Sonntag, 16. Februar 2014
Ein Afrikanischer Abend
Die Rezepte sind weitestgehend nach bestem Wissen und Erinnerung in etwa so nachgekocht, wie ich sie dort gegessen habe. Ich habe versucht, nicht irgendwelche Rezepte zu suchen, sondern Dinge, die ich gerne selbst gegessen habe und die mir geschmeckt haben. Obwohl in den meisten Gegenden interessanterweise Fleischgerichte dominieren. habe ich doch einige vegetarische Dinge gegessen und nachgekocht.
Und hier kommen die Rezepte:
Marokko:
Salade Marroccaine --> Reiseartikel
Dienstag, 3. September 2013
Die Küche Ostafrikas
Ostafrika, namentlich Kenia und Tanzania, ist ja nun nicht besonders berühmt für seine Küche. Nichtsdestotrotz kann man hier durchaus gut essen. Auch wenn es ein paar Ähnlichkeiten gibt, sollte man zwischen der Küche des Innenlandes und der der Küstenregionen inclusive des Zanzibar-Archipels unterscheiden.
Innenland:
Fährt man zur Trockenzeit durch das Innenland Kenias und Tanzanias, werden einem zwei Dinge auffallen. Zum einen Viehhirten mit ihren Rinderherden, teilweise auch Ziegen und Schafe, oft in der traditionellen Tracht der Masai oder verwandter Stämme. Vor allem in den trockenen Gegenden sieht man sie ihr Vieh größere Strecken durch die karge Landschaft treiben, auf der Suche nach Futter. Das andere, was auffällt, sind trockene Maisfelder auf denen die Kolben am Stängel trocknen und Häuser vor denen die Maiskörner zur Trocknen ausgelegt werden.
An den fruchtbaren Hängen der Bergregionen, insbesondere auch die Hänge von Mt. Kenya und Kilimanjaro, und in feuchteren Gegenden sieht man außerdem viele Bananenstauden, Kartoffelacker, Karotten, Weißkohl und anderes Obst und Gemüse, am Kilimanjaro wird sogar Kaffee angebaut. Im Westen des Berges ist uns dort auch eine interessante Doppelnutzung aufgefallen, die natürlich nur funktioniert, wenn man ohne große Landmaschinen arbeitet: Ein Wirtschaftswald mit Bäumen unterschiedlicher Höhe, am Boden darunter wurden Kartoffeln, Karotten und Kohl angebaut.
Aus diesen Beobachtungen ergibt sich eigentlich auch schon die Basis der dortigen Küche. Die meisten Gerichte basieren auf Fleisch, meist Huhn, Rind, Schaf oder Ziege, entweder gegrillt oder als Eintopf. Häufig Zutaten sind Spinat (fester und kräftiger wie bei uns in Deutschland), Zwiebeln und Tomaten. In Kenia liebt man "Nyama choma", kleine Fleischstücke, die über dem offenen Feuer gegrillt werden und gemeinschaftlich von einem großen Teller gegessen werden, teilweise noch mit kleingeschnittenem Gemüse wie Zwiebeln etc. serviert. Dazu gibt es traditionell "Ugali", ein ungesalzener Brei aus gekochtem Maismehl. Weiß, fest und fast geschmacksneutral, aber mit den kräftig gebratenen und gewürzten Eintöpfen und Fleisch schmeckt es sogar ganz gut und vor allem macht es satt.
Küste/Zanzibar:
An der Küste dominiert, wie zu erwarten, Fisch. Vor Zanzibar findet man vor allem Sorten wie Snapper, Dorade, Thunfisch, Octopus und Kalamar aber auch Meeresfrüchte wie unterschiedliche Muscheln, Prawns (Riesengarnelen), Hummer und eine Hummerart, die hier "Rocklobster" genannt wird. Ähnlich zum Fleisch im Innenland wird auch der Fisch häufig gegrillt oder als hervorragend gewürzte Currys mit Reis oder Chapati serviert. Oft sind diese Currys mit Kokosmilch und Gemüse wie Auberginen und Tomaten zubereitet. Insgesamt fällt beim Essen am meisten auf, wie stark die Region über die Jahrhunderte des Handels von Einflüssen aus dem arabischen Raum und Indien geprägt wurde. Neben Gegrilltem und traditionell afrikanischen Beilagen wie das angesprochene Ugali finden sich auf den Speisekarten Currys, Pilau (arabischer Gewürzreis mit Beilagen), Biryani (indische Reisgerichte) und Chapati (indische Brotfladen).
