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Donnerstag, 13. September 2012

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Rosmarin

So langsam wird es kälter, der Herbst naht. Und in den Läden gibt es den ersten "neuen Wein". Und damit beginnt auch wieder die Zeit von Zwiebelkuchen, Dinnete und Flammkuchen.

Aufgrund eines Rezepttips vor kurzem und dem übrigen Ziegenkäse im Kühlschrank haben wir uns gestern an einem Flammkuchen mit Ziegenkäse und Rosmarin versucht.

Ich sag nur: WOW! Der war aber sowas von lecker!


Und so gehts:
Einen Teig aus Mehl, Wasser, wenig Öl (Olivenöl) und salz zubereiten. Den Teig kurz (20min) ruhen lassen und dann dünn ausrollen und auf ein Backblech mit Backpapier legen.
~150g Crème fraîche auf dem Teig verteilen, darauf ca. 100g geraspelten Ziegenkäse und ca. 50g Speck- oder Katenschinken-Würfel verteilen. 200g Zwiebelringe darüber geben und 1 EL gehackte (frische) Rosmarinnadeln drüber verteilen.
Bei maximaler Hitze im Backofen 15-20min backen. Vor dem Servieren flüssigen Honig in einem dünnen Strahl drüber geben.

Und hier gibts das Originalrezept: Flammkuchen mit Ziegenkäse, Rosmarin und Honig
  • Meine Abwandlungen: 
  • Crème fraîche statt crème Double und nur ca. 150g statt 200g
  • fester Ziegenkäse, dafür geraspelt
  • Speckwürfel zusätzlich
  • Dafür: Das ganze Rezept zu zweit verdrückt (von weniger wäre ich auch nicht satt geworden)

Guten Hunger!
Bille

Safranrisotto mit Ofentomaten und glasierten Frühlingszwiebeln

Safranrisotto oder "Risotto milanese" ist eines der Standardrisotto-Rezepte und wird nicht nur als "Primo" sondern auch als Beilage zu Fleischgerichten gereicht.

Das Safranrisotto mit Ofentomaten und glasierten Frühlingszwiebeln braucht sich dagegen nicht als Beilage verstecken sondern ist ein tolles, vegetarisches Hauptgericht, das satt macht und toll gewürzt ist.


Das Risotto selbst wird "ganz normal" zubereitet. Zwiebeln (oder Schalotte) anschwitze, Reis kurz mitbraten, mit Weißwein und Brühe ablöschen und dann langsam kochen lassen, bis der Reis gar ist dabei immer wieder Brühe nachgießen. Der Safran kommt zusammen mit der ersten "Ladung" Brühe dazu. Zum Schluss geriebenen Parmesan einrühren und fertig!

Besonders an diesem Gericht finde ich aber vor allem die Zubereitung von Tomaten und Frühlingszwiebeln. Während letztere in Salzwasser blanchiert werden und dann in Butter glasiert, werden die kleinen Tomaten (Cocktail- oder kleine Datteltomaten) im Ofen mit Rosmarin, Thymian und viel Knoblauch gegart. Dadurch bleiben sie schön saftig und zerfallen nicht, sind aber trotzdem weich und durch gegart. Die Gewürze und der Knoblauch sind so lecker, dass sie auch zusammen mit dem Risotto toll schmecken, deshalb unbedingt die entsprechende Auflaufform gut auskratzen und alle Kräuter mit auf den Teller packen.

Das Rezept gibts hier: Safranrisotto mit Ofentomaten und glaciertem Zwiebellauch

Guten Hunger!
Bille

Montag, 27. August 2012

Sommermenü - Balsamico und Karamell

Dieses Wochenende war die Lust einfach zu groß. Kochen, Backen, ich habe nichts ausgelassen.
Am Sonntag abend habe ich und beide deshalb mit einem kleinen Sommermenü verwöhnt. Das Thema Balsamico und Karamell hat sich dabei ein bisschen wie ein roter Faden durch die einzelnen Gänge gezogen.

Los ging's mit Zuccini-Ziegenkäse-Schnecken mit kleinem Salatkörbchen.


Für die Zucchinischnecken feine Scheiben (Dicke ca. 1mm) längs von einem Zucchino abschneiden, mit jeweils einer halben Scheibe geräuchertem Schinken und einer dünnen Schicht Ziegenkäse belegen und mit frischem Thymian, Salz und Pfeffer würzen und aufrollen. Die Schnecke mit einem Zahnstocher feststecken.
Für das Salatkörbchen eine ebenfalls dünne Scheibe einer Landgurke zu einem Ring formen und feststecken und mit Pflücksalat füllen.
In einer kleinen Pfanne Olivenöl heiß werden lassen und die Schnecke darin kurz anbraten. In der Zwischenzeit einen hochwertigen, süßen Balsamico (hier: Granatapfel-Balsamicoessig) mit etwas Salz und Pfeffer verrühren und zusammen mit einem Schuss guten Olivenöls über den Salat geben. Jeweils einen weiteren TL über die Zucchinischnecken träufeln und servieren.

Als Hauptgang hatten wir Ofenlachs mit buntem Pfeffer auf Spinat mit Balsamico-Karamell-Kartoffeln.


Pro Person jeweils ein Lachsfilet (ggf. auftauen) mit Salz, Olivenöl und zerstoßenem buntem Pfeffer einreiben und auf zwei dünne Zitronenscheiben in eine geölte Auflaufform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 170 C 10-15 min backen.
In der Zwischenzeit Spinat und Tomaten nach dem Rezept für "Geräucherter Pfefferlachs auf Spinat mit gebratenem Spargel und Balsamico - Röstkartoffeln" vorbereiten.
Lachs auf Spinat anrichten, Tomaten die letzten Minuten zusammen mit den Kartoffel leicht karamelisieren.

Als Nachspeise, klassisch aber immer wieder lecker: Crème brûlée, in diesem Fall ein Rezept mit Zitronenschale in der Crème, was es ein bisschen sommerlich frisch macht. Dekoriert mit Pfirsichspalten und Fruchtpürée.


Einziger Nachteil an diesem Rezept für die Crème brûlée: Die Vanillie sinkt zu Boden. Ich hatte ein weiteres Rezept gefunden, bei dem alle Zutaten vor dem Stocken im Ofen auf 80°C erwärmt werden. Dabei wird die Masse bereits leicht zähflüssig und die Vanille sinkt hinterher nicht auf den Boden. Das werde ich beim nächsten Mal zusätzlich versuchen.

Lecker war es und für heute abend ist sogar noch ein bisschen was vom Nachtisch übrig *mjam*

Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 16. Februar 2012

Überbackene Schwarzwurzeln

Die Schwarzwurzel ist ein Wurzelgemüse aus der Familie der Korbblütler (mit dem Löwenzahn verwand), das ursprünglich von der iberischen Halbinsel stammt. Die schwarzen Wurzelstangen wurden schon im Altertum und im Mittelalter als Heilpflanze gegen Pest un Schlangenbisse genutzt (daher auch der lateinische Name "Scorzonera" von Scorzone = giftige schwarze Schlange).
Seit dem 17. Jahrhundert wurde die Schwarzwurzel dann auch im restlichen Europa kultiviert und erhielt hier den Spitznamen "Winterspargel" oder auch "Arme-Leute-Spargel".
Heute kommt das Wintergemüse wieder mehr in Mode und wird saisonal auch in Discountern verkauft.

Und genau da habe ich sie diese Woche bekommen. Früher gab es die fertig geschälten Schwarzwurzeln immer tiefgefroeren bei einem bekannten Tiefkühlkost-Lieferanden und meine Mutter hat sie immer als "Überbackene Schwarzwurzeln" gemacht. Eines meiner Leibgerichte. Irgendewann gab es die Wurzeln dann nicht mehr zu kaufen und damit eines meiner Lieblingsgerichte auf Jahre nicht mehr.

Seit ein paar Jahren mache ich mir wenigstens einmal im Jahr die Mühe, die Wurzeln zu schälen und zu kochen, das Rezept hab ich ein wenig abgewandelt, dass es etwas zeitsparender ist.



