Waffeln sind was feines. Normalerweise süß, mit Puderzucker und allem, was man so möchte, am besten zum Kaffee oder zum Sonntagsfrühstück.
Diese Kartoffel-Gemüse-Waffeln hier sind aber deftig und machen richtig gut satt, sie sind nämlich aus Kartoffeln und Gemüse, ein bisschen wie Gemüse-Kartoffelpuffer in Waffelform.
Das Rezept sieht als Grundsubstanz je 500g Kartoffeln (meine waren vorwiegend festkochend, das hat wunderbar funktioniert) und 500g gemischtes Gemüse, dazu nach Belieben Speckwürfel und geriebener Käse.
Unsere Mischung hatte als Gemüse etc. drin: ein kleiner Zucchino, eine gelbe Rübe, eine große Frühlingszwiebel, ca. 75g Speckwürfel und eine handvoll geriebener Bergkäse.
Zucchini und gelbe Rübe wurden grob geraspelt, die Kartoffeln fein. Die Frühlingszwiebel in feine ringe schneiden, den Käse reiben. Dann alles mischen und mit dem Rest der Zutaten (siehe Rezept, Kartoffelmehl kann durch normales Mehl ersetzt werden) gut mischen und ca. 5 min stehen lassen. Dann im Waffeleisen ausbacken.
Das einzige, was ich an dem Rezept auszusetzen habe: Es hätte nie für 4 hungrige Leute gereicht. Die Menge für 4 haben wir, beide sehr hungrig, locker zu zweit verputzt. Ansonsten: Sehr lecker!
Unser Waffeleisen haben wir gründlich mit Margarine eingefettet und immer so lange gewartet, bis das Eisen angezeigt hat, dass die Waffeln fertig sind, dann sind sie auch nicht festgebacken.
Dazu gabs dann einen Kräuterquark: Verschiedene Kräuter nach Belieben (hier: Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran, Frühlingszwiebelgrün, Knoblauch) klein hacken und mit Salz, Pfeffer und ausreichen Quark mischen (ca. 300.400 Magerquark für zwei hungrige Esser).
Guten Hunger!
Bille
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Freitag, 31. August 2012
Mittwoch, 22. August 2012
Paris - Conference Dinner französisch
Das kulinarische Highlight der Pariser Konferenz war sicherlich das Conference Dinner. Auf einem Bateaux Mouche (also einem Ausflugsboot auf der Seine) wurde ein tolles französisches Menü serviert. Das Top-Wetter hat das Ganze noch abgerundet.
Los gings es mit Baguettscheibchen mit Tarama-Creme als Appetizer, dazu gab es kalten Sekt.
Als Vorspeise gab es Fois gras (Stopfleber) mit Baguette und einer Salatgarnitur. In das Baguette waren zusätzlich Cranberries (oder ähnliche Beeren) eingebacken, die hervorragend mit der Leber harmoniert haben.
An dieser Stelle möchte ich gerne anmerken, dass ich die Art ver "Produktion" von Stopfleber absolut nicht unterstütze und auch selbst keine kaufen würde. Allerdings habe ich sie im Rahmen des Menüs natürlich trotzdem gegessen und damit auch probiert (es schmeckt hervorragend), denn zurückgehen lassen würde hier heißen: wegschmeißen, und davon hat keiner was.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Art, wie es serviert wurde, auch mit einer Leberpastete etc. sehr gut zusammenpasst.
Weiter ging es mit Fisch auf Fenchelgemüse (leider habe ich nicht mitbekommen, was für ein Fisch es war) mit jungem Spargel und heller Sauce. Sehr lecker und der Fisch genau richtig.
Als Zwischengang gab es dann französischen Käse mit einem Walnussbaguette/-brot. Der Käse war exzellent, lediglich fast ein bisschen zu viel. Aber man will ja nichts zurück gehen lassen ;)
Abgeschlossen wurde das Menü mit Schokoladentörtchen (innen mit einer Himbeerfüllung) an Vanillesauce.
Dazu wurden französische Rot- und Weißweine gereicht.
Ein wunderbares Menü, das ich immer wieder so oder in leicht abgewandelter Weise essen könnte!
Guten Hunger!
Bille
Los gings es mit Baguettscheibchen mit Tarama-Creme als Appetizer, dazu gab es kalten Sekt.
Als Vorspeise gab es Fois gras (Stopfleber) mit Baguette und einer Salatgarnitur. In das Baguette waren zusätzlich Cranberries (oder ähnliche Beeren) eingebacken, die hervorragend mit der Leber harmoniert haben.
An dieser Stelle möchte ich gerne anmerken, dass ich die Art ver "Produktion" von Stopfleber absolut nicht unterstütze und auch selbst keine kaufen würde. Allerdings habe ich sie im Rahmen des Menüs natürlich trotzdem gegessen und damit auch probiert (es schmeckt hervorragend), denn zurückgehen lassen würde hier heißen: wegschmeißen, und davon hat keiner was.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Art, wie es serviert wurde, auch mit einer Leberpastete etc. sehr gut zusammenpasst.
Weiter ging es mit Fisch auf Fenchelgemüse (leider habe ich nicht mitbekommen, was für ein Fisch es war) mit jungem Spargel und heller Sauce. Sehr lecker und der Fisch genau richtig.
Als Zwischengang gab es dann französischen Käse mit einem Walnussbaguette/-brot. Der Käse war exzellent, lediglich fast ein bisschen zu viel. Aber man will ja nichts zurück gehen lassen ;)
Abgeschlossen wurde das Menü mit Schokoladentörtchen (innen mit einer Himbeerfüllung) an Vanillesauce.
Dazu wurden französische Rot- und Weißweine gereicht.
Ein wunderbares Menü, das ich immer wieder so oder in leicht abgewandelter Weise essen könnte!
Guten Hunger!
Bille
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Walnuss
Paris - La Patache und Le Bourgogne
Paris ist groß und Paris ist teuer, das waren so die ersten Eindrücke, die ich und meine Kollegen von der französischen Hauptstadt bekommen haben. Die kleinen Geheimtipps kann man dann entdecken, wenn man sich Zeit nimmt oder jemanden hat, der einen dorthin führt. Letzteres hatten wir und haben so eine sehr nette kleine Kneipe und ein kleines Restaurant entdeckt, die tatsächlich mal so sind, wie ich mir Paris vorgestellt habe. Mit normalen Preisen (keine Touristenabzocke), gemütlich und typisches Essen.