Auf dem berühmten Essensmarkt in Stone Town (die Altstadt von Zanzibar Town), dem "Forodhani Garden", findet man außerdem Kebab, Zuckerrohrsaft mit Limetten und Ingwer und jede Menge "Zanzibari Pizza", runde Teigfladen mit einem Durchmesser von rund 20cm, in die so ziemlich alles gefüllt wird und die auf eine heißen Metallplatte von beiden Seiten gebacken werden.
Zanzibar und seine Gewürze:
Schon seit Jahrhunderten werden auf Zanzibar Gewürze angebaut, einst war die Insel ein Zentrum des Nelkenhandels (für mehr Hintergründe zur Geschichte Zanzibars siehe "Zanzibar's History - Spices and Slaves").
Viele dieser Gewürze kommen nicht ursprünglich von der Insel sondern wurden von Seefahrern und Händlern aus dem indischen Raum, Indonesien etc. eingeführt. Noch heute werden auf der Insel neben Nelken auch Pfeffer, Vanille, Zimt, Kardamom, Muskatnuss, Kakao, Kaffee und anderes angebaut. Lediglich die Nelken werden aber auch exportiert. Steht man am Hafen neben den Lagerhallen, steigt einem der gute und doch auch stechende Geruch der getrockneten Nelken in die Nase.
In Europa kennen wir die meisten Gewürze nur getrocknet, umso überraschender sind manche Beobachtungen, die man auf einer solche Gewürzplantage machen kann.
- die meisten Gewürze können zweimal oder mehrmals im Jahr geerntet werden, nur Vanille kann nur einmal im Jahr geerntet werden, mit ein Grund, warum sie so teuer ist.
- Zimtrinde riecht auch im frischen Zustand schon extrem stark, die Zimtstangen, die wir kennen werden aus der Rinde der dünnen Äste gemacht, ansonsten verwendet man auch gröbere Rindenstücke.
- nicht nur die Blütenstempel des Nelkenbaumes, die späteren Nelken, riechen sehr stark, auch die Blätter riechen extrem stark nach Nelken.
- Kardamompflanzen werden gut 2m und mehr hoch, die Kapseln wachsen allerdings an dünnen Auslegern am Boden entlang, dort bilden sich auch die Blüten. Kardamom ist wie die Vanille eine Orchideenart.
- die dünnen Fäden oder Blätter, die die Muskatnuss in ihrer fleischigen Hülle zusätzlich umgeben werden im getrockneten Zustand auch Macis oder Muskatblüte genannt, auch wenn es überhaupt keine Blüte ist. Getrocknet ist Macis blassgelb, frisch aber knallrot.
Soweit einen guten Hunger und viele Grüße
Bille (die das nächste Mal dann aus Australien schreibt)
Donnerstag, 27. Juni 2013
Indische Linsensuppe und Gemüsecurry à la Saranyan
Dienstag, 4. September 2012
gelbrotes Gemüsecurry mit Möhren
Nach Fleisch gestern darfs heute wieder vegetarisch werden. Es gibt ein "gelbrotes Gemüsecurry mit Möhren"
Tja, eigentlich ist es ziemlich unspektakulär:
Der Reihe nach Zwiebeln und Ingwer, gelbe Rüben, Kürbis, Knoblauch und Kartoffeln anbraten, Curry einstreuen, mit Brühe ablöschen, weich kochen, Kokosmilch zugeben und mit Salz und Curry abschmecken.
