisschen ungewöhnlich sein. Daraus geworden ist ein Sommermenü mit nicht ganz gewöhnliches (Geschmacks-)Kombinationen.

Begonnen haben wir mit einem Amuse gueule mit Fisch: Lachs mit Meerrettichcreme und Garnitur

In das kleine Dipschälchen kam eine Scheibe Räucherlachs, schön drapiert. Oben drauf, mit einem Spritzbeutel eine Meerrettichcreme aus frischem Meerrettich, Sahne und Frischkäse, gut abgeschmeckt. Garniert wurde das Ganze mit etwas Fischrogen (ich habe Capelinrogen genommen, das sind sehr kleine, schwarze Fischeier) und frischem Dill. (Rezept bei chefkoch.de)

Als zweiten Gang haben wir dann eine Erbsensuppe mit Minzpesto serviert.

Eine simple Erbsencremesuppe bekommt mit dem Minzpesto aus Minze, Knoblauch, Pinienkernen und Öl richtig Pfiff und schmeckt sommerlich frisch. (Rezept bei kuechengoetter.de)




Als Zwischengang hat Michael auf ein Sorbet bestanden und das passt für ein Sommermenü ja auch immer gut, wenn es draussen warm ist. Wir haben uns für ein Apfel-Majoran-Sorbet entschieden.

Dazu wurde ein Apfel klein geschnitten und mit Zuckerwasser und Zitronensaft fein püriert. Als Gewürz gabs mehrere Zweige fein gehackten Majoran dazu. Wir haben uns dazu grob an dem Rezept für das "Sorbet vom grünen Apfel" orientiert, dabei aber eben weniger Zucker und mehr Salz, Pfeffer und viel Majoran verwendet. In schönen Schalen anrichten und mit ein paar Zweigchen dekorieren.

Angekommeb beim Hauptgang kommen wir zu unserer zweiten Bedingung: Fleisch. Es gab Pfeffersteaks mit Kochbananenchips und Salatgarnitur.

Für die Kochbananenchips zwei Kochbananen in sehr feine Streifen schneiden (ich habe sie halbiert und dann geschnitten), alternativ wenn sie fest genug sind mit dem Sparschäler Streifen abziehen. Ausreichend Fett in einem kleinen Topf gut erhitzen und die Streifen wenige Minuten (2-4 min) darin frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und im Ofen bei ca. 100°C warmhalten (so bleiben sie knusprig).
Für die Steaks das Fleisch (Rinderlende) waschen, trocknen und trocken tupfen, dann leicht salzen und pfeffern. In einer heißen Pfanne (ideal ist eine unbeschichtete) gut anbraten, je nachdem wie es gewünscht ist. Das Fleisch in Alufolie einwickeln und warm stellen, in der Zwischenzeit den Bratensatz mit etwas Rotwein und etwas Sahne lösen und mit Salz, Pfeffer und eingelegten Pfefferkörnern abschmecken.
Auf den Tellern eine kleine Salatgarnitur anrichten, daneben die Steaks mit etwas Sauce geben und die Chips dazu.
Das Gericht und auch die Kombnation mit der dezenten Süße der Kochbananen hat richtig gut gepasst. Einziger Nachteil: Die langen Chips sind schwierig mit Messer und Gabel zu essen, so dass man am Ende immer wieder das Besteck weglegt um die Chips zwischendrin mit den Fingern zu essen. Also: An der Form muss noch getüftelt werden.

Bei der Nachspeise komme ich schließlich zu einem Nachtisch, der sich bei mir zu einem "Klassiker" entwickelt hat und den ich mit meiner Mutter nach einer Eissorte von Alfons Schuhbeck ausprobiert habe: Erdbeer-Kardamom-Quarkcreme

Dazu habe ich 500g Erdbeeren gewaschen, geputzt und klein geschnitten. Dann einen kleinen Becher Magerquark mit etwas Sahne und 2-3 Päckchen Vanillezucker vermengen. Außerdem ca. 2-3 EL Kardamomkapseln aufbrechen und die Samen fein mahlen (Mörser). Altenativ ca. 1/2-1 TL gemahlene Kardamomsaat verwenden. Bitte unbedingt abschmecken, jeder mag es anders.
Dann die Erdbeeren mit der Quarkcreme gut mischen, in Gläsern anrichten und mit Erdbeeren und Zitronenmelisse garnieren.

