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Freitag, 4. April 2014

Ein "herziges" Menü mit Rinderbraten, Balsamico-Schalotten und Rösti, zum Nachtisch warme Schokoladenkuchen

"Das Auge isst mit", heißt es immer. Und deshalb steht dieses Menü voll unter dem Motto "Herz". Eine kleine kulinarische Liebeserklärung für eine besondere Person. Diese hier gabs zum Valentinstag:

Erster Gang: Rinderbraten mit Balsamicoschalotten und Rösti
Als Beilage: gemischter Salat (Endivie)
Zweiter Gang: Warme Schokoladenkuchen


Den Rinderbraten habe ich nach der Niedrigtemperaturmethode gemacht. Das ca. 400g Stück Braten habe ich erst in Olivenöl ca. 2 min von jeder Seite angebraten, dann auf ein normales Backofengitter bei 90°C Ofentemperatur in den Ofen geschoben (und einen unempfindlichen Teller - oder Bratform - darunter um Tropfen aufzufangen). Ein Bratenthermometer hat mir dabei laufend sowohl die Temperatur des Ofens als auch die des Fleisches gesagt. Nach 2-2,5 Stunden sollte der Braten soweit sein.
Und hier kommt mein Fehler: Mein Bratenthermometer hat so kleine Strichlein, die einem sagen, welches Fleisch welche Kerntemperatur haben soll. Da hab ich mich ohne weiter drüber nachzudenken drauf verlassen. Problem: Das Strichlein für Rind ist dort, wo das Fleisch absolut durch ist... Damit hat mein Braten natürlich länger gedauert, und rosa war er auch nicht mehr.
Ein Rinderbraten, der noch rosa in der Mitte sein soll, sollte eine Kerntemperatur von 52-58°C haben, das liegt rund 30°C (!!) unter der Temperatur für ein gares Fleisch. So einen großen Unterschied hatte ich tatsächlich auch nicht erwartet.
Wie auch immer, gut war er trotzdem :-)

Montag, 27. August 2012

Sommermenü - Balsamico und Karamell

Dieses Wochenende war die Lust einfach zu groß. Kochen, Backen, ich habe nichts ausgelassen.
Am Sonntag abend habe ich und beide deshalb mit einem kleinen Sommermenü verwöhnt. Das Thema Balsamico und Karamell hat sich dabei ein bisschen wie ein roter Faden durch die einzelnen Gänge gezogen.

Los ging's mit Zuccini-Ziegenkäse-Schnecken mit kleinem Salatkörbchen.


Für die Zucchinischnecken feine Scheiben (Dicke ca. 1mm) längs von einem Zucchino abschneiden, mit jeweils einer halben Scheibe geräuchertem Schinken und einer dünnen Schicht Ziegenkäse belegen und mit frischem Thymian, Salz und Pfeffer würzen und aufrollen. Die Schnecke mit einem Zahnstocher feststecken.
Für das Salatkörbchen eine ebenfalls dünne Scheibe einer Landgurke zu einem Ring formen und feststecken und mit Pflücksalat füllen.
In einer kleinen Pfanne Olivenöl heiß werden lassen und die Schnecke darin kurz anbraten. In der Zwischenzeit einen hochwertigen, süßen Balsamico (hier: Granatapfel-Balsamicoessig) mit etwas Salz und Pfeffer verrühren und zusammen mit einem Schuss guten Olivenöls über den Salat geben. Jeweils einen weiteren TL über die Zucchinischnecken träufeln und servieren.

Als Hauptgang hatten wir Ofenlachs mit buntem Pfeffer auf Spinat mit Balsamico-Karamell-Kartoffeln.


Pro Person jeweils ein Lachsfilet (ggf. auftauen) mit Salz, Olivenöl und zerstoßenem buntem Pfeffer einreiben und auf zwei dünne Zitronenscheiben in eine geölte Auflaufform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 170 C 10-15 min backen.
In der Zwischenzeit Spinat und Tomaten nach dem Rezept für "Geräucherter Pfefferlachs auf Spinat mit gebratenem Spargel und Balsamico - Röstkartoffeln" vorbereiten.
Lachs auf Spinat anrichten, Tomaten die letzten Minuten zusammen mit den Kartoffel leicht karamelisieren.

Als Nachspeise, klassisch aber immer wieder lecker: Crème brûlée, in diesem Fall ein Rezept mit Zitronenschale in der Crème, was es ein bisschen sommerlich frisch macht. Dekoriert mit Pfirsichspalten und Fruchtpürée.