Überbackene Schwarzwurzeln (2 Personen):

  • 500g gekochte und geschälte Schwarzwurzeln (ca. 600-700g frisch)
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Kugel Mozzarella
  • etwas Parmesan
  • Butter zum braten und für die Form
  • Salz, Pfeffer
  • Koriander
  • Basilikum, Petersilie


Schwarzwurzeln garen und schälen (Tips weiter unten), in ca. 5 cm lange Stücke schneiden.
Den Ofen auf 200° vorheizen und eine Auflaufform fetten.
Die Zwiebel in Ringe und den Knoblauch in Scheiben schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Schwarzwurzeln in Butter anbraten.
Die Tomaten über das Gemüse in der Pfanne gegeben und kurz einkochen lassen. Mit reichlich Basilikum, Petersilie und Koriander würzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Gemüsemischung in die gefettete Auflaufform geben, Mozzarellascheiben drauf legen und etwas Parmesan oben drauf reiben.
20 min bei 200°C überbacken.


Ein Tip zum Schälen der Schwarzwurzeln. Wenn man sie im rohen Zustand schält, sondern sie eine milchige, klebrige Flüssigkeit ab und färben die Hände furchtbar.
Man kann die Schwarzwurzeln aber auch einfach im Dampf weich (bzw. bissfest) garen, dann kann man die Schale abziehen bzw. sogar unter kalten Wasser mit den Fingern abreiben.
Vor dem Garen nicht vergessen zu waschen, die Wurzeln werden meist sandig und erdig verkauft.


Dieses Jahr habe ich übrigens gleich eine größere Menge Wurzeln fertig gegart und geschält und dann eingefroren.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 27. Dezember 2011

20. Dezember 2011 - Ofaschlupfer

Heute war bei mir Weihnachtsfeier und wir waren angehalten, etwas mitzubringen, was aus unserer Heimat kommt. Das galt natürlich vor alle für die ausländischen Mitarbeiter, aber ich hab mich auch mal dran gehalten und "Ofaschlupfer" gemacht, eine süße Hauptspeise aus dem schwäbischen. Für Michael gabs natürlich auch eine Portion.


Inzwischen weiß ich auch, dass dieses Gericht durchaus auch in anderen Gegenden bekannt ist, unter Namen wie "Scheiterhaufen" zum Beispiel.
Ofaschlupfer ist ein Brot-Apfel-Auflauf. Dazu werden Scheiben von Wecken (Semmeln) vom Vortag in Scheiben geschnitten und mit Apfelscheiben abwechselnd in eine Auflaufform gelegt. Dazwischen kommen auch noch Mandeln und Rosinen. Über Alles gibt man dann eine Sauce aus Milch, Sahne, Eigelb, Eischnee und Zucker und überbäckt es eine halbe Stunde im Ofen.
Lecker! Den Zucker im Rezept habe ich übrigens mit Honig ersetzt, was sehr lecker war.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Schwäbisch kochen" von GU und ist hier auch online zu finden.

Guten Hunger!
Bille

17. Dezember 2011 - Pizzabaguette, Lasagne

Ein weiteres Wochenende das ich - schon wieder einmal - unterwegs bin. Heute abend gibt es auf der Hütte für alle Lasagne. Da musste ich grad zwei mal im Blog suchen - aber nein, das hatten wir tatsächlich noch nicht. Wir hatten zwar eine vegetarische und eine Pilzlasagne, aber keine normale mit Fleisch.


Die auf der Hütte war nicht nur sehr lecker, sondern vor allem auch verdammt Knoblauch-haltig. Manchen wars zu viel, ich fands gut.

Bei Michael dagegen gab es Pizza-Baguette, die schnelle Variante. TK und ab in den Ofen...


Aber es war trotzdem lecker. Lag aber vielleicht am Hunger.

Guten Hunger!
Bille

16. Dezember 2011 - Ente mit Reis, Gemüse und scharfer Sauce

Heute waren wir bei Bekannten zum Essen und gemeinsamen Urlaubs-Fotos anschaun eingeladen.
Es gab Entenflügel mit Reis, Gemüse und scharfer Sauce.


In dieser Kombination hatte ich das noch nicht gegessen, aber ich muss sagen, es war nicht schlecht. Vor allem die scharfe Sauce hat sehr gut zu der Ente aus dem Ofen gepasst.

Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 15. Dezember 2011

14. Dezember - Tortellini-Auflauf mit Gehacktem

Heute mal wieder was deftiges. Nachdem wir um Urlaub und auch die letzten Tage nur wenig bis gar kein Fleisch gegeben hat, heute mal wieder etwas mehr. Tortellini-Auflauf mit Hackfleisch.


Das Fleisch wurde mit einer gewürfelten Zwiebel, einer Knoblauchzehe und einer gewürfelten Paprikaschote in Olivenöl krümelig gebraten und mit einer Packung (400g) frischer, gekochter Tortellini gemischt. Die Hälfte in eine gefettete Auflaufform geben, etwas geriebenen Emmentaler und einen Schuss Sahne drüber, die zweite Hälfte rein und nochmal Sahne und Emmentaler drauf.
Im Ofen bei 150°C 20min überacken, fertig.
Ich mags :)

Das Rezept ist von der Chefkochhomepage.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. Dezember 2011

9. Dezember 2011 - Kartoffelnester mit Salat

Das heutige Gericht ist eigentlich eine Methode zur Verwertung von Pellkartoffelresten, aber wer sagt denn, dass man die Kartoffeln nicht auch extra dafür kochen kann.
Heute gibts Kartoffelnester.


Für die Kartoffelnester werden gekochte Kartoffeln ("vorwiegend festkochend" hat sich bewährt) mit Milch und Zwiebeln zu einem Brei zerstampft. Bzw. ich mag nicht stampfen, ich habe die Kartoffeln durch die Spätzlepresse gedrückt und mit gewürfelten Zwiebeln und Milch gemischt.
Aus dem Brei formt man ein Nest, in die Vertiefung in die Mitte wird ein rohes Ei geschlagen. Salzen, Pfeffern und mit Käse belegen.
Im Ofen 20-30min bei 200°C überbacken.

Ich habe noch zusätzlich einige Schinkenwürfel auf das Ei gegeben, das hat sich gut gemacht. Als Käse haben wir Mozzarella verwendet.
Als Beilage hatten wir grünen Salat.

Das Rezept ist von chefkoch und findet sich hier.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 26. September 2011

23. September 2011 - Lachsfilet mit Schinken

Dieses Rezept stammt eigentlich aus dem Kochbuch "Frühstück und Brunch", dort sind aber viele warme Kleinigkeiten drin, die sich auch gut mal als Abendessen eignen. Das heutige ist Lachsfilet mit Schinken.


Der Lachs wird mit einer Zitronen-Thymian-Marinade mariniert, in Parmaschinken eingewickelt und eine viertel Stunde in den Backofen gesteckt. Und das wars auch schon. Dazu gabs Ciabatta-Brötchen.
Lecker und schnell!

Hier ist das Rezept zu finden.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. September 2011

11. September 2011 - Kürbis-Kartoffel-Tarte

Und weiter gehts mir leckeren Kürbisrezepten. Die Kürbis-Kartoffel-Tarte ist eigentlich nicht so wahnsinnig viel Arbeit. Durch die lange Zeit, die der Teig zum Ruhen braucht und die lange Backzeit ist es dann aber eher doch ein Rezept für Tage, an denen man mal was nebenher machen kann.
Die Mischung von Kürbis, Kartoffeln, Salbei und Ziegenkäse schmeckt deftig, herbstlich und vor allem interessant, das hat man bei uns nicht jeden Tag.


Auf einen Mürbteigboden (der Mürbteig muss vorher 1 Stunde im Kalten ruhen) kommen dachziegelartig Kürbis- und Kartoffelscheiben (von gekochten Kartoffeln, evt. schon am Vortag kochen, dann sind sie leichter zu schneiden) und obenauf gehackter Salbei, die von einer Eier-Sahne-Masse übergossen werden und mit Ziegenkäse überbacken werden.

Das Rezept ist aus dem Kochbuch "1 Kartoffel - 50 Rezepte" und ist hier online zu finden.

Laut Rezept braucht man einen "Tarteform", ich habe einfach eine Springform genommen und nur einen niedrigen Rand geformt, das hat wunderbar funktioniert.