Da viele Restaurants erst später am Abend aufmachen, der Hunger aber schon da war, haben wir den Abend in der Bar "La Patache" (Rue de Lancry) begonnen. Eine gute Auswahl an französischen Weinen, verschiedene Biere und Cidre standen auf der Karte, dazu verschiedene Platten mit Wurst und Käse (ähnlich einem Brotzeitteller): Wir hatten je eine mit verschiedenen Hartwürsten & Schinken und mit verschiedenen Käsesorten, dazu Marmelade. Dazu eben mal kein Baguette, sondern saftiges, dunkles Brot. Die einzelnen Wurst- und Käsesorten waren ein absoluter Genuss und der Abend sehr gemütlich. Zwischendrin kam dann auch ein Gitarrenspieler in die Bar, spielte eine Weile (wobei er explizit fragte, ob es stören würde, es wäre schließlich ein kleines Baby bei und) und sammelte dann etwas Geld ein. Wir haben gerne etwas gegeben, er war gut und sehr freundlich.
Später haben wir unseren Weg fortgesetzt und im "Le Bourgogne" (Chez maurice, Rue de Vinaigriers) zu Abend gegessen. Große Portionen, faire Preise und einfaches, aber bodenständiges Essen gab es dort. Ich selbst habe nichts mehr gegessen, der Hunger war schon gestillt ;-). Die Einrichtung des Lokals ist sehr simpel gehalten und sieht enorm bisschen aus wie aus den 50ern, was aber zum restlichen Stil des Restaurants passt. Auch hier kam irgendwann ein Musiker ins Lokal, der aber mit seinem Akkordeon leider so laut und fast aufdringlich war, dass eine Unterhaltung schwer wurde.
Insgesamt zwei sehr zu empfehlende kleine Läden, die auch für Parisbesucher gut zu erreichen sind und uns überzeugt haben. Man findet beide Lokale in der Nähe der Metro Station "Jaques Bonsergant" unweit vom "Gare de l'Est" im 10. Arrondissement.
Guten Hunger!
Bille
Später haben wir unseren Weg fortgesetzt und im "Le Bourgogne" (Chez maurice, Rue de Vinaigriers) zu Abend gegessen. Große Portionen, faire Preise und einfaches, aber bodenständiges Essen gab es dort. Ich selbst habe nichts mehr gegessen, der Hunger war schon gestillt ;-). Die Einrichtung des Lokals ist sehr simpel gehalten und sieht enorm bisschen aus wie aus den 50ern, was aber zum restlichen Stil des Restaurants passt. Auch hier kam irgendwann ein Musiker ins Lokal, der aber mit seinem Akkordeon leider so laut und fast aufdringlich war, dass eine Unterhaltung schwer wurde.
Insgesamt zwei sehr zu empfehlende kleine Läden, die auch für Parisbesucher gut zu erreichen sind und uns überzeugt haben. Man findet beide Lokale in der Nähe der Metro Station "Jaques Bonsergant" unweit vom "Gare de l'Est" im 10. Arrondissement.
Guten Hunger!
Bille
Donnerstag, 14. Juni 2012
Brezel-Calzone und Insalata Caprese
Eine Calzone - also eine "zusammengeklappte Pizza" einfach mal aufgerollt und als Brezel geformt. Eine Brezel-Calzone also. Eine tolle Idee und eigentlich nicht schwer: Pizzateig machen, als langen Streifen ausrollen, füllen und Brezel schlingen. Dazu einen kleinen Tomaten-Mozzarella-Salat mit Büffelmozzarella und hochwertigem Essig und Öl!
Soweit so gut. Der Pizzateig wurde recht gut und ließ sich auch toll ausrollen. Füllen - auch kein Problem. Beim Brezel schlingen ist dann leider überall der Teig aufgerissen und alles rausgekommen, das hat es ziemlich erschwert.
Wir haben übrigens "klassische" Pizzazutaten genommen: Tomatensauce, Käse, Schinken, frische Tomaten, Basilikum, Zwiebeln.
Velleicht hätten wir die feuchte Tomatensauce weglassen sollen... Ich werds sicher nochmal irgendwann probieren.
Lecker wars auf jeden Fall und schon von daher einen neuen Versuch wert. Wenn man lauter kleine Teilchen macht und diese mit wenigen Zutaten füllt, sicherlich auch ein schöner Snack fürs Buffet oder einfach für die Zeit vor dem Fernseher etc.
Quelle: Rezept bei chefkoch.de
Guten Hunger!
Bille
Soweit so gut. Der Pizzateig wurde recht gut und ließ sich auch toll ausrollen. Füllen - auch kein Problem. Beim Brezel schlingen ist dann leider überall der Teig aufgerissen und alles rausgekommen, das hat es ziemlich erschwert.
Wir haben übrigens "klassische" Pizzazutaten genommen: Tomatensauce, Käse, Schinken, frische Tomaten, Basilikum, Zwiebeln.
Velleicht hätten wir die feuchte Tomatensauce weglassen sollen... Ich werds sicher nochmal irgendwann probieren.
Lecker wars auf jeden Fall und schon von daher einen neuen Versuch wert. Wenn man lauter kleine Teilchen macht und diese mit wenigen Zutaten füllt, sicherlich auch ein schöner Snack fürs Buffet oder einfach für die Zeit vor dem Fernseher etc.
Quelle: Rezept bei chefkoch.de
Guten Hunger!
Bille
Montag, 4. Juni 2012
Scotland - Whisky of southern Islay
Im Süden der Insel Islay haben wir angefangen zu probieren: Mit den Destillen von Ardbeg und Laphroig. Vor allem letztere ist für ihren, in fast jedem Duty free und Whisky shop zu bekommenden, "10 year old" bekannt.
Wir haben alle unsere Whiskys bewertet, mit einer Wertung von "-" (total schlecht) über "0" (neutral, nichts besonderes) bis "+" (ganz gut), "++" (sehr gut) und "+++" (ausergewöhnlich). Natürlich sind die Bewertungen absolut subjektiv und von absoluten Laien, die jetzt zum ersten Mal in die Welt des schottischen Whiskys vordringen.
So sind wir also morgends nach dem Aufbrechen erst einmal samt unseren großen Rucksäcken in die Ardbeg Destillery reinmarschiert. Die Destille liegt malerisch am Meer, in dem kleinen Ort "Ardbeg", der kaum mehr ist, als die Destille und ein paar Farmen. Auf die Frage, ob wir einen Whisky testen könnten, wurden uns drei Gläser mit unterschiedlichen Whiskys gebracht und kurz erklärt. Ein bisschen der Nachteil dieser ersten Destille war vermutlich, dass wir erst mit der Zeit mehr über Whisky gelernt haben und so diese ersten noch schwer einschätzen konnten und schwer vergleichen.
Ardbeg Blasda:
sehr heller Whisky der rauchig und leicht süßlich schmeckt. Ein bisschen Vanille schmeckt mit. Nicht sehr interessant.