Einziger Nachteil an diesem Rezept für die Crème brûlée: Die Vanillie sinkt zu Boden. Ich hatte ein weiteres Rezept gefunden, bei dem alle Zutaten vor dem Stocken im Ofen auf 80°C erwärmt werden. Dabei wird die Masse bereits leicht zähflüssig und die Vanille sinkt hinterher nicht auf den Boden. Das werde ich beim nächsten Mal zusätzlich versuchen.

Lecker war es und für heute abend ist sogar noch ein bisschen was vom Nachtisch übrig *mjam*

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 9. Mai 2012

warmer Linsen-Salat mit Spargel und Tomaten

Auf Anregung einer Freundin habe ich heute ihre Idee mit dem Linsensalat mit grünem Spargel übernommen, ihn aber für unsere Zwecke noch etwas modifiziert. Zu dem warmen und säuerlichen Gericht aus Linsen (ich habe rote Linsen verwendet, da sie schneller zu kochen sind) und Spargel, passen die frischen Tomaten wunderbar. Ein tolles Gericht für den Frühling.


Und so gehts (3 Portionen):

Zutaten:
  • 500g grüner Spargel (geht auch mit weißem)
  • 200-300g kleine Tomaten
  • 200-300g Linsen (rote Linsen, es gehen aber auch alle andere Sorten wie Tellerlinsen, Belugalisen etc.)
  • Gemüsebrühe, Balsamico
  • Salz, Pfeffer
  • ggf. grüner Salat
500g Spargel putzen und gerade so weich kochen (oder dämpfen). Währenddessen 200-300g rote Linsen waschen und mit einer gewürfelten Zwiebel sowie der doppelten Menge Gemüsebrühe kochen, bis sie weich sind. Zu diesem Zeitpunkt sollte noch ein kleiner Rest Brühe da sein. Die warmen Linsen mit einem guten Schuss Balsamicoessig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Den noch warmen Spargel in ca. 4-5 cm lange Stücke schneiden und mit ca. 200-300g kleinen, halbierten Tomaten und den Linsen mischen. Nach Belieben mit grünem Salat servieren.

Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 29. Dezember 2011

27. Dezember 2011 - Schaschlik-Reste mit Reis und Gemüse, Apfel-Chicorée-Salat

Da Michael noch bei seinen Eltern ist, gibt es die Tage nochmal getrennt Essen. Bei Michael gabs heute Schaschlik-Reste mit Reis und Gemüse, während ich versuche der weihnachtlichen Überfütterung mit einem Apfel-Chicorée-Salat beizukommen.




Für den Salat (für eine Person) braucht es:
  • einen mittelgroßen Chicorée-Salat
  • 1/2 Apfel
  • weißer Balsamico
  • Orangensaft
  • Walnussöl
  • Salz, Pfeffer, Honig
  • etwas Kresse (nach Belieben)

Chicorée halbieren, vom Strunk entfernen und in Streifen schneiden und waschen. Den halben Apfel waschen, entkernen und in Stücke schneiden.
Weißen Balsamico mit ungefähr der gleichen Menge Orangensaft mischen. Mit Salz, Pfeffer und Honig süßsauer abschmecken und Walnussöl untermischen. Dressing mit Salat und Apfelstücken mitschen und mit frischer Kresse garnieren.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 13. Dezember 2011

12. Dezember 2011 - Vegetarische Rouladen mit Tomatenfüllung

Auf das heutige Rezept bin ich eher zufällig gestossen. Und hätte mich das Bild nicht so sehr an die Nudelrolle, die meine Mutter ein oder zweimal gemacht hat (und die wir geliebt haben) erinnernt, hätte ich vermutlich weiter geblättert.
Dabei sind die Vegetarischen Rouladen mit Tomatenfüllung erstaunlich lecker. Dazu gabs grünen Salat


Aus Butter, Mehl und Milch wurde eine Art heißer Teig hergestellt (Mehlschwitze mit wenig Milch), der mit blanchiertem und gehacktem Mangold und einem Eigelb gemischt wurde. Das Eiklar wird steif geschlagen und untergemischt. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Auf einem Backpapier ausgestrichen und 15min bei 190° im Ofen ausgebacken ergibt sich ein Eier-Teigboden.

Dazu wird eine einfache Tomatensauce (Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenwürfel) gekocht, die dann auf den Teig gestrichen wird. Das Ganze aufrollen und in Streifen schneiden.

