"Das Auge isst mit", heißt es immer. Und deshalb steht dieses Menü
voll unter dem Motto "Herz". Eine kleine kulinarische Liebeserklärung
für eine besondere Person. Diese hier gabs zum Valentinstag:
Erster Gang: Rinderbraten mit Balsamicoschalotten und Rösti
Als Beilage: gemischter Salat (Endivie)
Zweiter Gang: Warme Schokoladenkuchen
Den Rinderbraten habe ich nach der Niedrigtemperaturmethode
gemacht. Das ca. 400g Stück Braten habe ich erst in Olivenöl ca. 2 min
von jeder Seite angebraten, dann auf ein normales Backofengitter bei
90°C Ofentemperatur in den Ofen geschoben (und einen unempfindlichen
Teller - oder Bratform - darunter um Tropfen aufzufangen). Ein
Bratenthermometer hat mir dabei laufend sowohl die Temperatur des Ofens
als auch die des Fleisches gesagt. Nach 2-2,5 Stunden sollte der Braten soweit sein.
Und
hier kommt mein Fehler: Mein Bratenthermometer hat so kleine
Strichlein, die einem sagen, welches Fleisch welche Kerntemperatur haben
soll. Da hab ich mich ohne weiter drüber nachzudenken drauf verlassen.
Problem: Das Strichlein für Rind ist dort, wo das Fleisch absolut durch
ist... Damit hat mein Braten natürlich länger gedauert, und rosa war er
auch nicht mehr.
Ein Rinderbraten, der noch rosa in der Mitte sein soll, sollte eine Kerntemperatur von 52-58°C haben, das liegt rund 30°C (!!) unter der Temperatur für ein gares Fleisch. So einen großen Unterschied hatte ich tatsächlich auch nicht erwartet.
Wie auch immer, gut war er trotzdem :-)
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Freitag, 4. April 2014
Montag, 27. August 2012
Kuchen einwecken - Glaskuchen im Weckglas
Marmelade, Essiggurken, Obstkonserven, das sind die Dinge an man üblicherweise denkt, wenn man das Wort "Einkochen" hört. Wenn man doch nur auch so leckere Dinge wie Schokoladenkuchen ein"kochen" könnte. Und das geht.
Vor einiger Zeit habe ich ein Rezept für kleine Kuchen im Glas gefunden. Dass das ein süßes Geschenk ist, und die Kuchen im Glas natürlich auch schön aussehen, war klar. Dass man, wenn man die Gläser ähnlich anderen Konserven ordentlich zumacht, diese auch mehrere Monate frisch halten kann, habe ich erst später gelesen.
Hier also mein Report vom Kochen ein"kochen", wobei das Wort "Einwecken" hier noch besser passt, da ich aufgrund der Form richtige Weck-Gläser verwendet habe. Das Glas muss ja von der Form her so sein, dass der Kuchen rausrutscht.
Und so geht's, der Schokoladenkuchen aus dem Glas:
1) Kuchenteig herstellen, in diesem Fall habe ich das Rezept für "Saftigen Schokoladenkuchen" (reicht für ca. 6 Gläser à 390ml oder 14 Gläser à 140 ml) von chefkoch verwendet
2) Gläser einfetten
3) Kucheteig mit dem Spritzbeutel (so gehts ganz einfach) in die Gläser füllen. Dabei unbedingt die Gläser nur halbvoll machen, der Teig geht schließlich noch auf.
4) Kuchen (offen) backen. Die Backzeit ist natürlich je nach Glasgröße unterschiedlich, deshalb Stäbchenprobe machen.
5) In der Zwischenzeit die Gummis und deckel in kochendes Wasser legen (zum sterilisieren) und abtrocknen, bzw. die Gummiringe auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
6) Gläser aus dem Ofen holen und gut verschließen, dabei gegebenenfalls die Ränder nochmal abwischen.
7) Wenn die Gläser kühl sind, prüfen, ob ein gutes Vakuum besteht (die, die kein Vakuum gezogen habe bald essen :) )
Viel Spaß beim Backen und guten Hunger!
Bille
Vor einiger Zeit habe ich ein Rezept für kleine Kuchen im Glas gefunden. Dass das ein süßes Geschenk ist, und die Kuchen im Glas natürlich auch schön aussehen, war klar. Dass man, wenn man die Gläser ähnlich anderen Konserven ordentlich zumacht, diese auch mehrere Monate frisch halten kann, habe ich erst später gelesen.
Hier also mein Report vom Kochen ein"kochen", wobei das Wort "Einwecken" hier noch besser passt, da ich aufgrund der Form richtige Weck-Gläser verwendet habe. Das Glas muss ja von der Form her so sein, dass der Kuchen rausrutscht.
Und so geht's, der Schokoladenkuchen aus dem Glas:
1) Kuchenteig herstellen, in diesem Fall habe ich das Rezept für "Saftigen Schokoladenkuchen" (reicht für ca. 6 Gläser à 390ml oder 14 Gläser à 140 ml) von chefkoch verwendet
2) Gläser einfetten
3) Kucheteig mit dem Spritzbeutel (so gehts ganz einfach) in die Gläser füllen. Dabei unbedingt die Gläser nur halbvoll machen, der Teig geht schließlich noch auf.
4) Kuchen (offen) backen. Die Backzeit ist natürlich je nach Glasgröße unterschiedlich, deshalb Stäbchenprobe machen.