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 10. August 2011

08. August 2011 - Tandoori-Hühnchen, Chapati, Gurken-Raita und Chutneys

Tag 3 der "indischen Woche". Heute war mein Bruder zu Besuch, das ist dann ein Grund, etwas mehr und aufwändiger zu kochen.
Da das Tandoori-Hühnchen mindestens sechs Stunden in einer Joghurtmarinade ziehen soll, habe ich die Marinade schon morgens vorbereitet und den Tag über alles in den Kühlschrank gestellt. Dazu habe ich dann Chapati gemacht, eine Gurken-Raita und ein süßes Tamarinden-Chutney.


Ein Tandoor-Ofen ist eigentlich ein großer Lehmofen. Leider haben wir sowas hier natürlich nicht, deswegen kam das Tandoori-Huhn (hier ist ein ähnliches Rezept) bei uns ganz normal in den Ofen. Aber vorher müssen die Hühnerbeine enthäutet werden und den Tag über in einer Marinade aus Joghurt und Gewürzen ziehen, was das Fleisch schön zart macht und es die Gewürze toll annimmt.
Dazu gabs dann eine Gurken-Raita (ähnliches rezept hier), das ist ein Dip aus Joghurt, Gurke, Minze und weiteren Gewürzen.
Außerdem habe ich schon am Vortag ein süßes Tamarindenchutney gemacht. Tamarinde wird auch "indische Dattel" genannt und ist eine Frucht mit einem sehr sauren Mark. Dieses Mark kann man als Paste im Glas kaufen. Die Tamarinden-Paste wurde dazu mit Gewürzen und etwas Wasser aufgekocht und dann mit viel braunem Zucker verrührt. Außerdem habe ich noch eine Banane mitgekocht. Das Chutney schmeckt auch einfach zu einer Portion Reis als schnelle (Zwischen-)Mahlzeit echt gut.
Zu guter Letzt gabs dazu noch ein gekauftes Mangochutney und Chapatis, Brotfladen aus Wasser und Vollkornmehl (ein sehr feines Vollkornmehl, wird als "Atta" oder "Chapatimehl" verkauft).

Die Rezepte sind - wo auch sonst her - aus dem Kochbuch "Indien - Küche und Kultur" und zum Teil auch online auf der Seite www.indische-kueche.com zu finden. Ich habe sie im Text verlinkt.

Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 4. August 2011

03. August 2011 - Champignon-Tomaten-Gratin

Wie gesagt - mehr Gemüse. Das gilt auch für heute. Aber heute warm statt kalt. Es gab ein Champignon-Tomaten-Gratin.


Für das Gratin braucht es (für zwei Personen):

  • 300g Champignons
  • 3 kleine Frühlingszwiebeln
  • 1 Zwiebel
  • ca. 40 g Schinkenwürfel (Speckwürfel)
  • 2 Tomaten (150-200g)
  • etwas Olivenöl und Fett für die Form
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 2 Eier
  • 30 g geriebener Käse

Die Zwiebeln klein würfeln, die Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, den weißen Teil der Frühlingszwiebeln und die Schinkenwürfel darin bei mittlerer Hitze andünsten. In der Zwischenzeit die Champignons in dünne Scheiben schneiden und dazu geben. Weiter dünsten, bis die Pilze Flüssigkeit abgeben und diese weitestgehend verdampft ist, dann von der Platte nehmen.
Eine Auflaufform einfetten und den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Tomaten grob würfeln und mit der Pilzmischung mischen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und zwei Eier unterrühren. In die Form füllen, mit dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln mischen und den Käse oben drauf streuen. Ca. 25-30min bei 220°C überbacken.

Das originale Rezept ist aus dem Kochbuch "Aufläufe, Soufflés und Gratins" von GU (das ist inzwischen nicht mehr erhältlich), wurde aber von mir noch etwas abgewandelt.

Um die Laune ein wenig zu heben (Lernen ist dooof...), habe ich außerdem ein paar Datteln im Speckmantel zur Vorspeise gemacht. Einfach entkernte, getrocknete Datteln in eine Scheiben Bacon einwickeln und ohne Fett anbraten (der Bacon hat genug Fett).


Guten Hunger!
Bille

Montag, 1. August 2011

30. Juli 2011 - Spaghetti mit Räucherlachs-Gemüse-Sauce

Heute gabs wieder Pasta: Spaghetti mit Räucherlachs-Gemüse-Sauce. Im Anschluss dazu gab es Amaretto-Pfirsiche als Nachtisch.




Wie schon mal Dienstag ist auch das hier eine kalte Creme. Die Lachsstreifen wurden mit gehackter Frühlingszwiebel, Sellerie, Paprika und Basilikum gemischt und mit Creme Fraiche und Gewürzen verrührt und über die warmen Spaghetti gegeben. Lecker und schnell.

Für den Nachtisch haben die halbierten und gehäuteten Pfirsiche eine Haube aus Eischnee mit Amarettini-Bröseln bekommen und wurden im Backofen überbacken.

Die Pastasauce ist aus dem Kochbuch "1 Nudel 50 Saucen" und findet sicher hier im Netz.
Der Nachtisch ist aus dem Kochbuch "Blitzmenüs für Zwei" und ist hier zu finden.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 26. Juli 2011

25. Juli 2011 - Pikante Griesschnitten und Salat

Die klassischen Griesschnitten kann man nicht nur süß, sondern auch pikant machen. Heute gab es die pikanten Griesschnitten mit Salat.


Der Griesbrei wird mit Ei gemischt, damit er später im Ofen stockt. Dazu kommt außerdem Salz, Pfeffer und geriebener Käse.
Ich fand dieses Rezept etwas langweilig - dafür, dass es als pikant bezeichnet wurde. Das nächste Mal würde ich es schärfer würzen (mit mehr Pfeffer oder Cayennepfeffer) und evt. noch etwas Schinken oder ähnliches mit reinmischen. Sonst wars lecker.

Das Rezept ist aus dem Kochbuch "schwäbisch kochen" und findet sich auch hier.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 25. Juli 2011

23. Juli 2011 - Leberkäs aus dem Ofen

Und schon wieder ein Sommerfest. Dieses Mal mit der Jugendgruppe.
Wir hatten wir ein buntes Salate- und Nachtischbuffet, dazu gabs Leberkäs aus dem Ofen und Semmeln. Michael ist dann auch noch dazu gekommen, eine Runde Essen abholen :)


Guten Hunger!
Bille

Montag, 27. Juni 2011

17. Juni 2011 - Parmigiana di melanzane

Heute war Gemüse- und Südeuropa-Tag! Da ich heute etwas Zeit zu kochen hatte, habe ich mir ein bisschen mehr Mühe gegeben und eine ganze Weile in der Küche rumgebrutzelt.
Es gab Parmigiana di melanzane, ein süditalienischer Auberginenauflauf und zur Vorspeise eine kleine Ratatouille, wie aus dem Film.



Für den Auberginenauflauf habe ich die Aubergine in Scheiben geschnitte und leicht gesalzen, dann in Mehl gewendet und in einer Pfanne erst mal alle gebraten. Nachdem Braten wurden sie noch gut gepfeffert. In der Zwischenzeit habe ich aus großen Fleischtomaten eine stückige Tomatensauce gekocht, den Mozzarella in Scheiben geschnitten und viel Basilikum gehackt. Dann wurden Auberginenscheiben mit der Tomatensauce, Basilikum und Mozzarella abwechselnd in eine Auflaufform gelegt und im Ofen überbacken.


Das Rezept ist aus dem Kochbuch "Süditalien - Küche und Kultur" von GU. Ein relativ ähnliches, auch wenn die Tomatensauce nicht selbst gemacht ist, findet sich hier.

Für das Ratatouille habe ich je vier dünne Scheiben einer Aubergine, Zucchini, Zwiebel, Paprika und Tomate geschnitte. In 2 kleinen, gefetteten Soufléeförmchen habe ich etwas Tomatenmark mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann habe ich die Gemüsescheiben abwechselnd in den zwe Förmchen zu Türmen gestapelt. Dazwischen kamen immer wieder dünne Knoblauchscheiben und etwas Rosmarin, obendrauf habe ich das Ganze noch mit ein paar Rosmarinnadeln garniert. Dann Alufolie drüber und bei rund 180°C im Ofen garen (30-40min). Anrichten und fertig! Genauso wie im Film!

Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 16. Juni 2011

15. Juni 2011 - Ofenkartoffeln mit Pizzafüllung

Ofenkartoffeln sind prima, in allen Variationen. Vor allem kann man sie auch kalt essen oder - wenn sie klein genug sind - als Fingerfood. Nehmen und ab in den Mund. Mjam!
Heute gab es die Ofenkartoffeln mit Pizzafüllung!


Die Kartoffeln haben wir allerdings nicht im Ofen sondern im Topf vorgegart, gefüllt und nur im Ofen überbacken. Außerdem haben wir festkochende Kartoffeln genommen.
Also: 1 kg Kartoffeln gegart, in welcher Form auch immer. In der Zwischenzeit: Reichlich Basilikum und Oregano hacken, eine Knoblauchzehe dazu pressen. Dazu kommt ein Schuss Öl und eine klein gewürfelte Fleischtomate und zwei klein gewürfelte Kugeln Mozzarella.
Dann werden die Kartoffeln ausgehöhlt, die Kartoffelmasse mit der restlichen Füllung gemischt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und wieder in die Kartoffeln gefüllt. Die Füllung reichlich in die Kartoffeln reinfüllen und im Ofen bei 220°C 15-20min überbacken.

Das Rezept habe ich hier gefunden.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 24. Mai 2011

23. Mai 2011 - Ofenfisch mit Basilikumbutter

Michael hat heute bemerkt, ich würde mich ja so langsam an Oliven gewöhnen...da sei ja noch Hoffnung, dass ich irgendwann auch mal noch Kaffee trinken würde =)
Na, das werden wir schon sehen. Aber auf jeden Fall: Oliven schmecken mir immer besser.Aber nur, wenns auch gute sind. So harte, bittere Dinger schmecken nicht.
Und heute waren die Oliven auf dem Ofenfisch mit Basilikumbutter.


Dazu haben wir eine Kräuterbutter aus Butter (natürlich), gehacktem Basilikum, Cayennepfeffer und Salz hergestellt und mit einem Klecks davon die Auflaufform eingefettet. Da kamen dann zwei Schollen rein (mit salz und Cayennepfeffer gewürzt, man kann natürlich auch anderen Fisch nehmen) und die restliche Butter oben drauf und dazu einen Löffel Kapern und eine größere Portion Oliven. Das Ganze im Backofen garen, bis der Fisch gar ist. Im Rezept steht dazu 8-10min, da unser Fisch aber noch nicht komplett aufgetaut war, hat er über 20min gebraucht. Dazu gabs Ciabatta-Semmeln.
Lecker!

Das Rezept ist von kuechengoetter.de und findet sich hier.

Guten Hunger!
Bille

Freitag, 6. Mai 2011

5. Mai 2011 - Erbsen-Kartoffel-Kuchen

Das Gericht hat Michi rausgesucht, er wollte mal wieder etwas mit Kartoffeln. Erst bin ich erschrocken. Über die lange Zubereitungszeit (incl 35 min Backzeit) und die vielen Eier, nämlich 10 Stück.
Am Ende hat es sich als harmlos rausgestellt. Die Zubereitung ist vor allem deswegen lange, weil die Kartoffeln und Erbsen ca. 20min braten müssen. der Rest ist halbwegs schnell gemacht.
Heute also: Erbsen-Kartoffel-Kuchen


Die gewürfelten Kartoffeln und die Erbsen werden in einer Pfanne angebraten, bis die Kartoffeln quasi gar sind.
Dann wird das ganze mit Frühlingszwiebeln und einer Mischung aus Eiern, Milch, etwas Essig, Mehl und Backpulver und Petersilie gemischt und in einer Springform 35min überbacken.

Hier ist das Rezept dazu, es stammt aus dem Kochbuch "1 Kartoffel - 50 Rezepte".

Bei mehr Hunger kann man locker noch mehr Kartoffeln und Erbsen in die Eimasse geben, das sollte kein Problem sein. Alternativ ein paar Eier weglassen, wenn der Hunger kleiner ist.
Wir sind von der Portion normal gut satt geworden, das hat gepasst. Den Rest gibts heute als Mittagessen (ich hab für 4 Personen gekocht, für weniger wirds schwierig mit der Springform weil wir nur eine große Form besitzen)

Guten Hunger!
Bille