Bewertung o/+
Ardbeg Uigeadail:
Der Name kommt von einer der Quellen, aus der Ardbeg sein Wasser bezieht. Er ist bernsteinfarben, richt sehr würzig, schmeckt deutlich rauchig. Zur Stärke gingen die Meinungen auseinandern. Ich fand ihn sehr scharf, die anderen beidne überhaupt nicht.
Bewertung: 0/+
Ardbeg Alligator:
Der Whisky mit rund 50% vol. wird in sehr stark ausgebrannten Fässern gelagert (daher der Name, die gebrannte Struktur soll an Alligator Schuppen erinnern). Er ist bernsteinfarben, ist extram stark rauchig, ein bisschen süßlich und vom Geruch her erscheint er uns weniger intensiv wie der Uigeadail. Der Alligator wurde erst einmal nur ca. 3-4 Monate angeboten und ist in fast allen Online-Stores ausverkauft und kaum zu finden.
Bewertung 0/+
Ardbeg Ten:
Diesen Whisky haben wir zum ersten Mal vor dem Rückflug im DutyFree zum Testen bekommen. Er hat uns auf Anhieb sehr gut geschmeckt und da er reduziert war, haben wir uns eine Flasche mitgebracht. Eine detailliertere Bewertung davon gibts später :)
Auf ca. 3-4 km entlang der Südküste Islays tummeln sich 3 Destillen. Die zweite, die wir hier besichtigt haben, ist "Laphroig", die mittlere, "Lagavulin", eine ebenfalls sehr bekannte, haben wir ausgelassen, da das Tasting schon ausgebucht war.
In Laphroig haben wir uns ein spezielles "Flavour Tasting" geleistet, bei dem wir nicht nur verschiedene Whiskys verkostet haben, sondern auch etwas dazu erklärt bekamen und das Ganze in Kombination mit Lebensmitteln probiert haben. Die Whiskys der Laphroig Destillery sind alle, wie auch Ardbeg, eher rauchig und torfig.
10 Year Old:
40% vol. Reif in Bourbon-Fässern, ist leicht salzig, leicht fruchtig und etwas schärfer. Einer der Standard-Whiskys, der sehr gut zu bekommen ist. Wir haben ihn zusammen mit einem Stück Roquefort genossen, das war der absolute Hit. Der salzige Beigeschmackt kommt noch besser zur Geltung und Whisky und Käse vermischen sich zu einem unglaublichen, cremigen Geschmack.
Idee: Diese Kombination als Vorspeise zu einem Menü oder zum Käseplatte zum Nachtisch.
Bewertung: +, in Kombination mit Käse:++
Quarter Cask:
48% vol.. Ebenfalls ein sehr gut zu bekommender Whisky, der "double matured" ist. Nach einer Lagerzeit von 5-11 Jahren in Bourbon-Fässern wird er noch 8 Monate is sogenannten "Quarter Casks", kleinen Eichenfässern gelagern. Er ist süßlicher als der 10yr, hat einen fruchtigen Geruch und ist wenig rauchig, dafür leicht süßlich. Für seinen Alkoholgehalt ist er erstaunlich mild. Die Fruchtigkeit sollte durch die Kombination mit Früchten, in diesem Fall Orange, besser zur Geltung kommen. Den Wow-Effekt wie die vorherige Kombination konnten wir (und auch die anderen Personen am Tisch) nciht feststellen.
Bewertung: 0/+
18 Year Old:
48% vol. Der Whisky hat den sehr beliebten 15-jährigen Laphroig abgelöst und ist laut Experten sogar noch besser als dieser. Er schmeckt und riecht etwas fruchtig, und ganz leicht rauchig (schmeckt man, riecht es aber nicht). Dazu kommt eine leichte Säure und im ersten Moment erscheint er süß. Wir haben ihn mit Kaffeebohnen in dunkler Schokolade probiert, aber auch blieb der erhoffte Effekt aus, trotzdem ist es pur ein hervorragender Whisky.
Bewertung: ++
Triple Cask:
48% vol. Der Triple Caska wird ausgebaut wie der "Quarter Cask", reift im Anschluss aber noch einmal 3 Monate im Sherryfass, was man auch schmeckt. Er ist wenig rauchig, dafür fruchtig, süßlich und sehr mild.
Bewertung: ++
10 Year Old Cask Strength:
58% vol. Dieser 10jährige Whisky wird nicht verdünnt, sondern in vollter Fassstärke abgefüllt. Damit behält er deutlich mehr Aromen. Er ist dem 10 Year Old sehr ähnlich (süßlich am Anfang, angenehm rauchig und fruchtig), allerdings sind die Aromen stärker zu schmecken und auch das Aroma des Holzes kommt durch. Bei dem hohen Alkoholgehalt sollte man meinen, dass man nur noch Alkohol schmeckt, was aber nicht der Fall ist. Er ist erstaunlich mild und sehr angenehm. Zusammen mit dem 18 Year Old unser Favorit.
Bewertung: ++
Viel Spaß beim Testen und Trinken, es macht Spaß und ist ein richtiger Genuss.
Guten Durst :)
Bille
P.S.:
Öffnungszeiten und Touren der Islay Destilleries finden sich hier (zum Vergrößern anklicken)
Wir haben alle unsere Whiskys bewertet, mit einer Wertung von "-" (total schlecht) über "0" (neutral, nichts besonderes) bis "+" (ganz gut), "++" (sehr gut) und "+++" (ausergewöhnlich). Natürlich sind die Bewertungen absolut subjektiv und von absoluten Laien, die jetzt zum ersten Mal in die Welt des schottischen Whiskys vordringen.
So sind wir also morgends nach dem Aufbrechen erst einmal samt unseren großen Rucksäcken in die Ardbeg Destillery reinmarschiert. Die Destille liegt malerisch am Meer, in dem kleinen Ort "Ardbeg", der kaum mehr ist, als die Destille und ein paar Farmen. Auf die Frage, ob wir einen Whisky testen könnten, wurden uns drei Gläser mit unterschiedlichen Whiskys gebracht und kurz erklärt. Ein bisschen der Nachteil dieser ersten Destille war vermutlich, dass wir erst mit der Zeit mehr über Whisky gelernt haben und so diese ersten noch schwer einschätzen konnten und schwer vergleichen.
Ardbeg Blasda:
sehr heller Whisky der rauchig und leicht süßlich schmeckt. Ein bisschen Vanille schmeckt mit. Nicht sehr interessant.
Bewertung o/+
Ardbeg Uigeadail:
Der Name kommt von einer der Quellen, aus der Ardbeg sein Wasser bezieht. Er ist bernsteinfarben, richt sehr würzig, schmeckt deutlich rauchig. Zur Stärke gingen die Meinungen auseinandern. Ich fand ihn sehr scharf, die anderen beidne überhaupt nicht.
