Vor längerem hatte ich schon einmal versprochen, für einige Kollegen schwäbisch zu kochen, heute wars soweit. Ich habe ein schwäbisches Menü zusammengestellt.
Lauter Klassiker der schwäbischen Küche, angefangen mit Maultaschensuppe:
Maultaschen gibt es in sehr vielen Kulturen. In anderen Kuluren heißen sie dann: Ravioli, Momos, Piroggen, Wan Tan und so weiter. Immer ist es gefüllter Nudelteig. Die schwäbische Maultasche zeichnet sich durch eine Füllung aus Brät (oder Hackfleisch), Spinat, Zwiebeln und eingeweichtem "Wegga" (=Semmel) aus. Und genau das kommt dann auch rein. Ich habe in diesem Fall sogar alles noch sehr fein gehackt, so dass beinahe ein Brei draus wurde, damit wird die Füllung ziemlich homogen.
Bei einem Viertel der Füllung habe ich außerdem das Fleisch durch die gleiche Menge klein gehackte Karotten und Sellerie ersetzt, da einer der Kollegen vegetarisch isst.
In den Teig hineinfüllen, Teig zuklappen und ca. eine viertel Stunde im heißen Salzwasser ziehen lassen.
Ich habe die Maultaschen vorgekocht (weil ich am Tag der Einladung einfach wenig Zeit hatte) und dann einfach in Brühe (Rinder-/Gemüsebrühe) wieder warm gemacht.
Weiter ging es dann mit Kässpätzla. Klassisch aus dem Ofen, mit Röstzwiebeln, Krautsalat und grünem Salat dazu. Das Rezept und die Beschreibung dazu findet sich ein dem Blogeintrag vom Dezember.
Zum Nachtisch dann noch Apfelkiachla: Apfelscheiben in einem dicken Pfankuchenteig (Eier, Milch, Salz, Zucker, Mehl) gewendet und in Butter ausgebraten. