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Sonntag, 30. März 2014

Leckeres vom Balkon: Kräuter, Gemüse und Keimlinge

Jetzt wo endlich der Frühling zu kommen scheint (auch wenns nochmal kalt geworden ist), freue ich mich wie ein kleines Kind auf all die frischen Kräuter und das kleine Gemüse vom Balkon. Aber nicht nur das: Den ganzen Winter über gedeihen auf meinem Fensterbrett schon verschiedene Keimlinge und Topfkräuter. Im Folgenden möchte ich mal einen kurzen Überblick geben, was sich nach meiner Erfahrung für einen (kleinen) Balkon eignet, wie man es am besten pflanzt und was am Fensterbrett gut ziehen kann.



Keimlinge:

Sprossen und Keimlinge kann man eigentlich das ganze Jahr über auf der Fensterbank ziehen. Schon nach wenigen Tagen hat man eine leckere Beilage für Salate, Kräuterquark, etwas aufs Brot oder, oder, oder... Je nach Gemüse-/Keimlingssorte gibt es für das Keimen unterschiedlichste Möglichkeiten. Und viel ausgeben muss man dafür gar nicht mal, vieles lässt sich mit sehr wenig Geld realisieren.

  • Keimgläser:
    Hier gibt es Sets mit einem, drei oder mehr Gläser zu kaufen. Statt einem Deckel haben sie ein Sieb, so kann man sie regelmäßig wässern und umgedreht wieder in ihr Gestell stellen, damit die Feuchtigkeit abließen kann.
    Alternative: Ein Marmeladeglas, ein stabiles Gummiband und ein Stückchen Mosquitonetz. Fertig ist das do-it-yourself Keimglas. Nach dem Wässer umgedreht und schräg in den Deckel stellen, ggf. an der Wand etc. anlehnen.
    Für das Keimglas eigenen sich vor allem größere Sprossen: Linsen, Rettich (die liebe ich wegen ihrem pikanten Radieschengeschmack ganz besonders), Alfalfa, Weizen, ...
  • Keimschalen:
    Keimschalen sind meisteine Art Gitter für die Keimlinge und ein Wasserresevoir runter, wo später die Wurzeln reinragen. Man füllt das Wasser so hoch, dass die Keimlinge anfangs gut nass werden (Kresse bildet eine charakteristische Schleimschicht um den Samen), später müssen zumindest die Wurzeln im Wasser sein.
    Alternative: Ein kleiner Teller, Blumenuntersetzer, Untertasse etc. mit Watte (auch Wattepads oder sogar Küchentücher funktionieren) oder etwas Blumenerde bedecken, gut nass machen und Saat darauf ausstreuen.
    Für Keimschalen eigenen sich kleinere Sprossen wie Kresse. Zur Zeit versuche ich hier auch Brokkolisprossen zu ziehen, da ich mit dem Ergebnis im Keimglas nicht so zufrieden war.


Freitag, 7. Dezember 2012

Rote-Linsen-Kokos-Suppe

An kalten Tagen wie zur Zeit ist eine heiße Suppe etwas Feines. Noch dazu ist es ein Abendessen, dass nicht so schwer im Magen liegt, auch wenn es mal wieder später wird.
Das heutige Rezept bekommt seinen exotischen Anstrich von ungewöhnlichen Gewürzen wie Thaibasilikum (Ingwer und Curry gehört ja in der modernen Küche schon gar nicht mehr zu den ungewöhnlichen Gewürzen) und einem guten Schuss Kokosmilch.
Die "Rote-Linsen-Kokos-Suppe" hat uns auf jeden Fall gut aufgewärmt.