Bewertung: 0/+
Ardbeg Alligator:
Der Whisky mit rund 50% vol. wird in sehr stark ausgebrannten Fässern gelagert (daher der Name, die gebrannte Struktur soll an Alligator Schuppen erinnern). Er ist bernsteinfarben, ist extram stark rauchig, ein bisschen süßlich und vom Geruch her erscheint er uns weniger intensiv wie der Uigeadail. Der Alligator wurde erst einmal nur ca. 3-4 Monate angeboten und ist in fast allen Online-Stores ausverkauft und kaum zu finden.
Bewertung 0/+
Ardbeg Ten:
Diesen Whisky haben wir zum ersten Mal vor dem Rückflug im DutyFree zum Testen bekommen. Er hat uns auf Anhieb sehr gut geschmeckt und da er reduziert war, haben wir uns eine Flasche mitgebracht. Eine detailliertere Bewertung davon gibts später :)
Auf ca. 3-4 km entlang der Südküste Islays tummeln sich 3 Destillen. Die zweite, die wir hier besichtigt haben, ist "Laphroig", die mittlere, "Lagavulin", eine ebenfalls sehr bekannte, haben wir ausgelassen, da das Tasting schon ausgebucht war.
In Laphroig haben wir uns ein spezielles "Flavour Tasting" geleistet, bei dem wir nicht nur verschiedene Whiskys verkostet haben, sondern auch etwas dazu erklärt bekamen und das Ganze in Kombination mit Lebensmitteln probiert haben. Die Whiskys der Laphroig Destillery sind alle, wie auch Ardbeg, eher rauchig und torfig.
vlnr: 10yr, Quarter cask, 18yr |
10 Year Old Laphroig |
40% vol. Reif in Bourbon-Fässern, ist leicht salzig, leicht fruchtig und etwas schärfer. Einer der Standard-Whiskys, der sehr gut zu bekommen ist. Wir haben ihn zusammen mit einem Stück Roquefort genossen, das war der absolute Hit. Der salzige Beigeschmackt kommt noch besser zur Geltung und Whisky und Käse vermischen sich zu einem unglaublichen, cremigen Geschmack.
Idee: Diese Kombination als Vorspeise zu einem Menü oder zum Käseplatte zum Nachtisch.
Bewertung: +, in Kombination mit Käse:++
Quarter Cask:
48% vol.. Ebenfalls ein sehr gut zu bekommender Whisky, der "double matured" ist. Nach einer Lagerzeit von 5-11 Jahren in Bourbon-Fässern wird er noch 8 Monate is sogenannten "Quarter Casks", kleinen Eichenfässern gelagern. Er ist süßlicher als der 10yr, hat einen fruchtigen Geruch und ist wenig rauchig, dafür leicht süßlich. Für seinen Alkoholgehalt ist er erstaunlich mild. Die Fruchtigkeit sollte durch die Kombination mit Früchten, in diesem Fall Orange, besser zur Geltung kommen. Den Wow-Effekt wie die vorherige Kombination konnten wir (und auch die anderen Personen am Tisch) nciht feststellen.
Bewertung: 0/+
18 Year Old:
48% vol. Der Whisky hat den sehr beliebten 15-jährigen Laphroig abgelöst und ist laut Experten sogar noch besser als dieser. Er schmeckt und riecht etwas fruchtig, und ganz leicht rauchig (schmeckt man, riecht es aber nicht). Dazu kommt eine leichte Säure und im ersten Moment erscheint er süß. Wir haben ihn mit Kaffeebohnen in dunkler Schokolade probiert, aber auch blieb der erhoffte Effekt aus, trotzdem ist es pur ein hervorragender Whisky.
Bewertung: ++
Triple Cask:
48% vol. Der Triple Caska wird ausgebaut wie der "Quarter Cask", reift im Anschluss aber noch einmal 3 Monate im Sherryfass, was man auch schmeckt. Er ist wenig rauchig, dafür fruchtig, süßlich und sehr mild.
Bewertung: ++
10 Year Old Cask Strength:
58% vol. Dieser 10jährige Whisky wird nicht verdünnt, sondern in vollter Fassstärke abgefüllt. Damit behält er deutlich mehr Aromen. Er ist dem 10 Year Old sehr ähnlich (süßlich am Anfang, angenehm rauchig und fruchtig), allerdings sind die Aromen stärker zu schmecken und auch das Aroma des Holzes kommt durch. Bei dem hohen Alkoholgehalt sollte man meinen, dass man nur noch Alkohol schmeckt, was aber nicht der Fall ist. Er ist erstaunlich mild und sehr angenehm. Zusammen mit dem 18 Year Old unser Favorit.
Bewertung: ++
Viel Spaß beim Testen und Trinken, es macht Spaß und ist ein richtiger Genuss.
Guten Durst :)
Bille
P.S.:
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Mittwoch, 29. Februar 2012
Schwäbisches Menü
Vor längerem hatte ich schon einmal versprochen, für einige Kollegen schwäbisch zu kochen, heute wars soweit. Ich habe ein schwäbisches Menü zusammengestellt.
Lauter Klassiker der schwäbischen Küche, angefangen mit Maultaschensuppe:
Maultaschen gibt es in sehr vielen Kulturen. In anderen Kuluren heißen sie dann: Ravioli, Momos, Piroggen, Wan Tan und so weiter. Immer ist es gefüllter Nudelteig. Die schwäbische Maultasche zeichnet sich durch eine Füllung aus Brät (oder Hackfleisch), Spinat, Zwiebeln und eingeweichtem "Wegga" (=Semmel) aus. Und genau das kommt dann auch rein. Ich habe in diesem Fall sogar alles noch sehr fein gehackt, so dass beinahe ein Brei draus wurde, damit wird die Füllung ziemlich homogen.
Bei einem Viertel der Füllung habe ich außerdem das Fleisch durch die gleiche Menge klein gehackte Karotten und Sellerie ersetzt, da einer der Kollegen vegetarisch isst.
In den Teig hineinfüllen, Teig zuklappen und ca. eine viertel Stunde im heißen Salzwasser ziehen lassen.
Ich habe die Maultaschen vorgekocht (weil ich am Tag der Einladung einfach wenig Zeit hatte) und dann einfach in Brühe (Rinder-/Gemüsebrühe) wieder warm gemacht.
Weiter ging es dann mit Kässpätzla. Klassisch aus dem Ofen, mit Röstzwiebeln, Krautsalat und grünem Salat dazu. Das Rezept und die Beschreibung dazu findet sich ein dem Blogeintrag vom Dezember.