Von der Menge und der Reihenfolge haben wir uns ziemlich genau ans Rezept (bei küchengötter.de zu finden) gehalten, was ich auch genau so empfehlen würde, denn die einzelnen Zutaten waren am Ende genau alle bissfest. Allerdings kann man die feste Kokoscreme auch wunderbar durch eine halbe Dose Kokosmilch aus der Dose ersetzen.
Das Curry war sehr lecker und da wir keinen großen Hunger hatten, haben wir es auch einfach so, ohne Beilagen wie Reis oder indisches Brot gegessen. Außerdem hat so richtig schön von innen warm gemacht und die Lebensgeister geweckt, nach einem anstrengenden Tag.
Guten Hunger!
Bille
Süßkartoffelgnocchi mit Currygemüse
Also heißt diese Woche unsere Devise: Kühlschrank und Gefrierruhe leeren.
Heute sind weggekommen: Die Süßkartoffeln, die noch im Gemüsefach lagen.
Daraus geworden sind: Süßkartoffelgnocchi mit Currygemüse.
Für die Gnocchi (nach diesem Rezept):
- 400g gekochte Süßkartoffeln - schälen und zermatschen
- 1 EL Margarine, 50g Mehl und ca. 60-70g Gries - dazugeben und alles mischen
- mit Muskat und Salz würzen
In der Zwischenzeit:
- Gemüse (nach Belieben, ich habe 1 Zucchini, 2 gelbe Rüben,1 Frühlingszwiebel verwendet) schneiden.
- Butterschmalz heiß werden lassen, Curry einstreuen, dann Gemüse dazu geben und kurz braten
- 100-150 ml Kokosmilch angießen, alles bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist, mit Salz und Curry abschmecken.
Mit zwei Teelöffeln kleine Portionen des Gnocchi-Teigs in kochendes Salzwasser geben, wenn sie oben schwimmen, mit dem Schaumlöffel abschöpfen und mit dem Currygemüse servieren.
Italienisch-Indisch crossover!
Guten Hunger!
Bille
Mittwoch, 13. Juni 2012
Restaurant: Yak&Yeti
1. Gang: Sabji Thupka
Eine kräftige Gemüsesuppe mit frischem Gemüse und Nudelneinlage. Schon die Suppe allein macht bei kleinem Hunger satt. Gut gewürzt und heiß.
2. Gang: Bhedako Dal-Bhat
Traditionell bekommt man in Nepal alles außer dem Fleisch auch so oft nach, wie man möchte, das wird auch im Yak&Yeti so gehandhabt.
3. Gang: Saljito
Nachspeise: frittierte Milchbällchen in Sirup, Mangocreme
Das Essen war insgesamt reichlich und wirklich sehr gut. Die Speisen waren gut gewürzt und merklich richtig frisch zubereitet. Der Service war freundlich und extrem nett und zuvorkommend. Wir haben es wirklich genossen und kommen gerne wieder.
Zur Homepage des Restaurants
Guten Hunger!
Bille
Donnerstag, 10. Mai 2012
Restaurant: Sinans Cucina
Die (vorbestellten) Vorspeisenplatten waren rießig und richtig lecker. Und (wie relativ häufig in italienischen Restaurants) befanden sich darauf nicht nur die klassischen gegrillten Auberginen, Zucchini, Artischocken, Oliven etc. sondern eine auch eine Auswahl an unterschiedlicher Salami und diversen Cremes und Pasten, die wirklich gut waren. Einige waren eher exotisch, mit Curry und Früchten, andere sehr scharf und auch klassische Sachen wie Auberginenpürree (zumindest glaube ich, dass es das war).
Bei der Auswahl des Hauptganges (à la carte) habe über die Preise einen Moment die Stirn gerunzelt (weitestgehend 10-15€), wurde aber nicht enttäuscht, die Portionen waren riesig und man wäre auch ohne Vorspeise locker satt geworden. Sowohl den Kollegen, als auch mir selbst hats richtig gut geschmeckt. Ich selbst hatte kleine Penne in Curry-Rahm-Sauce mit medium gebratenen Rindfleischstreifen.
Zu den Getränken kann ich den Rotwein und den Grappa (Sorte weiß ich nicht mehr) sehr empfehlen, lediglich den (einzigen) Roséwein fand ich ein wenig sauer und nicht so fruchtig wie erwartet.