Für 2 Personen:

  • 1-2 EL neutrales Öl
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3cm)
  • 1 Paprikaschote
  • 1 mittelgröße gelbe Rübe
  • 110 g rote Linsen
  • 2 TL scharfes Currypulver
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
    Salz, Cayennepfeffer, Zitronensaft
  • 2 Zweige Thaibasilikum

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein würfeln, die gelbe Rübe und die Paprika in kleine Würfel schneiden. Das Öl in einem Topf heiß werden lassen und alles gewürfelte darin ca. 3 min anbraten. Currypulver darüber streuen. Die Linsen abbrausen und zusammen mit Brühe und Kokosmilche in den Topf geben und aufkochen.
20min köcheln lassen bis das Gemüse und die Linsen weich sind. Die Suppe entweder pürieren oder "stückig lassen", mit Cayennepfeffer, Salz und Zitronensaft würzen (vorsichtig abschmecken) und mit gehacktem Thaibasilikum servieren.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 4. September 2012

gelbrotes Gemüsecurry mit Möhren

heute kommt aus dem Kühlschrank raus: Verschiedenes Gemüse, eine halbe Dose Kokosmilch

Nach Fleisch gestern darfs heute wieder vegetarisch werden. Es gibt ein "gelbrotes Gemüsecurry mit Möhren"


Tja, eigentlich ist es ziemlich unspektakulär:
Der Reihe nach Zwiebeln und Ingwer, gelbe Rüben, Kürbis, Knoblauch und Kartoffeln anbraten, Curry einstreuen, mit Brühe ablöschen, weich kochen, Kokosmilch zugeben und mit Salz und Curry abschmecken.
Von der Menge und der Reihenfolge haben wir uns ziemlich genau ans Rezept (bei küchengötter.de zu finden) gehalten, was ich auch genau so empfehlen würde, denn die einzelnen Zutaten waren am Ende genau alle bissfest. Allerdings kann man die feste Kokoscreme auch wunderbar durch eine halbe Dose Kokosmilch aus der Dose ersetzen.
Das Curry war sehr lecker und da wir keinen großen Hunger hatten, haben wir es auch einfach so, ohne Beilagen wie Reis oder indisches Brot gegessen. Außerdem hat so richtig schön von innen warm gemacht und die Lebensgeister geweckt, nach einem anstrengenden Tag.

Guten Hunger!
Bille

Süßkartoffelgnocchi mit Currygemüse

Wer kennt das nicht: Man kocht und kocht, und imme wieder bleibt ein bisschen was übrig. Resultat: Kühlschrank und Gefriertruhe werden immer voller, die Lebensmitte darin aber leider auch nicht frischer.
Also heißt diese Woche unsere Devise: Kühlschrank und Gefrierruhe leeren.
Heute sind weggekommen: Die Süßkartoffeln, die noch im Gemüsefach lagen.

Daraus geworden sind: Süßkartoffelgnocchi mit Currygemüse.





Für die Gnocchi (nach diesem Rezept):
  • 400g gekochte Süßkartoffeln - schälen und zermatschen
  • 1 EL Margarine, 50g Mehl und ca. 60-70g Gries - dazugeben und alles mischen
  • mit Muskat und Salz würzen



In der Zwischenzeit:
  • Gemüse (nach Belieben, ich habe 1 Zucchini, 2 gelbe Rüben,1 Frühlingszwiebel verwendet) schneiden.
  • Butterschmalz heiß werden lassen, Curry einstreuen, dann Gemüse dazu geben und kurz braten
  • 100-150 ml Kokosmilch angießen, alles bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist, mit Salz und Curry abschmecken.

Mit zwei Teelöffeln kleine Portionen des Gnocchi-Teigs in kochendes Salzwasser geben, wenn sie oben schwimmen, mit dem Schaumlöffel abschöpfen und mit dem Currygemüse servieren.

Italienisch-Indisch crossover!
Guten Hunger!
Bille

Freitag, 31. August 2012

Kartoffel-Gemüse-Waffeln mit Kräuterquark

Waffeln sind was feines. Normalerweise süß, mit Puderzucker und allem, was man so möchte, am besten zum Kaffee oder zum Sonntagsfrühstück.

Diese Kartoffel-Gemüse-Waffeln hier sind aber deftig und machen richtig gut satt, sie sind nämlich aus Kartoffeln und Gemüse, ein bisschen wie Gemüse-Kartoffelpuffer in Waffelform.