Die Tomatensauce habe ich außer mit Salz und Pfeffer mit einem Schuss Balsamico gewürzt, was der Sauce eine fruchtige Süße und wenig Säure gegeben hat, mir hats sehr gut geschmeckt.
Einziger Kritikpunkt: Die Menge ist viel zu wenig. Die doppelte Portion hätte locker gut getan.

Das Rezept ist von chefkoch.de und findet sich hier.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. Dezember 2011

11. Dezember 2011 - Tortiglioni mit Zwiebelsauce

Nach der selbstgerechten Pasta geht es heute italienisch weiter: Wir haben Tortiglioni mit Zwiebelsauche gemacht.


Nachdem man Zwiebelringe mit Knoblauch und Peperoni angeschwitzt hat wird das Ganze mit Gemüsebrühe und Weißwein abgelöscht und man lässt es für eine Stunde köcheln. Zuvor gibt man noch Balsamico und Rosmarin dazu und bereitet die Tortiglioni (fertig gekauft in dem Fall) vor, so dass alles gemeinsam fertig wird.
Abgesehen von der langen Kochzeit ging es sehr schnell und war sehr lecker. Allerdings sollte man mit den Peperoni vorsichtig umgehen. Das genaue Rezept findet sich auf Chefkoch.de

Donnerstag, 25. August 2011

24. August 2011 - Rucola-Reste-Salat, Spinatknödel mit Gorgonzolasauce

Da noch etwas Rucolasalat und auch etwas Mozzarella im Kühlschrank auf Verwendung wartet gibt es heute einen Rucola-Reste-Salat.



Der Salat besteht wie bereits beschrieben aus Rucolasalat und gewürfeltem Mozzarella. Dazu kam noch ein Stückchen Eisbergsalat, Oliven und ein paar unserer eigenen Tomaten. Für die Soße habe ich viel Balsamicoessig verwendet. Hat prima zu dem heißen Tag gepasst.

Seit heute sind wir auf dem Tachachhaus im Pitztal um hier noch Hochtouren zu gehen. Das Essen hier ist sicherlich einfacher als auf der letzten Hütte, dafür aber auch wesentlich günstiger (muss man ehrlicherweise doch dazu sagen). Lecker und sehr sättigend ist es trotzdem. Heute hatte ich Spinatknödel mit Gorgonzolasauce.


Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 4. August 2011

02. August 2011 - Salat mit gebratenem Gemüse und Honig-Senf-Dressing

Es ist Sommer und eigentlich gibt esso viel frisches Obst und Gemüse, trotzdem haben wir in letzter Zeit wenig Salat gemacht. Das muss sich ändern. Deshalb gab es heute einen Salat mit gebratenem Gemüse und Honig-Senf-Dressing.


Das Honig-Senf-Dressing besteht - wie der Name schon sagt - aus Honig, Senf (Dijon-Senf), außerdem Baslsamico und Brühe. Auch wenn eigentlich kein Öl reingehört - es hat gefehlt. Ich würde das nächste Mal dann doch einen Schuss Olivenöl oder Nussöl (wie z.B. Walnussöl) mit dazugeben.
Ds Rezept für das Dressing ist aus dem Kochbuch "1 Salat - 50 Dressing" und ist hier online zu finden.

Als kleines Extra habe ich eine Handvoll Champignons (geachtelt), ein paar Paprikawürfel, Frühlingszwiebelscheibchen und Schinkenwürfel angebraten und dazu gegeben. Zu den gemischten Blattsalaten war das super.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 25. Juli 2011

22. Juli 2011 - lauwarmer Süßkartoffelsalat

Uff, endlich mal einen Abend wieder zu hause. Neben der Kochbanane, die wir am Dienstag verarbeitet haben, ist auch noch eine 400g schwere Süßkartoffel vom Wochenende übrig.
Die verarbeiten wir heute zu einem lauwarmem Süßkartoffelsalat.


Die Süßkartoffelwürfel werden mit Öl und Gewürzen mariniert im Ofen gegart, mit Rucola und Tomaten angerichtet, mit einem Balsamico-Zucker-Sirup beträufelt und mit Parmesan oben drauf lauwarm gegessen.
Wow, super lecker! Das kann ich nur weiter empfehlen.