Insgesamt kam unser Menü sehr gut an und auch uns beiden hat es sehr gut geschmeckt. Außerdem sind bis auf das Hauptgericht (das aber verhältnismäßig schnell geht) alle Teile sehr gut vorzubereiten und müssen vor dem Servieren nur noch angerichtet/aufgewärmt/gefroren werden.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 12. Juni 2012

Zwei mal Apfelkuchen

An diesem langen Wochenende habe ich gleich zweimal Apfelkuchen gemacht. Irgendwie musste die Steige Äpfel ja dezimiert werden :)

Am Donnerstag: Einen Apfel-Wein-Kuchen.


Kurz gesagt, Mürbeteig mit einer Füllung aus Apfelstücken in Apfel-Wein-Vanille-Pudding (Apfelsaft, Weißwein, Vanillepuddingpulver, Vanillezucker).
Ein sehr leckeres Rezept, der Weingeschmackt hamoniert hervorragend mit den Äpfeln und der Kuchen ist nicht zu süß. Einziger Nachteil: Die Puddingmasse sollte erste fest werden und das dauert ein paar Stunden. Zum sofort und warm essen also leider nicht geeignet.
Quelle: Rezept von chefkoch.de

Am Samstag: Apfelkuchen mit Hefeteigboden.


Ein Backblech mit Hefeteig auslegen. Hefeteig gehe lassen. Äpfel in feine Scheiben schneiden und drauflegen, mit Zimtzucker überstreuen und ca. 30-40min bei 180°C backen. Den kann man dann auch gleich essen. Schmeckt warm ganz toll :)

Rezept für den Hefeteig:
  • 250 ml warme Milch 
  • 1 Würfel Hefe
  • 100 g Zucker 
  • 500 g Mehl 
  • 1 Prise Salz 
  • 50 g Butter

Alle Zutaten mischen und gut durchkneten. Auf einem gefetteten Backblech ausrollen und an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig gut aufgegangen ist. (Backofen auf 40-50°C oder nur auf Licht, dann reichen ca. 30min). Dann belegen. (In Anlehnung an das Rezept für den Zwetschgendatschi aus dem großen gelben Kochbuch von GU).


Guten Huger!
Bille

Mittwoch, 29. Februar 2012

Schwäbisches Menü

Vor längerem hatte ich schon einmal versprochen, für einige Kollegen schwäbisch zu kochen, heute wars soweit. Ich habe ein schwäbisches Menü zusammengestellt.

Lauter Klassiker der schwäbischen Küche, angefangen mit Maultaschensuppe:



Maultaschen gibt es in sehr vielen Kulturen. In anderen Kuluren heißen sie dann: Ravioli, Momos, Piroggen, Wan Tan und so weiter. Immer ist es gefüllter Nudelteig. Die schwäbische Maultasche zeichnet sich durch eine Füllung aus Brät (oder Hackfleisch), Spinat, Zwiebeln und eingeweichtem "Wegga" (=Semmel) aus. Und genau das kommt dann auch rein. Ich habe in diesem Fall sogar alles noch sehr fein gehackt, so dass beinahe ein Brei draus wurde, damit wird die Füllung ziemlich homogen.
Bei einem Viertel der Füllung habe ich außerdem das Fleisch durch die gleiche Menge klein gehackte Karotten und Sellerie ersetzt, da einer der Kollegen vegetarisch isst.
In den Teig hineinfüllen, Teig zuklappen und ca. eine viertel Stunde im heißen Salzwasser ziehen lassen.

Ich habe die Maultaschen vorgekocht (weil ich am Tag der Einladung einfach wenig Zeit hatte) und dann einfach in Brühe (Rinder-/Gemüsebrühe) wieder warm gemacht.