Das Rezept sieht als Grundsubstanz je 500g Kartoffeln (meine waren vorwiegend festkochend, das hat wunderbar funktioniert) und 500g gemischtes Gemüse, dazu nach Belieben Speckwürfel und geriebener Käse.

Unsere Mischung hatte als Gemüse etc. drin: ein kleiner Zucchino, eine gelbe Rübe, eine große Frühlingszwiebel, ca. 75g Speckwürfel und eine handvoll geriebener Bergkäse.

Zucchini und gelbe Rübe wurden grob geraspelt, die Kartoffeln fein. Die Frühlingszwiebel in feine ringe schneiden, den Käse reiben. Dann alles mischen und mit dem Rest der Zutaten (siehe Rezept, Kartoffelmehl kann durch normales Mehl ersetzt werden) gut mischen und ca. 5 min stehen lassen. Dann im Waffeleisen ausbacken.
Das einzige, was ich an dem Rezept auszusetzen habe: Es hätte nie für 4 hungrige Leute gereicht. Die Menge für 4 haben wir, beide sehr hungrig, locker zu zweit verputzt. Ansonsten: Sehr lecker!

Unser Waffeleisen haben wir gründlich mit Margarine eingefettet und immer so lange gewartet, bis das Eisen angezeigt hat, dass die Waffeln fertig sind, dann sind sie auch nicht festgebacken.

Dazu gabs dann einen Kräuterquark: Verschiedene Kräuter nach Belieben (hier: Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran, Frühlingszwiebelgrün, Knoblauch) klein hacken und mit Salz, Pfeffer und ausreichen Quark mischen (ca. 300.400 Magerquark für zwei hungrige Esser).

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 21. August 2012

Restaurant: Blue Nile (Äthiopisch)

Nach fast zwei Monaten Pause komme ich endlich wieder dazu, einige Einträge zu schreiben, darunter auch eine Reihe von persönlichen Kritiken zu Restaurants, die ich besucht habe, die meisten davon kann ich absolut weiter empfehlen :) Viel Spaß beim Lesen.

Bereits Ende Juni bin ich mit einigen Kolleginnnen mal wieder zum Essen ausgegangen, auf dem Plan stand dieses Mal das Äthiopische Restaurant "Blue Nile" in München-Schwabing.
Wir hatten uns alle für ein Menü um 25€ pro Person entschieden. Darin enthalten waren Vorspeisen, verschiedene Hauptspeisen (zusammen für alle serviert), Nachspeisen, dazu Honigwein und Tee oder Kaffee.

Die Vorspeisen bestanden aus verschiedenen Gerichten mit Couscous, anderem Getride oder Teigtaschen und Gemüse, die gut gewürzt und auch warm waren.


Die Hauptspeisen waren verschiedene Schmorgerichte und Dips, auch mit Fleisch (ganze Geflügelkeulen), ganzen Eier, verschiedenem Gemüse. Das Ganze wurde serviert auf warmen Sauerteigfladen, mit denen es auch gegessen wurde. Die Fladen sind ganz weich, fühlen sich fast an wie nasser Schaumstoff und relativ sauer. Sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber gut.



Zur Nachspeise gabs dann einen Art Strudel mit Mango und eine Creme aus der gleichen Frucht. In der Mitte der Mangocreme saß dann eine Art afrikanisch gewürzter Milchreis mit Mandeln und Rosinen.


Insgesamt kann man sagen, dass das Essen wirklich sehr gut war und auch wenn die Häufchen auf den Fladen anfangs nach wenig ausgesehen haben, waren wir am Ende pappsatt und hätten auch nicht mehr mehr geschafft. Lediglich die Nachspeise war tatsächlich nicht viel.
Positiv ist mir aufgefallen, dass der lose Tee in Teefiltern serviert wurde und kein "billiger" Päckchentee verwendet wurde und er war auch wirklich gut.
Die Sauerteigfladen sind wie gesagt sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt hat es uns richtig gut geschmeckt.