Zum Nachtisch dann noch Apfelkiachla: Apfelscheiben in einem dicken Pfankuchenteig (Eier, Milch, Salz, Zucker, Mehl) gewendet und in Butter ausgebraten. Drüber kommt Zimtzucker und dazu gibts Vanilleeis.
Wir waren pappsatt, und zum Glück hat es allen geschmeckt.
Guten Hunger!
Bille
Lauter Klassiker der schwäbischen Küche, angefangen mit Maultaschensuppe:
Maultaschen gibt es in sehr vielen Kulturen. In anderen Kuluren heißen sie dann: Ravioli, Momos, Piroggen, Wan Tan und so weiter. Immer ist es gefüllter Nudelteig. Die schwäbische Maultasche zeichnet sich durch eine Füllung aus Brät (oder Hackfleisch), Spinat, Zwiebeln und eingeweichtem "Wegga" (=Semmel) aus. Und genau das kommt dann auch rein. Ich habe in diesem Fall sogar alles noch sehr fein gehackt, so dass beinahe ein Brei draus wurde, damit wird die Füllung ziemlich homogen.
Bei einem Viertel der Füllung habe ich außerdem das Fleisch durch die gleiche Menge klein gehackte Karotten und Sellerie ersetzt, da einer der Kollegen vegetarisch isst.
In den Teig hineinfüllen, Teig zuklappen und ca. eine viertel Stunde im heißen Salzwasser ziehen lassen.
Ich habe die Maultaschen vorgekocht (weil ich am Tag der Einladung einfach wenig Zeit hatte) und dann einfach in Brühe (Rinder-/Gemüsebrühe) wieder warm gemacht.
Weiter ging es dann mit Kässpätzla. Klassisch aus dem Ofen, mit Röstzwiebeln, Krautsalat und grünem Salat dazu. Das Rezept und die Beschreibung dazu findet sich ein dem Blogeintrag vom Dezember.
Zum Nachtisch dann noch Apfelkiachla: Apfelscheiben in einem dicken Pfankuchenteig (Eier, Milch, Salz, Zucker, Mehl) gewendet und in Butter ausgebraten. Drüber kommt Zimtzucker und dazu gibts Vanilleeis.
Wir waren pappsatt, und zum Glück hat es allen geschmeckt.
Guten Hunger!
Bille
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Sonntag, 1. Januar 2012
31. Dezember 2011 - Käsefondue
Es ist geschafft! Ein Jahr lang hatten wir bei keiner Hauptmahlzeit ein Gericht doppelt! Alles in allem waren es 461 unterschiedliche Gerichte.
Heute gab es dann passend zu Silvester noch Fondue, und da wir Fleischfondue schon hatten, ist es diesmal ein Käsefondue.
Da wir eingeladen waren, gibt es auch zum kochen nicht viel zu sagen außer: Käse (beim klassischen schweizer Fondue vor allem Greyzer, wir hatten Emmentaler und Bergkäse drin), Brot, Schnaps, Weißwein und die Schweiz war flach.
Ein gutes Rezept für ein schweizer Käsefondue findet sich auf kuechengoetter.de (aus dem GU-Kochbuch "Fondues").
Wir wünschen nun allen Lesern ein abwechslungsreiches neues Jahr und bedanken uns für das Lesen unseres Blogs.
Heute gab es dann passend zu Silvester noch Fondue, und da wir Fleischfondue schon hatten, ist es diesmal ein Käsefondue.
Da wir eingeladen waren, gibt es auch zum kochen nicht viel zu sagen außer: Käse (beim klassischen schweizer Fondue vor allem Greyzer, wir hatten Emmentaler und Bergkäse drin), Brot, Schnaps, Weißwein und die Schweiz war flach.
Ein gutes Rezept für ein schweizer Käsefondue findet sich auf kuechengoetter.de (aus dem GU-Kochbuch "Fondues").
Wir wünschen nun allen Lesern ein abwechslungsreiches neues Jahr und bedanken uns für das Lesen unseres Blogs.
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Samstag, 31. Dezember 2011
30. Dezember 2011 - Käsespätzla
Wir konnten es selbst fast nicht glauben, aber wir sind tatsächlich ein Jahr ohne Käsespätzla ausgekommen. Darum gab es sie kurz vor Jahresende dann doch noch.
Für 3 Person braucht man:
Aus Mehl, Gries, Eiern, Salz und einem Schuss Wasser wird der Spätzleteig hergestellt. Die Konsistenz soll zäh bis sehr zähflüssig sein, je nachdem mit welchem Gerät oder welcher Technik man die Spätzle herstellt.
Die Spätzle werden (in meinem Fall) mit einer Spätzlepresse und viel Kraft in Portionen ins kochende Salzwasser gedrückt, einmal aufkochen lassen und mit dem Schaumlöffel herausgenommen.
In der Zwischenzeit den Käse reiben und die Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
Die Spätzle mit dem Käse in eine gefettete Auflaufform schichten, mit Käse ende. Bei 200°C 20min im Ofen überbacken.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln bei mäßiger Hitze (am Anfang mehr Hitze, dann zurück drehen) mit viel Fett und etwas Salz anbraten, bis sie gleichmäßig (dunkel)braun sind. Dabei aufpassen, dass sie nicht anbrennen.
Die Käsespätzle mit Salz und Pfeffer und Röstzwiebeln servieren.
Guten Hunger!
Bille
Für 3 Person braucht man:
- 400g Mehl
- 1 EL Hartweizengries
- 5 Eier
- eine gute Prise Salz
- 400g Käse
- 4-5 Zwiebeln
- Fett für die Form
- Fett zum Braten
Aus Mehl, Gries, Eiern, Salz und einem Schuss Wasser wird der Spätzleteig hergestellt. Die Konsistenz soll zäh bis sehr zähflüssig sein, je nachdem mit welchem Gerät oder welcher Technik man die Spätzle herstellt.
Die Spätzle werden (in meinem Fall) mit einer Spätzlepresse und viel Kraft in Portionen ins kochende Salzwasser gedrückt, einmal aufkochen lassen und mit dem Schaumlöffel herausgenommen.
In der Zwischenzeit den Käse reiben und die Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
Die Spätzle mit dem Käse in eine gefettete Auflaufform schichten, mit Käse ende. Bei 200°C 20min im Ofen überbacken.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln bei mäßiger Hitze (am Anfang mehr Hitze, dann zurück drehen) mit viel Fett und etwas Salz anbraten, bis sie gleichmäßig (dunkel)braun sind. Dabei aufpassen, dass sie nicht anbrennen.
Die Käsespätzle mit Salz und Pfeffer und Röstzwiebeln servieren.
Guten Hunger!
Bille
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Montag, 12. Dezember 2011
25. und 26. November 2011 - Mixed fried potatoes
WIr sind zurück in Sybrubesi, dem Ausgangspunkt unseres Treks. Im Hotel dort lassen wir es uns erst mal gut gehen. Viel Essen und mal wieder ein Bier!