Weiter ging es dann mit Kässpätzla. Klassisch aus dem Ofen, mit Röstzwiebeln, Krautsalat und grünem Salat dazu. Das Rezept und die Beschreibung dazu findet sich ein dem Blogeintrag vom Dezember.

Zum Nachtisch dann noch Apfelkiachla: Apfelscheiben in einem dicken Pfankuchenteig (Eier, Milch, Salz, Zucker, Mehl) gewendet und in Butter ausgebraten. Drüber kommt Zimtzucker und dazu gibts Vanilleeis.



Wir waren pappsatt, und zum Glück hat es allen geschmeckt.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 23. Januar 2012

Fleischfondue - Varianten und leckere Saucen

Vor einigen Tagen haben wir ein bisschen gefeiert, und zwar mit Freunden beim Fondue. Wir hatten ein klassisches Fleischfondue mit Fett.
Oder vielleicht doch nicht so ganz klassisch.
Neben Standard-Zutaten wie Rindfleisch, Gemüse, Pickels und Antipasti hatten wir auch noch andere Dinge vorbereitet, die sich toll im heißen Fett frittieren lassen.

Fast weihnachtlich kommt der "Entenbausatz" oder auch "Ente mit Apfel und Zwiebel" (aus GU-Ratgeber "Fondues"). Dazu wird eine Entenbrust in dünne Streifen geschnitten (rund 5mm dick), da kommen Stücke/Scheiben eines säuerlichen Apfels und Zwiebeln (oder besser noch Schalotten). Apfel und Zwiebel in das Entenfleisch einrollen, aufspießen und ab damit ins heiße Fett. Ganz toll schmeckt dazu die Orangensauce, die ich später noch beschreibe.

Eine weitere, vegetarische Variante waren Linsenbällchen mit einem orientalischen Tomatendipp. Die Bällchen aus gekochten Berglinsen, Knoblauch und Gewürzen werden mit etwas Kichererbsenmehl (wenns nicht reicht, normales Mehl dazugeben) und einem Ei zubereitet. In einem kleinen Sieb lassen sie sich gut im heißen Fett frittieren.
Der Tomatendipp schmeckt auch zu den anderen Fondue-Zutaten hervorragend.

Eine ganze Reihe toller Dipp- und Saucenvariationen habe ich in einem älteren Beitrag des chefkoch-Magazins gefunden.
Daraus zubereitet haben wir die Teufelssauce, eine scharfe Sauce aus mit Tomate, Schinken, Wein und Pilzen (schmeckt auch toll einfach mit Baguette oder Brot). Außerdem ging - deutlich schneller als die heiß servierte und gekochte Teufelssauce - die Orangensauce, die vor allem aus Orangen- und Johannisbeermarmelade, sowie Orangenlikören und Orangenschale besteht. Die passt ganz besonders gut zu dem Enten-Apfel-Zwiebel-Fondue.
Zu guter Letzt hatten wir auch noch einen Artischocken-Knoblauch-Dipp. Der war richtig schnell gemacht und sich ebenfalls sehr gut gemacht. Auch er passt gut einfach zu einem Stück Baguette und war als eine der ersten Saucen leer.

Viel Spaß beim Nachkochen!
Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 29. Dezember 2011

27. Dezember 2011 - Schaschlik-Reste mit Reis und Gemüse, Apfel-Chicorée-Salat

Da Michael noch bei seinen Eltern ist, gibt es die Tage nochmal getrennt Essen. Bei Michael gabs heute Schaschlik-Reste mit Reis und Gemüse, während ich versuche der weihnachtlichen Überfütterung mit einem Apfel-Chicorée-Salat beizukommen.




Für den Salat (für eine Person) braucht es:
  • einen mittelgroßen Chicorée-Salat
  • 1/2 Apfel
  • weißer Balsamico
  • Orangensaft
  • Walnussöl
  • Salz, Pfeffer, Honig
  • etwas Kresse (nach Belieben)

Chicorée halbieren, vom Strunk entfernen und in Streifen schneiden und waschen. Den halben Apfel waschen, entkernen und in Stücke schneiden.
Weißen Balsamico mit ungefähr der gleichen Menge Orangensaft mischen. Mit Salz, Pfeffer und Honig süßsauer abschmecken und Walnussöl untermischen. Dressing mit Salat und Apfelstücken mitschen und mit frischer Kresse garnieren.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 27. Dezember 2011

23. Dezember 2011 - Weihnachtsmenü mit Lachs

Heute kommt unser erster Weihnachtsbesuch - es ist meine Mutter - und wir kochen ein schönes Weihnachtsmenü. Vier Gänge soll es heute geben.