Na dann: Guten Hunger!
Bille

Montag, 11. Juni 2012

Ein Balkon voller Kräuter und Gemüse

Anmerkung vom 04.05.2014: viele Tips zum Pflanzen und zur Auswahl von Kräutern und Gemüse finden sich in einem neueren Post von diesem Jahr: Hier klicken

Der Sommer ist inzwischen da, und was vor einigen Wochen noch kleine Setzlinge waren, blüht und rankt jetzt auf meinem Balkon. Und es geht: Auch auf einem kleinen Balkon kann man Obst und Gemüse züchten und viele Kräuter haben.
Viel ist es natürlich nicht, aber zum abzupfen und gleich futtern reichts schon. Und keiner soll behaupten, das sei nur grün. Die Zucchini blüht groß und gelb, Erdbeeren und Erbsen blühen klein und weiß, die Kapuzinerkresse schmückt sich mit großen orangenen Blüten (die genauso wie die Blüten der Zucchini essbar sind) und auch viele Kräuter haben schöne, meist kleine Blüten.
Ich freu mich schon, wenn noch mehr reif ist :) Die ersten Erdbeeren und Erbsen kann man schon abpflücken.








Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 29. Dezember 2011

27. Dezember 2011 - Schaschlik-Reste mit Reis und Gemüse, Apfel-Chicorée-Salat

Da Michael noch bei seinen Eltern ist, gibt es die Tage nochmal getrennt Essen. Bei Michael gabs heute Schaschlik-Reste mit Reis und Gemüse, während ich versuche der weihnachtlichen Überfütterung mit einem Apfel-Chicorée-Salat beizukommen.




Für den Salat (für eine Person) braucht es:
  • einen mittelgroßen Chicorée-Salat
  • 1/2 Apfel
  • weißer Balsamico
  • Orangensaft
  • Walnussöl
  • Salz, Pfeffer, Honig
  • etwas Kresse (nach Belieben)

Chicorée halbieren, vom Strunk entfernen und in Streifen schneiden und waschen. Den halben Apfel waschen, entkernen und in Stücke schneiden.
Weißen Balsamico mit ungefähr der gleichen Menge Orangensaft mischen. Mit Salz, Pfeffer und Honig süßsauer abschmecken und Walnussöl untermischen. Dressing mit Salat und Apfelstücken mitschen und mit frischer Kresse garnieren.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 27. Dezember 2011

25. Dezember 2011 - Weihnachtsmenü mit Rehkeule

Weihnachtsessen Nummer 3, dieses Mal bei meinem Vater. Und wir haben uns Wild gewünscht, das machen wir nämlich selbst quasi nie.

Es gibt als Vorspeise einen gemischten Salat mit Gurken, Tomaten und Eisbergsalat, die gefolgt wird, von einer heißen Leberspätzle-Suppe mit Gemüse.



Als Hauptgericht haben wir dann Rehkeule mit Spätzle und Blaukraut. So lecker, dass wir irgendwann pappsatt sind, und erst mal gar nichts mehr geht :)



Nach einer kurzen Pause gabs dann noch eine Bayrische Creme mit Kirschsauce.


Zusammengefasst ein wunderbares, deftig und klassisch schwäbisch-bayrisches Menü, von dem ich noch viel mehr hätte essen können, wenn der Magen es zugelassen hätte.

Guten Hunger!
Bille

16. Dezember 2011 - Ente mit Reis, Gemüse und scharfer Sauce

Heute waren wir bei Bekannten zum Essen und gemeinsamen Urlaubs-Fotos anschaun eingeladen.
Es gab Entenflügel mit Reis, Gemüse und scharfer Sauce.


In dieser Kombination hatte ich das noch nicht gegessen, aber ich muss sagen, es war nicht schlecht. Vor allem die scharfe Sauce hat sehr gut zu der Ente aus dem Ofen gepasst.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. Dezember 2011

3. Dezember 2011 - Tibetische Gyacok Suppe

Unser letzter Abend ist gekommen. Zusammen mit Kathi und Udo probieren wir im Yak-Restaurant, wo wir an unserem zweiten Abend schon waren, eine Spezialität des Hauses.
Eine tibetische Gyacok Suppe.