Der Kellner war zuvorkommend und stets da, wenn man ihn gebraucht hat und hat mir auch den relativ großen Rest der Hauptspeise problemlos und schnell eingepackt.
Das Lokal ist modern eingerichtet, leider (für meinen Geschmack) etwas laut, was aber auch den einzigen Kritikpunkt darstellt.
Insgesamt ein sehr empfehlendswertes Restaurant.
Guten Hunger!
Bille
P.S.: Die fast gleiche Bewertung (mit etwas weniger Details) findet sich auch bei Tripadvisor
Dienstag, 14. Februar 2012
Blumenkohlcurry mit Reis
Zutaten (2 Personen):
- 1 Blumenkohl
- 1-2 Dosen Pizza-Tomaten
- 1 Zwiebel
- 2-3 Knoblauchzehen
- Garam Masala
- Kurkuma
- Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
- Butter(schmalz) zum Braten
Den Blumenkohl putzen und in Röschen zerteilen. Im Dämpfer bissfest garen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln. Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebel glasig braten. Knoblauch dazupressen und mitgaren. Garam Masala (darf ruhig nicht zu knapp sein) einstreuen und kurz mitbraten. Dann die Dose Tomaten dazu geben und alles aufkochen.
Den Blumenkohl zugeben und heiß werden lassen. Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und je nach gewollter Schärfe mit Cayennepfeffer abschmecken.
Mit Reis und einem Klecks Joghurt servieren.
Ein schnelles, sättigendes und leckeres Gericht. Mit TK Blumenkohl oder ähnlichem Gemüse gehts natürlich noch schneller.
Statt Garam Masala kann man natürlich auch andere Gewürzmischungen verwenden, zum Beispiel eine simple Curry-Gewürzmischung oder ähnliches. Wird Curry verwendet, weniger oder kein Kurkuma verwenden. Dafür evt. mehr Cayennepfeffer.
Guten Hunger!
Bille
Montag, 12. Dezember 2011
28. November 2011 - Vegetable Biryani, Egg curry...?
Ich entscheide mich für Vegetable Biryani, ein Schmor-Reisgericht mit viel Gemüse, Michael für ein Eiercurry.
Es war sehr scharf und echt lecker, viel essen konnten wir leider beide noch nicht.
Guten Hunger!
Bille
24. November 2011 - Dal Bhat und Tsampa
Montag, 17. Oktober 2011
12. Oktober 2011 - Fleischfondue mit Rind, Saucen und Pickles
Sehr lecker und wir völlig überfressen :)
Guten Hunger!
Bille
11. Oktober 2011 - Kürbis-Curry mit roten Linsen
Das zu habe ich einen halben Kürbis gewürfelt, außerdem eine gute Portion Kreuzkümmel im Mörser gemahlen.
Den gemahlenen Kreuzkümmel und zwei Teelöffel scharfes Currypilver habe ich anschließend in heißem Butterschmalz kurz angeröstet. Dann die Kürbiwürfel dazu und kurz mitbraten. Mit einer Dose gehackten Tomaten und etwas Brühe ablöschen, nach 5min kommen die roten Linsen dazu und werden in der Masse gar gekocht.
Leider sind meine Linsen auch nach langem Warten nicht so richtig weich geworden, warum, weiß ich noch nicht so wirklich. Aber zumindest gut essbar.
Das Curry gab es bei uns mit einem großen Löffel Joghurt.
Guten Hunger!
Bille
Dienstag, 11. Oktober 2011
04. Oktober - Kartoffelcurry mit Rotis, Linsensuppe mit Gemüse und Reis
Lecker war, scharf sowieso und ziemlich gewöhnungsbedürftig mit den Fingern zu essen :)
Guten Hunger!
Bille
Montag, 19. September 2011
18. September 2011 - Curryhuhn mit Mangogemüse
Zum Satt werden gibt es Reis, zum Genießen gibt es dazu dann gebratene Hühnchenstreifen mit Zwiebeln, Sellerie, Tomaten (statt Paprika, wie sie im Rezept stehen, habe ich zwei Fleischtomaten in Achtel geschnitten) und Mango in einer Currysauce.