Als "Gruß aus der Küche" mache ich eine Apfel-Majoran-Grütze mit einer Hühnerleberpraline.


Für die Grütze schneide ich 1/3 Apfel und ein kleines Stück Zwiebel in ganz kleine Stücke. Das koche ich mit etwas Apfelsaft auf und würze es mit Salz, viel Majoran und wenig Cayennepfeffer. Dann rühre ich 1 TL Stärke in nochmal wenig Apfelsaft glatt, gebe es dazu und koche es nochmal auf, bevor ich es in kleine Schälchen fülle.

Die Leberpralinen habe ich schon am Vorabend nach diesem Rezept vorbereitet. Allerdings habe ich nur 1/6 der Menge genommen, was immer noch viel zu viel ist.
Am heutigen Abend habe ich aus der Leber-Masse kleine Kugeln geformt, die ich in geröstetem Sesam gewälzt habe.

Als Vorspeise gibt es heute einen Chicorree-Salat mit Blauschimmelkäse und Walnüssen


Der Salat wird vom Strunk befreit, gewaschen und in Streifen geschnitten und mit einer leichten Sauce aus weißem Balsamico, Salz, Pfeffer und Walnussöl angemacht. Obendrauf kommen dann Sücke vom Blauschimmelkäse, Walnussstücke und frische Kresse. Schmeckt irgendwie festlich.
Das Rezept ist aus dem Kochbuch "schnell und edel" aus dem GU Verlag, hier ist das Rezept online zu finden.

Als Hauptgang gibt es, wie im Titel zu lesen - Lachs mit Limettenzabaione, glasiertem Gemüse und schwarzen Olivennudeln.


Das Rezept habe ich hier bei chefkoch.de gefunden, habe es jedoch etwas abgewandelt.
Da ich keinen Fenchel mag, habe ich selbigen durch Zuckerschoten (vorher im Salzwasser blanchiert) und gelbe Rüben (vorher gedämpft) ersetzt und diese mit wenig Puderzucker glasiert.
Da ich die Nudeln selbst mach wollte, allerdings absolut nirgends Sepia-Tinte herbekommen konnte, habe ich kurzerhand beschlossen, die Nudeln mit einer Paste aus zerhackten, schwarzen Oliven zu färben. Die Nudeln haben dann zwar stark nach Oliven geschmeckt, was aber gut dazu gepasst hat.
Dazu dann also ein Lachsfilet aus dem Ofen (bei nur 70-80° im Ofen mit Butter gegart) und einer Limetten-Zabaione-Creme. Die hat wahnsinnig gut zu dem Lachs gepasst, auch wenn sie etwas sehr fest geworden ist. Mmmm!

Jetzt fehlt noch der Nachtisch. Hier gab es eine Mohn-Marzipan-Mousse mit Waldbeersauce.


Auch dieses Rezept stammt von chefkoch.de und ist sogar mit Anleitungsvideo zu bekommen.
Man kann es total gut vorbereiten und hat so am Abend der Einladung nur noch Arbeit es anzurichten.
Für die Mousse wird Marzipan und Mohn in Milch aufgekocht und glat gerührt und einige Eigelb mit Zucker mit etwas von der Milch-Sauce verrührt zu dazu gegeben. Jetzt ist die Masse weit genug abgekühlt, dass man die vorher eingeweichte Gelatine dazu geben kann. Wenn alles etwas weiter abgekühlt ist und anfängt zu stocken, wird noch jede Menge geschlagene Sahne untergerührt.
Dazu gibt es eine Sauce aus Waldbeeren.