Das war ein heißer Topf, der von unten mit Kohlen geheizt wurde, in dem verschiedene Fleischgerichte, Gemüse, Garnelen, Tofu und Eier geschichtet waren, das Ganze mit Suppe aufgegossen, in der dann alles geschmort hat. In der Suppe, die unter dem sichtbaren Teil war, schwamm dann noch jede Menge Gemüse und kleines Fleisch.
Dazu gab es Gemüse, Reis und Chapati.
Sehr lecker und so viel, dass wir es einfach nicht geschafft haben.

Da ich mir eine Erkältung geholt habe, bestellt ich heiße Zitrone mit Honig. Und DAS nenne ich mal eine richtige Honigportion (siehe Bild).

Guten Hunger!
Bille

1. Dezember 2011 - Nepalesische Hochzeit 2

Heute ist (für uns) der zweite Teil der großen Hochzeit. Heute nachmittag/abend findet der Empfang mit Party statt Wieder gibt es ein sehr leckeres Hochzeitsbuffet, das allerdings wieder anders bestückt ist.

Chapati, Gewürzreis und Gemüse darf natürlich auch hier nicht fehlen. Außerdem gibt es wieder ein Schmorgericht mit Gemüse, dieses Mal mit weniger Sauce und ganz anders zubereitet, dazu ein Kichererbsencurry, gebratene Hühnchenschlegel und gebratene Chowmein-Nudeln. Und noch mehr...
Außerdem haben wir nepalesischen Whiskey probiert (desinfiziert den Magen ;) ), der war nicht mal schlecht.
Schon bevor es ans Buffet ging, waren eine ganze Menge Kellner unterwegs, die lauter kleine Snacks mit Dip verteilt haben...und wir saßen in ihrer Einflugschneise. Das bedeuted, teilweise haben sich die Kellner vor uns, bzw. vor allem vor Udo, Hartmut und Michael gestaut, die alles probiert haben.
Da gab es frittierte Pilze in Teig, scharfe gebatene Würstchen, frittierte Kartoffelraspeln, Lamm und noch mehr. Vor allem die Kartoffeln waren sehr lecker!

Guten Hunger!
Bille

30. November 2011 - Vegetable Momos in der Suppe und Vegetable fried Momos

Obwohl wir noch so viele Eindrücke von Vortag im Kopf haben, beschließen wir heute eine Stadtbesichtigung anzuschließen. Wir laufen in mehreren Stunden durch Thamel bis zur Durbar Square, kaufen ein und machen es uns gemütlich. Abends landen wir zusammen mit Kathi und Udo in einem ganz kleinen Lokal, in dem auch Einheimische sind, der "Tibet Kitchen".
Dort gibts - mal wieder Momos, aber dieses Mal wieder andere. Wir nehmen dieses Mal beide Vegetable Momos, also mit Gemüse gefüllt. Michael bekommt sie gebraten und ich in der Suppe. Uiii, eine richtige, tibetische Maultaschensuppe, das freut das Schwabenherz :)


Die Füllung bestand übrigens aus einer Mischung von Kartoffeln und Gemüse, welches sehr stark mit einer Gewürzmischung gewürzt war.

Guten Hunger!
Bille

29. November 2011 - Nepalesische Hochzeit 1

Heute kommt der eigentliche Grund, warum wir nach Nepal gekommen sind. Wir sind auf einer Hochzeit meines nepaesischen Kollegen eingeladen. Eine tolle Erfahrung, und noch einmal eine komplett andere Welt wie die feier in dem Kloster, die wir erlebt haben.
Es ist eine hinduistische Hochzeit mit vielen kleinen Zeremonien, Gesellschaftlichem Beisammensein, Essen, Trinken, Kapelle. Die religiösen Dinge vermischen sich komplett mit den gesellschaftlichen. Auch bei den eigentlichen Zeremonien schaut längst nicht jeder gebannt zu, sondern man sieht zu, oder fotographiert, oder unterhält sich, oder isst eben. wir versuchen zwar, so viel wie möglich mitzubekommen, aber irgendwann bekommen auch wir Hunger und machen uns übers Hochzeitsbuffet her.