Das Rezept ist von den Küchengöttern und findet sich hier.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 13. Juni 2011

12. Juni 2011 - Tomate-Mozzarella-Salat, Pasta alla calabrese, Aprikosenravioli mit Orangenbutter

Mmmh, heute haben wir uns einen richtig gemütlichen Tag gemacht. Nach einem schönen Frühstück haben wir den Tag im botanischen Garten beim Fotographieren verbracht und abends lecker und viel gekocht. Ist ja Sonntag und Feiertag noch dazu, da darfs schon mal was besonders geben. Außerdem musste improvisiert werden, denn heute hätte es die Ente geben sollen, die ich nicht bekommen habe. Tja...also improvisieren.

Zur Vorspeise haben wir einen kleinen Salatteller mit Tomate und Mozzarella gemacht. Angemacht lediglich mit Salz, Pfeffer, einem guten Balsamicoessig (Vom Fass, Blasamico gold) und Olivenöl.


Zur Hauptspeise dann etwas schnelles, aber auch sehr leckeres: Pasta alla calabrese.


Dazu haben wir eine Gewürzmischung, die Michis Eltern uns auch Italien mitgebracht haben, in Olivenöl angeröstet und einfach mit den fertig gekochten Nudeln gemischt. Frisch geriebenen Parmesan obendrauf und fertig. Lecker. Die Gewürmischung bestand übrigens aus: Oregano, Pfeffer, Knoblauch, Petersilie, Chillischoten, Basilium, Thymian und Salz.

Dazu haben wir eine Flasche eines sehr guten Montepulciano aufgemacht, die wir 2009 aus Neuseeland mitgebracht haben. Ein hervorragender Wein zu italienischem Essen. Das Weingut heißt übrigens Blackenbrook Vineyard und befindet sich in der Nelson Region.

Der Nachtisch schließlich war die meiste Arbeit. Die Idee kam buchstäblich im Schlaf. Nämlich beim dösen auf dem Sofa am späten Nachmittag. Es gab Aprikosenravioli mit Orangenbutter und Mandeln.


Für zwei Portionen (waren relativ groß, reicht evt. auch für 4) braucht es:
  • 100g Mehl
  • 1 Ei
  • einen Schuss Olivenöl
  • 2 kleine Aprikosen
  • 1 Bioorange
  • etwas Zimt, Salz, Nelken, Piment
  • 25g Butter
  • eine Handvoll Mandelblättchen
Das Mehl mit dem Ei, Olivenöl und etwas Salz zu einem Nudelteig verkneten und unter einem feuchten Tuch ca. eine halbe Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Aprikosen fein würfeln, etwa ein Drittel der Orangenschale abreiben und dazu geben und mit Zimt, Piment und Nelke würzen.
Den Nudelteig dünn ausrollen und halbieren. Kleine Aprikosenhäufchen auf den Teig setzen, die andere Teigplatte drüber legen und Ravioli ausschneiden (mit den Zinken einer Gabel die Ränder zusammen drücken). Ravioli in kochendem, leicht gesalzendem Wasser kochen, bis der Nudelteig gar ist.
Inzwischen die Orange filetieren. Aprikosenravioli mit Orangenschnitzen auf Tellern anrichten. Den Saft aus den übrigen Häuten auspressen (oder extra etwas Orangensaft auspressen) und über die Ravioli geben. Anschließend geschmolzene Butter über die Ravioli geben und mit Mandelblättchen anrichten.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 5. April 2011

4. April 2011 - Feldsalat mit gebratenen Birnen und Walnüssen

Heute gabs was kleineres, auch in Anbetracht der Tatsache, dass wir wie jeden Montag spät heimkommen. Nach der Fresserei vom Vortag gabs deswegen nur Salat.
Und zwar Feldsalat mit gebratenen Birnen und Walnüssen.


Auf dem gewachenen Feldsalat wurden in Butter angebratene Birnenspalten und Walnussstücke angerichtet. In die heiße Pfanne kam dann ein Balsamicoessig, in den relativ viel Honig eingerührt wird. Balsamico-Honig-Soße über den Salat und die noch warmen Birnen. Fertig!
Ich würde die Soße ächstes Mal noch mit etwas Pfeffer und ganz wenig Salz abschmecken. Außerdem sollte die Pfanne nicht so arg heiß sein, sonst verdampft die komplette Essigsäure des Balsamicos so schnell, dass die Sauce nachher nur noch süß und nicht mehr sauer ist.
Aber das ist das "Feintuning" Ich fand es lecker.

Das Originalrezept stammt von chefkoch.de und findet sich hier.

Guten Hunger!
Bille