Hier gibts das Rezept dazu. Unbedingt empfehlenswert!
Guten Hunger!
Bille
Montag, 12. September 2011
10. September 2011 - Paprika-Kürbis-Suppe mit Knoblauchcroutons
Fazit: Sehr leckere Suppe, aber aufwendig zu machen. Die Suppe wird im Topf gekocht, dazu die Einlage in der ersten Pfanne und die Croutons in der zweiten Pfanne. Außerdem verwendet er eine ganze Menge Gewürze, die man hinterher ehrlich gesagt überhaupt nicht schmeckt.
Das Rezept von Schuhbeck ist auf seiner Homepage auch online. Allerdings haben wir uns überlegt, wie man das Ganze so abwandeln kann, dass es etwas alltagstauglicher ist und das Resultat kommt hier:
für zwei Personen:
- 1 rote Paprikaschote
- 300g Kürbisfruchtfleisch (wir haben "Butternut" verwendet)
- 450 ml Gemüsebrühe
- je 50ml Sahne und Kokosmilch
- 10 g kalte Butter
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Scheibe Buttertoast
- Olivenöl
- 1 EL gehackte Petersilie
- mildes Currypulver
- Cayennepfeffer
- Salz, Pfeffer
In der Zwischenzeit das Toastbrot in kleine Würfel (0,5 - 1cm) schneiden. In einer Pfanne ca. 2 EL Olivenöl erhitzen, 1 Knoblauchzehe klein hacken (oder pressen) und zusammen mit den Brotwürfeln in das heiße Fett geben und braten, bis die Würfel knusprig sind. Croutons auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen.
Die restliche Paprika und das Kürbisfruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und in der Pfanne kurz anbraten (einfach die gleiche Pfanne weiter verwenden), die restliche Brühe (50ml) angießen und das ganze in wenigen Minuten weich garen, bis das Waser fast verdampft ist. Einen kleinen Schuss Olivenöl zugeben, kurz weiterbraten und die Petersilie unterrühren.
Das Gemüse im Topf zusammen mit 1/2 EL Currypulver, Sahne und Kokosmilch pürieren und die Butter einrühren. Mit Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Suppe in Suppentassen geben, mit dem Gemüse als Einlage und den Croutons servieren.
Tip: Wenns richtig schnell gehen soll, fertige Croutons nehmen und die Einlage weglassen, dafür die Suppe mit etwas Petersilie garnieren.
Viel Spaß beim Nachkochen!
Guten Hunger!
Bille
Freitag, 2. September 2011
28. August 2011 - Wilkommens-Menü
Da Michaels Freund Chris noch bei uns ist, sind wir heute abend zu dritt.
Zur Vorspeise gab es eine kleine Antipastiplatte mit gefüllten Weinblättern und Oliven vom Viktualienmarkt, dazu einige Trauben.
Als ersten Gang hat Michi uns dann Currytortellini mit Champignons gemacht, ein Gericht, dass wir schon einmal als Hauptspeise hatten. Aber heute soll es ja noch mehr Gänge geben :)
Eine genauere Beschreibung von diesem Gericht gibt es deshalb auch hier.
Als zweiten Gang dann das heutige Hauptgericht: Seelachs auf Lauchbett
Der Seelachs wird gedämpft, eine Zubereitungsmethode, die ich sonst eher nicht verwende. Im Kochwasser sind neben Lorbeerblättern und Estragon auch Knoblauch. Das soll dem Fisch einen dezenten Geschmack geben. Das Lauchbett ist in der Pfanne kurz gedünsteter Lauch (in Ringen), abgeschmeckt mit Creme Fraicht, Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Garniert wurde dann alles mit Estragon.
An sich ein sehr leckeres Gericht, vor allem hat mir der Lauch überraschend gut geschmeckt. Leider ist der Fisch etwas trocken geworden, vielleicht hätte ich ihn kürzer dämpfen sollen. Außerdem darf der Fisch selbst kräftiger gewürzt werden, also zum Beispiel vor dem Dämpfen salzen und pfeffern.