Genau kann ich gar nicht sagen, was die einzelnen Gerichte waren. In Erinnerung habe ich noch:
Gewürzreis, ein Schmorgericht mit grünem Blattgemüse und Bohnen (ich tippe auf etwas ähnliches wie Mangold), ein süßliches Gericht mit Paneer, ein gebratenes Kartoffelgericht mit Blumenkohl, verschiedenes Gebratenes Fleisch (vor allem Lamm und Hammel) sowie frisches Gemüse und Chapati.
Total lecker auf jeden Fall.
Zur Nachspeise gabs dann noch unendlich süße Teigkringel und einen süßen Joghurt.

Guten Hunger!
Bille

28. November 2011 - Vegetable Biryani, Egg curry...?

So langsam bekommen wir beide wieder was rein in den Magen, wenn es auch noch nicht viel ist. So gehen wir heute abend mit den Kollegen aus Deutschland, die wir inzwischen in Kathmandu getroffen haben, essen.
Ich entscheide mich für Vegetable Biryani, ein Schmor-Reisgericht mit viel Gemüse, Michael für ein Eiercurry.
Es war sehr scharf und echt lecker, viel essen konnten wir leider beide noch nicht.


Guten Hunger!
Bille

25. und 26. November 2011 - Mixed fried potatoes

WIr sind zurück in Sybrubesi, dem Ausgangspunkt unseres Treks. Im Hotel dort lassen wir es uns erst mal gut gehen. Viel Essen und mal wieder ein Bier!
Zum Abendessen gibts Mixed fried Potatoes, quasi Bratkartoffeln mit Gemüse, Käse und einem Omlett drüber. Eigentlich recht lecker! Sollte man sich merken.


Guten Hunger!
Bille


 25. November 2011 - Mixed fried Momos, Garlic soup, Onion Soup

Heute ist schon wieder der vorletzte Tag unseres Treks. Wir steigen seht weit ab und bleiben schließlich in der "Bamboo Lodge" für die Nacht. Hier finden sich heute abend viele Trekker ein, die am Vorabend ebenfalls im Kloster waren. So haben wir ewig Gesprächsstoff und verstehen uns bald blendend. Außerdem den vier Schotten mit denen wir die Nacht zuvor die Lodge geteilt haben, lernen wir ein finnisches und ein holländisches Paar kennen, außerdem Jay, einen Engländer.
wir gönnen uns ein richtig gutes Abendessen, nur die Kamera, da waren wir zu faul und zu müde, sie nochmal aus dem Zimmer zu holen. So gibt es heute abend zwar Mixed fried Momos (frittierte Teigtaschen mit Kartoffeln, Gemüse und Käse), Knoblauchsuppe, Zwiebelsuppe und zum Nachtisch ein Apfel-Momo (wie frittierter Apfelstrudel ;) ), aber keine Bilder. Sorry!

Guten Hunger!
Bille

24. November 2011 - Dal Bhat und Tsampa

Heute haben wir einen absolut tollen Tag erlebt. Morgens beim Loslaufen erfahren wir, dass im Ort Langtang ein großes Fest im Kloster stattfindet. Da wir sowieso bis in die Gegend von Langtang möchten, beschließen wir, nur die zwei Stunden bis dort abzusteigen und den Rest des Tages dort zu verbringen. Wir finden eine Unterkunftmöglichkeit nahe am Kloster, wo wir auch zu mittag essen, bevor wir zu dem 800 Jahre alten, buddhistischen Kloster aufbrechen. Das Essen hätten wir nicht gebraucht. Kaum waren wir da, hatten wir Milchtee in den Händen, wenig später kam jemand, der mir Nudeln angeboten hat. So ging es den Rest des Tages weiter. Die "Hauptmahlzeit" schließlich war das klassische Dal Bhat, Reis mit Linsensuppe und Gemüsecurry. In diesem Fal enthielt das Curry vor allem Kartoffeln. Wir haben aufgeladen bekommen wie nochmal was und selbst ein deutliches "Nein" half nichts, es kam immer noch mehr.