Zum Abendessen gibts Mixed fried Potatoes, quasi Bratkartoffeln mit Gemüse, Käse und einem Omlett drüber. Eigentlich recht lecker! Sollte man sich merken.
Heute ist schon wieder der vorletzte Tag unseres Treks. Wir steigen
seht weit ab und bleiben schließlich in der "Bamboo Lodge" für die
Nacht. Hier finden sich heute abend viele Trekker ein, die am Vorabend
ebenfalls im Kloster waren. So haben wir ewig Gesprächsstoff und
verstehen uns bald blendend. Außerdem den vier Schotten mit denen wir
die Nacht zuvor die Lodge geteilt haben, lernen wir ein finnisches und
ein holländisches Paar kennen, außerdem Jay, einen Engländer.
wir gönnen uns ein richtig gutes Abendessen, nur die Kamera, da waren wir zu faul und zu müde, sie nochmal aus dem Zimmer zu holen. So gibt es heute abend zwar Mixed fried Momos (frittierte Teigtaschen mit Kartoffeln, Gemüse und Käse), Knoblauchsuppe, Zwiebelsuppe und zum Nachtisch ein Apfel-Momo (wie frittierter Apfelstrudel ;) ), aber keine Bilder. Sorry!
Guten Hunger!
Bille
Zum Abendessen gibts Mixed fried Potatoes, quasi Bratkartoffeln mit Gemüse, Käse und einem Omlett drüber. Eigentlich recht lecker! Sollte man sich merken.
Guten Hunger!
Bille
25. November 2011 - Mixed fried Momos, Garlic soup, Onion Soup
wir gönnen uns ein richtig gutes Abendessen, nur die Kamera, da waren wir zu faul und zu müde, sie nochmal aus dem Zimmer zu holen. So gibt es heute abend zwar Mixed fried Momos (frittierte Teigtaschen mit Kartoffeln, Gemüse und Käse), Knoblauchsuppe, Zwiebelsuppe und zum Nachtisch ein Apfel-Momo (wie frittierter Apfelstrudel ;) ), aber keine Bilder. Sorry!
Guten Hunger!
Bille
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Momos,
Omlett,
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Zwiebelsuppe
16. November 2011 - Im Flugzeug: Palak Paneer und Hühnchen mit Kartoffelgratin
Wie immer gibt es im Flugzeug ein vegetarisches und ein fleischiges Gericht. Interessanteweise ist in diesem Fall das vegetarische Gericht auf die indische Kundschaft abgestimmt, es ist ein Palak Paneer (indischer Frischkäse mit Spinat) mit Reis und Kartoffelgemüse-Bällchen. Michael nimmt natürlich die fleischige Version, die auf dne Geschmack der europäischen Kundschaft abgestimmt ist und sich als Hühnchen mit Kartoffelgratin und Brokkoli entpuppt. Dazu natürlich in beiden Fällen die obligatorischen Beilagen.
Guten Hunger!
Bille
Samstag, 5. November 2011
21. Oktober 2011 - Schwäbische Maultaschen mit Speck /
Heute wurde die Wahl sehr durch die Kantine getroffen: Es gab schwäbische Maultaschen mit Speck.
Da ich nicht selber gekocht habe, kann ich auch recht wenig zum Rezept sagen. Es war aber ganz ok, wenn auch eine etwas sparsame Portion.
Meine Wege haben mich heute nach Leipzig geführt, auf ein größeres Treffen. Und da ich den Abend im Reisebus verbracht habe, war mein Abendessen leider nur eine traurige Käse-Schinken-Brezel.
Guten Hunger!
Bille
19. Oktober 2011 - Seelachs-Canneloni
Da wir heute etwas mehr Zeit zum kochen hatten, durfte es nochmal ein etwas aufwendigeres Gericht werden: Es gab Seelachs-Cannelloni.
Das Seelachsfilet wird zunächst gewaschen, dann zerkleinert und mit Zitronensaft beträufelt. Anschließend werden Tomaten mit Orangensaft und Honig vermischt und etwas eingekocht. Während dessen brät man gehackte Zwiebeln und Knoblauch in Butter glasig. Dazu kommt dasn Spinat, Frischkäse und etwas Emmentaler. Zum Schluss noch ein Eigelb und den Fisch dazu bevor die Masse in die Cannelloni gefüllt wird. Nun kommt noch Tomatenmark und Cayennpfeffer in die eigekochte Tomatensauce. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Die Sauce kommt unter und über die Cannelloni welche etwa 25 min im Ofen gebacken werden.
Eine genaue Beschreibung findet sich online hier.
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Cannelloni,
Fisch,
Käse,
Pasta,
Seelachs,
Spinat,
Tomaten,
Tomatensauce
Freitag, 21. Oktober 2011
18. Oktober 2011 - Pizza Hawaii
Heute gab es endlich selbst gemachte Pizza! Genauer: Pizza Hawaii.
Der Teig wird einfach aus Mehl, Hefe und etwas Olivenöl sowie einer Brise Salz zubereitet. Wir haben die Pizza dann als Hawaiiversion mit Schinken, Ananas und Käse belegt. Natürlich geht auch jede andere Variation.
Dank Pizzastein und der neuen Teller (oder auch der langen Pizzaabstinenz) hat es gleich doppelt so gut geschmeckt.
Der Teig wird einfach aus Mehl, Hefe und etwas Olivenöl sowie einer Brise Salz zubereitet. Wir haben die Pizza dann als Hawaiiversion mit Schinken, Ananas und Käse belegt. Natürlich geht auch jede andere Variation.
Dank Pizzastein und der neuen Teller (oder auch der langen Pizzaabstinenz) hat es gleich doppelt so gut geschmeckt.
Donnerstag, 25. August 2011
23. August 2011 - Gebackenes Toastbrotsandwich, Spaghetti Carbonara und Salat mit Ricotta, Apfel, Oliven
Heute war wieder ein Lerntag und es musste schnell gehen, darum gab es nur ein gebackenes Toastbrotsandwich.

Man nehme die entsprechende Anzahl an Toastbroten, bestreiche sie mit seinem Aufstrich der Wahl und belege die Brote mit Schinken. Nach belieben dann eine Soße oder auch Ketchup und geriebener Käse darüber. Mit Chilli und / oder Pfeffer etwas würzen noch eine scheibe Toast darüber und im Ofen von beiden Seiten ein paar Minuten Grillen.
Heute ist unser letzter Tag auf dem Rifugio Scoiattoli. Schade um das gute Essen! Heute gibts dann zur Vorspeise Spaghetti Carbonara und zur Hauptspeise einen Salat mit Ricotta, Apfel, Oliven, Tomaten und Mais. Auf die Nachspeise habe ich auch heute verzichtet.