Guten Hunger!
Bille

20. Dezember 2011 - Ofaschlupfer

Heute war bei mir Weihnachtsfeier und wir waren angehalten, etwas mitzubringen, was aus unserer Heimat kommt. Das galt natürlich vor alle für die ausländischen Mitarbeiter, aber ich hab mich auch mal dran gehalten und "Ofaschlupfer" gemacht, eine süße Hauptspeise aus dem schwäbischen. Für Michael gabs natürlich auch eine Portion.


Inzwischen weiß ich auch, dass dieses Gericht durchaus auch in anderen Gegenden bekannt ist, unter Namen wie "Scheiterhaufen" zum Beispiel.
Ofaschlupfer ist ein Brot-Apfel-Auflauf. Dazu werden Scheiben von Wecken (Semmeln) vom Vortag in Scheiben geschnitten und mit Apfelscheiben abwechselnd in eine Auflaufform gelegt. Dazwischen kommen auch noch Mandeln und Rosinen. Über Alles gibt man dann eine Sauce aus Milch, Sahne, Eigelb, Eischnee und Zucker und überbäckt es eine halbe Stunde im Ofen.
Lecker! Den Zucker im Rezept habe ich übrigens mit Honig ersetzt, was sehr lecker war.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Schwäbisch kochen" von GU und ist hier auch online zu finden.

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 14. Dezember 2011

13. Dezember 2011 - Apfel-Thymian-Suppe mit knusprigem Bacon

Heute mittag erreicht mich eine Nachricht von Michael: "Können wir heute die Suppe machen? Inder Kantine gibts heute Burger..." Da waren ihm die geplanten Tortellini wohl dann abends doch zu viel ;) Die gibts halt dann morgen! Also heute: Apfel-Thymian-Suppe mit knusprigem Bacon.


Apfelstücke, Kartoffelstücke werden mit Zwiebel und Knoblauchwürfeln in Butter angeschwitzt und mit Weißwein abgelöscht. Den Weißwein lässt man einkochen und gießt mit Gemüsebrühe auf. Nach ca. 20min Kochzeit kommt noch Thymian und Sahne dazu, dann wird alles püriert.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nebenher den Bacon in einer Pfanne auslassen, bis er knusprig ist, fertig!
Die Kombination von Apfel, deftigne Kartoffeln, Thymian und Speck ist einfach toll!

Das Rezept stammt von chefkoch.de und findet sich hier.
Ich habe allerdings noch zwei Kleinigkeiten geändert: Den Thymian habe ich schon etwas früher dazu, dass er mitziehen kann. Ich Nachhinein würde ich ihn sogar gleich zu Anfang reintun und vor allem noch mehr davon.
Den Bacon habe ich um Apfelwürfel gewickelt und diese angebraten, das Ganze dann auf Holzspieße gesteckt und an den Rand der Suppe gehängt, auch sehr lecker. Könnte fast noch ein Stück mehr pro Person sein.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. Dezember 2011

Backe backe Plätzchen!

Heute war Backtag, irgendwann müssen auch wir ja noch Weihnachtsplätzchen und mein heißgeliebtes Apfelbrot nach Mamas Rezept machen

Apfelbrot (bei uns auch als Hutzelbrot bezeichnet):

Zutaten:
  • 1,5 kg Äpfel
  • 300g getrocknete Feigen
  • 300g ganze Haselnüsse
  • 300g Rosinen (gewaschen und abgetropft)
  • je 100g Zitronat und Orangeat
  • 2 EL Kakao
  • 1-2 EL Zimt (gemahlen)
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Piment, Nelken
  • 1/8 l Rum
  • 300g Zucker und 2 EL Honig
  • 1 kg Mehl
  • 2 Päckchen Backpulver

Die Äpfel grob würfeln, die Feigen von ihrem Strunk befreien und in Stücke schneiden. Alle Zutaten bis auf Mehl und Backpulver mischen und über Nacht abgedeckt durchziehen lassen. Dabei hin und wieder durchrühren (soweit möglich).
Am folgenden Tag Mehl und Backpulver hinzufügen und alles durchkneten. In Kastenformen füllen (bei mir gibt es immer 2 kleine und 1 große Kastenform).
Bei 180°C 80-90 min backen. Wenn die Oberseite dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Das Apfelbrot hält sich in Alufolie eingewickelt mehrere Wochen.