5) In der Zwischenzeit die Gummis und deckel in kochendes Wasser legen (zum sterilisieren) und abtrocknen, bzw. die Gummiringe auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
6) Gläser aus dem Ofen holen und gut verschließen, dabei gegebenenfalls die Ränder nochmal abwischen.
7) Wenn die Gläser kühl sind, prüfen, ob ein gutes Vakuum besteht (die, die kein Vakuum gezogen habe bald essen :) )
Viel Spaß beim Backen und guten Hunger!
Bille
Mittwoch, 22. August 2012
Paris - Conference Dinner französisch
Das kulinarische Highlight der Pariser Konferenz war sicherlich das Conference Dinner. Auf einem Bateaux Mouche (also einem Ausflugsboot auf der Seine) wurde ein tolles französisches Menü serviert. Das Top-Wetter hat das Ganze noch abgerundet.
Los gings es mit Baguettscheibchen mit Tarama-Creme als Appetizer, dazu gab es kalten Sekt.
Als Vorspeise gab es Fois gras (Stopfleber) mit Baguette und einer Salatgarnitur. In das Baguette waren zusätzlich Cranberries (oder ähnliche Beeren) eingebacken, die hervorragend mit der Leber harmoniert haben.
An dieser Stelle möchte ich gerne anmerken, dass ich die Art ver "Produktion" von Stopfleber absolut nicht unterstütze und auch selbst keine kaufen würde. Allerdings habe ich sie im Rahmen des Menüs natürlich trotzdem gegessen und damit auch probiert (es schmeckt hervorragend), denn zurückgehen lassen würde hier heißen: wegschmeißen, und davon hat keiner was.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Art, wie es serviert wurde, auch mit einer Leberpastete etc. sehr gut zusammenpasst.
Weiter ging es mit Fisch auf Fenchelgemüse (leider habe ich nicht mitbekommen, was für ein Fisch es war) mit jungem Spargel und heller Sauce. Sehr lecker und der Fisch genau richtig.
Als Zwischengang gab es dann französischen Käse mit einem Walnussbaguette/-brot. Der Käse war exzellent, lediglich fast ein bisschen zu viel. Aber man will ja nichts zurück gehen lassen ;)
Abgeschlossen wurde das Menü mit Schokoladentörtchen (innen mit einer Himbeerfüllung) an Vanillesauce.
Dazu wurden französische Rot- und Weißweine gereicht.
Ein wunderbares Menü, das ich immer wieder so oder in leicht abgewandelter Weise essen könnte!
Guten Hunger!
Bille
Los gings es mit Baguettscheibchen mit Tarama-Creme als Appetizer, dazu gab es kalten Sekt.
Als Vorspeise gab es Fois gras (Stopfleber) mit Baguette und einer Salatgarnitur. In das Baguette waren zusätzlich Cranberries (oder ähnliche Beeren) eingebacken, die hervorragend mit der Leber harmoniert haben.
An dieser Stelle möchte ich gerne anmerken, dass ich die Art ver "Produktion" von Stopfleber absolut nicht unterstütze und auch selbst keine kaufen würde. Allerdings habe ich sie im Rahmen des Menüs natürlich trotzdem gegessen und damit auch probiert (es schmeckt hervorragend), denn zurückgehen lassen würde hier heißen: wegschmeißen, und davon hat keiner was.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Art, wie es serviert wurde, auch mit einer Leberpastete etc. sehr gut zusammenpasst.
Weiter ging es mit Fisch auf Fenchelgemüse (leider habe ich nicht mitbekommen, was für ein Fisch es war) mit jungem Spargel und heller Sauce. Sehr lecker und der Fisch genau richtig.
Als Zwischengang gab es dann französischen Käse mit einem Walnussbaguette/-brot. Der Käse war exzellent, lediglich fast ein bisschen zu viel. Aber man will ja nichts zurück gehen lassen ;)
Abgeschlossen wurde das Menü mit Schokoladentörtchen (innen mit einer Himbeerfüllung) an Vanillesauce.
Dazu wurden französische Rot- und Weißweine gereicht.
Ein wunderbares Menü, das ich immer wieder so oder in leicht abgewandelter Weise essen könnte!
Guten Hunger!
Bille
Labels:
Baguette,
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Cranberries,
Fenchel,
Fisch,
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französisch,
Himbeeren,
Käse,
Schokoladenkuchen,
Schokoladentörtchen,
Spargel,
Stopfleber,
Vanillesoße,
Walnuss
Montag, 12. Dezember 2011
4. Dezember 2011 - Schokoladen- und Apfelkuchen
Nach zwei einhalb aufregenden Wochen in Nepal sind wir wieder auf dem Heimweg. Mittags ging unser Flieger nach Mumbai, wo wir einen langen Aufenthalt bis spät in die Nacht haben. Unser Abendessen gibts in einem Flughafen-Café: Apfelkuchen und Schokokuchen!
Michael schwört, dass ich von dem Schokoladenkuche nicht mal ein Stück geschafft hätte, so süß war er... Hmm, ich habs nicht ausprobiert ;)
Guten Hunger!
Bille
Michael schwört, dass ich von dem Schokoladenkuche nicht mal ein Stück geschafft hätte, so süß war er... Hmm, ich habs nicht ausprobiert ;)
Guten Hunger!
Bille
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