Das Fest war Teil einer Trauer/Beerdigungszeremonie und als letzter Teil ein großes und fröhliches Fest. Es wurde viel gesungen, gebetet, Zeremonien abgehalten und als es dunkel wurde dann auch gemeinschaftlich getanzt. Im Laufe des weiteren Tages und abends haben wir auch noch Tsampa probiert, sehr trockene Knödel aus geröstetem Gerstenmehl, die es während der Zeremonien gab.
Außerdem haben wir Buttertee (Schwarzer Tee mit Salz und Yak-Butter, sehr gewöhnungsbedüftig, schmeckt wie sehr fettige Brühe), Chang (ein Reisbier) und Raksi (Schnaps) bekommen und probiert. Der Schnaps wurde - wenn nicht gleich in Teetassen eingeschenkt - in die hohle Hand gekippt und damit in den Mund befördert. Wer braucht denn schon Schnapsgläser?

Der Haken an der Sache: Die Wirtin der Lodge hatte für uns und zwei weitere Paare ebenfalls Dal Bhat vorbereitet, das wir aber um keinen Preis mehr essen konnten. Die Lösung: Wir haben am nächsten Tag Reis und Gemüse in den Topf vom Kocher bzw. die anderen in ihre Brotzeitboxen bekommen, die Linsensuppe in eine Plastikflasche und das gabs dann kalt zum Mittag essen. Das ist doch auch mal was :)

Guten Hunger!
Bille

23. November 2011 - Sherpa Stew

Nach zwei Tagen im Zelt sind wir heute wieder in einer Lodge, im Ort Kyanjin Gompa, dem höchsten Ort im Tal auf 3900m. die Wirtin hatte uns schon am Vortag angesprochen, ob wir nicht zu ihr kommen wollen und bei einer heißen Yak-Milch haben wir versprochen, am nächsten Tag, also heute, wieder zu kommen.
Lhamu, so hieß sie, treffen wir nicht wieder, aber ihren Ehemann, der für die nächsten beiden Tage das "Moonlight Guesthouse" betreibt. Er macht uns auch ein Abendessen, Sherpa Stew, ein Eintopf mit Kartoffeln, Gemüse und Nudelfleckchen, der sehr gut satt macht.


Wir erfahren, dass die Familie normalerweise in Langtang, dem Hauptort des Tales lebt und nur während der Touristensaison die Lodge betreibt. Sie züchten außerdem Yaks und Pferde, mit denen sie auch handeln.

Guten Hunger!
Bille

22. November 2011 - Couscous mit Gemüse

Unsere heutige Tagesetappe führt uns ins obere Langtang-Tal. Hier lebt niemand mehr. Das Tal wird deutlich enger und es geht noch ein bisschen hoch, bis auf gut 4000m über Meereshöhe. Das Panorama der sechs- und siebentausender außenrum ist gigantisch.


Für uns bedeutet das, wir zelten heute nacht wieder. Zum Abendessen gibt es daher wieder eines von unseren selbst zusammengestellten Essen, Couscous mit Gemüse. Einfach, aber sättigend!

Guten Hunger!
Bille

20. November 2011 - Vegetable fried rice

Heute waren wir den ersten kompletten Tag beim Trekking. Unser Weg hat uns heute bis zur "River Side Lodge" auf 2700m geführt. Nach dem langen Aufstieg war der Hunger natürlich entsprechend groß. Der Vegetable fried rice in der kleinen Lodge kam da gerade recht.


An Gemüse kommt hier ins Essen bzw. in den Reis, was auf den winzige Gemüsefeldern hinter den Häusern angebaut wird. In tieferen Lagen ist das durchaus noch so was wie Brokkoli u.ä., sogar Zitrusbäume habe ich schon gesehen, je höher wir kommen, desto eher besteht das Gemüse aus Weißkohl und Kartoffeln. Lecker ist es auf jeden Fall und satt machts auch.

Guten Hunger!
Bille