Natürlich immer dabei: Ausstecher!

Dabei habe ich (wie bei vielen anderen Plätzchen dieses Jahr auch) auf ein Rezept von chefkoch zurück gegriffen.
Einziger Unterschied: Ich habe nur ein Ei genommen.
Oben drauf kam Eigelb und bunte Zuckerstreusel.





Ein absoluter Klassiker in unserer Familie: Butter-S

Ich habe den gleichen Teig wie für die Ausstecher verwendet (einfach doppelte Menge gemacht). Dann eine fingerdicke Stange rollen und ca.5-7cm große S-Formen legen.
Nochmal kalt stellen und dann erst in Eigelb und dann in Hagelzucker tauchen.
Backen bei 200°C, ca. 10min




Die Orangenzungen hat Michael sich gewünscht, die hat er schon im Vorjahr gemacht.

Spritzgebäck mit viel Orange und die Enden in Schokolade getaucht. Himmlisch!
Hier gibts das Rezept.








Weiter gehts mit Spitzbuben!

Die Dinger sind viel Arbeit, aber es lohnt sich. Der Teig nach diesem Rezept wird sehr weich. 30min vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank holen funktioniert nicht. Was aber funktioniert: Kleine Portionen des Teiges einzeln GUT kühlen (z.B. im Gefrierfach) und sehr schnell verarbeiten. Außerdem keine 2mm dick, sondern etwas dicker ausrollen.




Ich wollte auch mal Pralinen machen, ich mach Gewürzmarzipan-Pralinen.

Marzipan wird mit gemahlenen Gewürzen verknetet und zu kleinen Kugeln gerollt, die dann in Schokolade getaucht werden. Mmmmh.
Ich habe sie nach diesem Rezept gemacht, aber frisch gemörserte hochwertige Gewürze verwendet und noch relativ viel zusätzlichen Puderzucker eingeknetet, da das Marzipan sonst viel zu feucht geworden wäre.



Zu guter Letzt nochmal ein Wunsch von Michael:
Zimtsterne

Der Teig kommt komplett ohne Mehl aus, er besteht nur aus gemahlenen Mandeln, viel Zucker, Eiklar, Mandellikör und natürlich Zimt.
Die Sterne sind ruckzu gemacht und sehr lecker. Hier gibts das Rezept.







So, jetzt müssen wir die ganze Plätzchen oder "Bredla", wie wir Schwaben sagen, nur noch weg kriegen ohne total zuzunehmen :)

Guten Hunger und fröhliches Backen!
Bille

4. Dezember 2011 - Schokoladen- und Apfelkuchen

Nach zwei einhalb aufregenden Wochen in Nepal sind wir wieder auf dem Heimweg. Mittags ging unser Flieger nach Mumbai, wo wir einen langen Aufenthalt bis spät in die Nacht haben. Unser Abendessen gibts in einem Flughafen-Café: Apfelkuchen und Schokokuchen!


Michael schwört, dass ich von dem Schokoladenkuche nicht mal ein Stück geschafft hätte, so süß war er... Hmm, ich habs nicht ausprobiert ;)

Guten Hunger!
Bille

25. und 26. November 2011 - Mixed fried potatoes

WIr sind zurück in Sybrubesi, dem Ausgangspunkt unseres Treks. Im Hotel dort lassen wir es uns erst mal gut gehen. Viel Essen und mal wieder ein Bier!
Zum Abendessen gibts Mixed fried Potatoes, quasi Bratkartoffeln mit Gemüse, Käse und einem Omlett drüber. Eigentlich recht lecker! Sollte man sich merken.