Guten Hunger!
Bille
Man nehme die entsprechende Anzahl an Toastbroten, bestreiche sie mit seinem Aufstrich der Wahl und belege die Brote mit Schinken. Nach belieben dann eine Soße oder auch Ketchup und geriebener Käse darüber. Mit Chilli und / oder Pfeffer etwas würzen noch eine scheibe Toast darüber und im Ofen von beiden Seiten ein paar Minuten Grillen.
Heute ist unser letzter Tag auf dem Rifugio Scoiattoli. Schade um das gute Essen! Heute gibts dann zur Vorspeise Spaghetti Carbonara und zur Hauptspeise einen Salat mit Ricotta, Apfel, Oliven, Tomaten und Mais. Auf die Nachspeise habe ich auch heute verzichtet.
Guten Hunger!
Bille
Montag, 22. August 2011
22. August 2011 - Spinatcreme mit Feta, gemischte Knödel und gegrilltes Gemüse mit Polenta
Nach der Zucchiniphase mal wieder etwas Pasta: Spinatcreme mit Feta.
Nachdem Frühlingszwiebeln und Knoblauch gedünstet wurden, Spinat, Zitronenschale und Crème fraîche unterrühren. Dazu kommt noch Dill, sowie Salz, Cayennepfeffer und etwas Zitronensaft.
Ganz zum Schluss noch den Feta darüber bröseln und mit den nudeln mischen.
Ging schnell, allerdings hat der Spinat nicht ganz so gut geschmeckt.
Das heutige Gericht wurde sehr edel angerichtet: Ich hatte zur Vorspeise gemischte Knödel (Spinat, rote Beete, Käse, Speck, Safran und Pilze) und zur Hauptspeise dann eine Platte mit gegrilltem Gemüse (Zucchini, Auberginen, Pilze, Chicorree, Radiccio, Paprika, Tomate, Fenchel, Käse) und Polenta. Auf die Nachspeise habe ich aufgrund des hohen Sättigungsgrades dann doch verzichtet.
Guten Hunger!
Bille
Nachdem Frühlingszwiebeln und Knoblauch gedünstet wurden, Spinat, Zitronenschale und Crème fraîche unterrühren. Dazu kommt noch Dill, sowie Salz, Cayennepfeffer und etwas Zitronensaft.
Ganz zum Schluss noch den Feta darüber bröseln und mit den nudeln mischen.
Ging schnell, allerdings hat der Spinat nicht ganz so gut geschmeckt.
Das heutige Gericht wurde sehr edel angerichtet: Ich hatte zur Vorspeise gemischte Knödel (Spinat, rote Beete, Käse, Speck, Safran und Pilze) und zur Hauptspeise dann eine Platte mit gegrilltem Gemüse (Zucchini, Auberginen, Pilze, Chicorree, Radiccio, Paprika, Tomate, Fenchel, Käse) und Polenta. Auf die Nachspeise habe ich aufgrund des hohen Sättigungsgrades dann doch verzichtet.
Guten Hunger!
Bille
20. August 2011 - Schnitzelzucchini, Tagliolini mit Steinpilzen, Salat mit Truthahn und Käse, Creme brulée
Nachdem wir letzten Montag von unserem Besuch eine Riesenzucchini (ca. 3 kg) bekommen haben und ich diese Woche auch noch allein bin, heißt es kreativ sein und alles zusammen mixen was da ist. Dabei kam heute eine Schnitzelzucchini heraus:
Zunächst habe ich die Zucchini ausgehöhlt, das Innere mit einer Frühlingszwiebel und Ananasstücken gemischt und wieder eingebaut. Darüber kam dann ein angebratenes Putenschnitzel und etwas Gouda. Alles noch in den Ofen und fertig.
Wem das bekannt vorkommt, der hat wohl den Eintrag von gestern gelesen.
Ging schnell und war durchaus genießbar!
Ich bin noch immer an den 5 Torri und weiter geht es mit hervorragendem Essen:
Zur Vorspeise gab es Tagliolini mit Steinpilzen und Speck, einen Salat mit Truthahn und Käse zur Hauptspeise und Creme brulée zur Nachspeise. So will ich immer bekocht werden :)
Guten Hunger!
Bille
Zunächst habe ich die Zucchini ausgehöhlt, das Innere mit einer Frühlingszwiebel und Ananasstücken gemischt und wieder eingebaut. Darüber kam dann ein angebratenes Putenschnitzel und etwas Gouda. Alles noch in den Ofen und fertig.
Wem das bekannt vorkommt, der hat wohl den Eintrag von gestern gelesen.
Ging schnell und war durchaus genießbar!
Ich bin noch immer an den 5 Torri und weiter geht es mit hervorragendem Essen:
Zur Vorspeise gab es Tagliolini mit Steinpilzen und Speck, einen Salat mit Truthahn und Käse zur Hauptspeise und Creme brulée zur Nachspeise. So will ich immer bekocht werden :)
Guten Hunger!
Bille
Samstag, 20. August 2011
18. August 2011 - Tomatensuppe mit Fleischbällchen, Käsenocken
Da heute ein bisschen mehr Zeit war, habe ich mich für eine Tomatensuppe mit Fleischbällchen entschieden. Großer Vorteil dabei. Ich konnte alles aus "Resten" zubereiten.
Die Fleischbällchen bestehen aus einer alten Semmel, Hackfleisch und Basilikum. Damit es bindet noch ein Ei dazu. Für die Suppe zunächst Zwiebeln und Knoblauch anbraten und passierte Tomaten dazugeben. Mit Salz und Cayennepfeffer sowie einer Priese Zucker würzen und nach kurzem aufkochen die Fleischbällchen dazu geben. Etwa eine viertel Stunde ziehen lassen und fertig ist das Gericht.
Sehr gut, allerdings für eine Person etwas schwer zuzubereiten, da man recht kleine Mengen benötigt.
Entnommen ist es aus dem "Koch-Spar-Buch" von GU.
Wir sind noch immer auf der Drei-Schuster-Hütte. Heute haben wir zumindest im Vorfeld gesagt, was wir gerne hätten und haben somit Portionen bekommen, von denen man auch satt wird. Leider habe ich das Foto vergessen. Bei mir gab es heute Käsenocken mit Butter.
Das waren Käseknödel mit Parmsan und zerlassener Butter drauf. Lecker und durchaus sättigend.
Guten Hunger!