Die Nachspeise habe ich mir dann spontan ausgedacht, da die beiden Männer beim Einkaufen nicht an so etwas gedacht haben. Es gab Bananen mit Karamellkruste, Eis und Walnüsse mit Sahne und Honig.
Für die Karamellkruste habe ich einfach etwas braunen Zucker auf die Bananenhälften gestreut und mit dem Bunsenbrenner karamelisiert.
Das ist auf jeden Fall mal ein gelungenes Menü für einen Urlaubsheimkehrer :) Danke dafür!
Guten Hunger!
Bille
Samstag, 20. August 2011
17. August 2011 - Paprika-Curry-Sauce, Brot mit Tomatenaufstrich
Die Zubereitung besteht im Wesentlichen darin, die Paprika zu würfeln und anzubraten. Gewürzt wird mit Petersilie und Curry. Ausserdem kommen noch Erbsen dazu.
Wie gesagt: sehr schnell aber trotzdem gut.
Entnommen ist das Rezept aus dem GU Kochbuch "1 Nudel - 50 Saucen".
Und ich, ich bin mal wieder unterwegs. Für 1,5 Wochen bin ich mit der Jugendgruppe auf verschiedenen Hütten beim Klettern und auf Hochtour. Die erste Hütte ist die Drei-Schuster-Hütte in der Nähe der "Drei Zinnen" in den Dolomiten.
Leider war das Essen hier nicht nur teuer, sondern auch wenig. die paar wenige Nudeln haben nirgends hin gereicht, deshalb wurde die Hauptmahlzeit heute leider Gottes tatsächlich ein einfaches Brot mit Tomatenaufstrich im Lager.
Guten Hunger!
Bille
Montag, 8. August 2011
07. August 2011 - Garnelen in Kokosmilch mit Pooris
Heute mit einem Garnelen-Curry ("Garnelen in Kokosmilch") und dazu Pooris, knusprige, in Fett frittierte Teigfladen.
Das Garnelen-Curry ist eine Sauce aus Zwiebelmasse mit Kokosmilch un Gewürzen in der die Garnelen gegart werden. Eigentlich sehr simpel, aber lecker. Das Rezept gibts auch wieder hier im Netz.
Pooris sind fast das gleiche wie Chapati, nämlich Teigfladen aus Weizenmehl, Salz und Wasser. Nur hier kommt noch ganz wenig Fett mit rein und statt trocken ausgebacken, werden sie in heißem Fett frittiert und damit sehr knusprig. Das Rezept gibts hier. Daszu braucht es auch noch das Grundrezept für Chapatis, das gibts hier.
Beide Rezepte sind ursprünglich natürlich aus meinem neuen Kochbuch "Indien - Küche und Kultur"
Guten Hunger!
Bille
Donnerstag, 14. Juli 2011
10. Juli 2011 - Garnelen-Paprika-Reis
Zunächst wurden ein paar Zwiebeln angebraten und dann die gewürfelten Paprikastücke dazugegeben. Das Ganze wurde mit etwas Wasser abgelöscht. Nun kamen die Garnelen und Gewürze dazu. Es war eine Mischung aus Chili, Paprikapulver, Kardamom und Curry.
Alles in allem hat es echt lecker, leider weiß ich nur noch ungefähr, wieviel Gewürze ich genau verwendet habe.
Montag, 27. Juni 2011
23. Juni 2011 - Subji / 0,5m-Wurst
Heute gabs bei mir also "Subji". Ein Gemüsecurry mit Gemüse der Saison, mit Reis und Naanbrot vom Lieferdienst Maharadza. War ganz ok :)
Guten Hunger!
Bille
Leider gibt es heute kein Foto. Irgendjemand hat eines gemacht, aber es kam nie bei mir an. Zu essen gab es eine 0,5m-Wurst. Sehr fettig, hat aber satt gemacht.



