Guten Hunger!
Bille


 25. November 2011 - Mixed fried Momos, Garlic soup, Onion Soup

Heute ist schon wieder der vorletzte Tag unseres Treks. Wir steigen seht weit ab und bleiben schließlich in der "Bamboo Lodge" für die Nacht. Hier finden sich heute abend viele Trekker ein, die am Vorabend ebenfalls im Kloster waren. So haben wir ewig Gesprächsstoff und verstehen uns bald blendend. Außerdem den vier Schotten mit denen wir die Nacht zuvor die Lodge geteilt haben, lernen wir ein finnisches und ein holländisches Paar kennen, außerdem Jay, einen Engländer.
wir gönnen uns ein richtig gutes Abendessen, nur die Kamera, da waren wir zu faul und zu müde, sie nochmal aus dem Zimmer zu holen. So gibt es heute abend zwar Mixed fried Momos (frittierte Teigtaschen mit Kartoffeln, Gemüse und Käse), Knoblauchsuppe, Zwiebelsuppe und zum Nachtisch ein Apfel-Momo (wie frittierter Apfelstrudel ;) ), aber keine Bilder. Sorry!

Guten Hunger!
Bille

15. November 2011 - Griesbrei mit Äpfeln und Zimt

Es ist soweit, morgen gehts los, ab in den Urlaub. Leider bedeutet das auch: Unser Kühlschrank ist quasi leer. Deshalb gibt es heute Griesbrei mit Äpfeln und Zimt. eigentlich sollte es ja einen süßen Hirseauflauf geben, aber in Mitten des Packstresses hat uns das dann doch zu lange gedauert.


Für den Griesbrei habe ich Milch (und einen Schuss übrige Sahne) mit etwas Zucker und einigen Apfelstücken aufgekocht. Dann habe ich die Temperatur reduziert und solange Gries eingerührt, bis die Konsistenz für meinen Geschmack gepasst hat. Mit Zucker, Ahornsirup und Zimt abschmecken, mit Äpfeln garnieren und fertig!
Schnell, süß, lecker, günstig und macht satt :)
Ach ja: ich glaube, normalerweise nimmt man Weichweizengries. Ich habe Hartweizengries genommen und muss sagen, ich fands prima. Vielleicht wirds dadurch etwas fester und körniger, was ich ja ganz gerne mag.

Guten Hunger!
Bille

Samstag, 5. November 2011

22. Oktober 2011 - Fenchel-Kartoffel-Suppe

Auf der Suche nach einem etwas Herbstlichem Gericht bin ich auf eine Fenchel-Kartoffel-Suppe gestoßen.


Zunächst werden Kartoffeln, Fenchel, Lauch sowie Knoblauch fein geschnitten oder gewürfelt. Anschließend wird alles in Öl zusammen mit einem Lorbeerblatt angedünstet. Danach löscht man das Gemüse mit Hühnerbrühe ab und lässt alles ca. 20 min kochen. Noch etwas würzen und schon ist die Suppe fertig.
Leider habe ich die Suppe etwas zu sehr verdampfen lassen, so dass etwas wenig Flüssigkeit übrig war. Geschadet hat es aber nicht. War tatsächlich deutlich leckerer als man zunächst vermutet hätte.

Ich bin noch immer im Osten und wurde heute aber wieder richtig bekocht: Mit Älpler Makkeroni! Lecker! Ein Gericht aus Kartoffeln, Nudeln, Zwiebeln, Speck und Apfelmus! Mmmmh


Gutne Hunger!
Bille

Donnerstag, 29. September 2011

28. September 2011 - Nudeln mit Sauerkrautsahne / Putensteak mit Reis und Gemüse

Sauerkraut, das klingt schon gleich nach Bayern, Schwaben, Spätzle und ähnlichem. Mit den Spätzle ist es leider nichts geworden, das Mehl war alle...schade :( Deshalb gabs die leckere Sauerkrautsahne halt mi Bandnudeln, was natürlich auch lecker ist! Nächstes Mal (ok, nächstes Jahr) dann eben mit Spätzle!


Weißkrautstreifen werden zusammen mit Apfelwürfeln und Zwiebelnringen kurz angebraten und mit wenig Brühe einige Minuten gekocht. Dann kommt das eigentlich Sauerkraut sowie die Sahne dazu und es wird nochmal ein paar Minuten erhitzt, dann mit Salz, Pfeffer, Kümmel und etwas Cayennepfeffer (fand ich im Endeffekt überflüssig, Pfeffer hätte gereicht) gewürzt. Auch wenn ich normalerweise kein wahnsinniger Fan von Kümmel bin, hier gehört er rein!