Bille
Die Fleischbällchen bestehen aus einer alten Semmel, Hackfleisch und Basilikum. Damit es bindet noch ein Ei dazu. Für die Suppe zunächst Zwiebeln und Knoblauch anbraten und passierte Tomaten dazugeben. Mit Salz und Cayennepfeffer sowie einer Priese Zucker würzen und nach kurzem aufkochen die Fleischbällchen dazu geben. Etwa eine viertel Stunde ziehen lassen und fertig ist das Gericht.
Sehr gut, allerdings für eine Person etwas schwer zuzubereiten, da man recht kleine Mengen benötigt.
Entnommen ist es aus dem "Koch-Spar-Buch" von GU.
Wir sind noch immer auf der Drei-Schuster-Hütte. Heute haben wir zumindest im Vorfeld gesagt, was wir gerne hätten und haben somit Portionen bekommen, von denen man auch satt wird. Leider habe ich das Foto vergessen. Bei mir gab es heute Käsenocken mit Butter.
Das waren Käseknödel mit Parmsan und zerlassener Butter drauf. Lecker und durchaus sättigend.
Guten Hunger!
Bille
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Basilikum,
brauner Zucker,
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Zwiebeln
Donnerstag, 4. August 2011
03. August 2011 - Champignon-Tomaten-Gratin
Wie gesagt - mehr Gemüse. Das gilt auch für heute. Aber heute warm statt kalt. Es gab ein Champignon-Tomaten-Gratin.
Für das Gratin braucht es (für zwei Personen):
Die Zwiebeln klein würfeln, die Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, den weißen Teil der Frühlingszwiebeln und die Schinkenwürfel darin bei mittlerer Hitze andünsten. In der Zwischenzeit die Champignons in dünne Scheiben schneiden und dazu geben. Weiter dünsten, bis die Pilze Flüssigkeit abgeben und diese weitestgehend verdampft ist, dann von der Platte nehmen.
Eine Auflaufform einfetten und den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Tomaten grob würfeln und mit der Pilzmischung mischen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und zwei Eier unterrühren. In die Form füllen, mit dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln mischen und den Käse oben drauf streuen. Ca. 25-30min bei 220°C überbacken.
Das originale Rezept ist aus dem Kochbuch "Aufläufe, Soufflés und Gratins" von GU (das ist inzwischen nicht mehr erhältlich), wurde aber von mir noch etwas abgewandelt.
Um die Laune ein wenig zu heben (Lernen ist dooof...), habe ich außerdem ein paar Datteln im Speckmantel zur Vorspeise gemacht. Einfach entkernte, getrocknete Datteln in eine Scheiben Bacon einwickeln und ohne Fett anbraten (der Bacon hat genug Fett).
Guten Hunger!
Bille
Für das Gratin braucht es (für zwei Personen):
- 300g Champignons
- 3 kleine Frühlingszwiebeln
- 1 Zwiebel
- ca. 40 g Schinkenwürfel (Speckwürfel)
- 2 Tomaten (150-200g)
- etwas Olivenöl und Fett für die Form
- Salz, Pfeffer, Paprikapulver
- 2 Eier
- 30 g geriebener Käse
Die Zwiebeln klein würfeln, die Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, den weißen Teil der Frühlingszwiebeln und die Schinkenwürfel darin bei mittlerer Hitze andünsten. In der Zwischenzeit die Champignons in dünne Scheiben schneiden und dazu geben. Weiter dünsten, bis die Pilze Flüssigkeit abgeben und diese weitestgehend verdampft ist, dann von der Platte nehmen.
Eine Auflaufform einfetten und den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Tomaten grob würfeln und mit der Pilzmischung mischen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und zwei Eier unterrühren. In die Form füllen, mit dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln mischen und den Käse oben drauf streuen. Ca. 25-30min bei 220°C überbacken.
Das originale Rezept ist aus dem Kochbuch "Aufläufe, Soufflés und Gratins" von GU (das ist inzwischen nicht mehr erhältlich), wurde aber von mir noch etwas abgewandelt.
Um die Laune ein wenig zu heben (Lernen ist dooof...), habe ich außerdem ein paar Datteln im Speckmantel zur Vorspeise gemacht. Einfach entkernte, getrocknete Datteln in eine Scheiben Bacon einwickeln und ohne Fett anbraten (der Bacon hat genug Fett).
Guten Hunger!
Bille
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Champignons,
Datteln,
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Zwiebeln
Dienstag, 26. Juli 2011
25. Juli 2011 - Pikante Griesschnitten und Salat
Die klassischen Griesschnitten kann man nicht nur süß, sondern auch pikant machen. Heute gab es die pikanten Griesschnitten mit Salat.
Der Griesbrei wird mit Ei gemischt, damit er später im Ofen stockt. Dazu kommt außerdem Salz, Pfeffer und geriebener Käse.
Ich fand dieses Rezept etwas langweilig - dafür, dass es als pikant bezeichnet wurde. Das nächste Mal würde ich es schärfer würzen (mit mehr Pfeffer oder Cayennepfeffer) und evt. noch etwas Schinken oder ähnliches mit reinmischen. Sonst wars lecker.
Das Rezept ist aus dem Kochbuch "schwäbisch kochen" und findet sich auch hier.
Guten Hunger!
Bille
Der Griesbrei wird mit Ei gemischt, damit er später im Ofen stockt. Dazu kommt außerdem Salz, Pfeffer und geriebener Käse.
Ich fand dieses Rezept etwas langweilig - dafür, dass es als pikant bezeichnet wurde. Das nächste Mal würde ich es schärfer würzen (mit mehr Pfeffer oder Cayennepfeffer) und evt. noch etwas Schinken oder ähnliches mit reinmischen. Sonst wars lecker.
Das Rezept ist aus dem Kochbuch "schwäbisch kochen" und findet sich auch hier.
Guten Hunger!
Bille
Montag, 18. Juli 2011
17. Juli 2011 - Soft Enchiladas
Heute hatten wir nach monatelangem Proben ein tolles Konzert unseres Orchesters. Da durfte natürlich eine tolle Aftershowparty nicht fehlen und so sind wir später noch im "Tijuana" in der Münchner Leopoldstraße zusammen gesessen und haben gegessen und gefeiert.
Wir haben dabei beide "Soft Enchiladas" gegessen.
Das waren Weizentortillas mit Putenbrust, Bohnenmus, Eisbergsalat und Tomaten gefüllt, mit Käse überbacken und mit Salat und mexikanischem Reis serviert.
Nicht ganz günstig, aber es war sein Geld wert.
Guten Hunger!
Bille
Wir haben dabei beide "Soft Enchiladas" gegessen.
Das waren Weizentortillas mit Putenbrust, Bohnenmus, Eisbergsalat und Tomaten gefüllt, mit Käse überbacken und mit Salat und mexikanischem Reis serviert.
Nicht ganz günstig, aber es war sein Geld wert.
Guten Hunger!
Bille
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