Fazit: Lecker und deftig, mit hausgemachten Spätzle sicher noch besser.

Quelle: "1 Nudel - 50 Saucen" sowie online.

Guten Hunger!
Bille

Diesmal gab es ein Putensteak mit Reis und Gemüse:

Dienstag, 20. September 2011

19. September 2011 - Kartoffelgröstel mit Apfel

Man könnte es als Variante von "Himmel und Erde" bezeichnen. Oder aber einfach als "Bratkartofflen mit Apfel und Fleisch". Es gab Kartoffelgröstl mit Apfel


Laut Rezept sollte Blutwurst mit rein, ich habe stattdessen die restlichen Hühnerstreifen vom Vortag verbraucht und mit reingemischt. Kartoffel- und Apfelwürfel, Speck, etwas Fleisch, viele Frühlingszwiebeln und mit viel Majoran, Salz und Pfeffer würzen.
Das ideale Rezept um Kartoffelreste zu verarbeiten.

Hier gehts übrigens zum Rezept. Laut diesem Rezept soll man die Sachen auch in unterschiedlichen Pfannen anbraten. Wir haben einfach alles zusammengeschmissen und angebraten. War schnell und lecker!

Guten Hunger!
Bille

Samstag, 17. September 2011

16. September 2011 - Möhrensuppe mit Apfel und Ingwer

Auch heute hatten wir wieder etwas mehr Aufwand: Möhrensuppe mit Apfel und Ingwer.


Zunächst werden Zwiebeln, eine Tomate und Karotten in karamellisiertem Puderzucker angebraten. Mit etwas Brühe lässt man dann alles etwa 20 min köcheln. Während der Zeit kann man den Apfel kleinschneiden und ein paar dünne Schnitze davon ebenfalls in karamellisiertem Zucker anbraten. Sobald die Suppe soweit ist, kommen Apfelstücke, Ingwer, Knoblauch, Zimt und Currypulver sowie Sahne und Butter hinein. Einmal fein pürieren mit den Apfelschnitzen garnieren und dann servieren.
Ist etwas scharf ausgefallen, aber auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

Das Rezept ist aus dem Kochbuch "Suppen und Eintöpfe" aus dem ZS Verlag und findet sich hier auch online.

Donnerstag, 25. August 2011

23. August 2011 - Gebackenes Toastbrotsandwich, Spaghetti Carbonara und Salat mit Ricotta, Apfel, Oliven

Heute war wieder ein Lerntag und es musste schnell gehen, darum gab es nur ein gebackenes Toastbrotsandwich.



Man nehme die entsprechende Anzahl an Toastbroten, bestreiche sie mit seinem Aufstrich der Wahl und belege die Brote mit Schinken. Nach belieben dann eine Soße oder auch Ketchup und geriebener Käse darüber. Mit Chilli und / oder Pfeffer etwas würzen noch eine scheibe Toast darüber und im Ofen von beiden Seiten ein paar Minuten Grillen.

Heute ist unser letzter Tag auf dem Rifugio Scoiattoli. Schade um das gute Essen! Heute gibts dann zur Vorspeise Spaghetti Carbonara und zur Hauptspeise einen Salat mit Ricotta, Apfel, Oliven, Tomaten und Mais. Auf die Nachspeise habe ich auch heute verzichtet.



Guten Hunger!
Bille 

Montag, 18. April 2011

14. April 2011 - Käse-Obst-Salat

Beim auswürfeln des Salates für diese Woche entschied sich Fortuna für einen pseudo Salat: Käse-Obst-Salat.



Man schneidet einen Apfel klein, würfelt etwas Gouda und nimmt noch eine Dose Mandarinen dazu. Noch ein paar Walnüsse dazu und ein Essigdressing nach belieben. Mehr war es nicht. Geschmeckt hat es trotzdem.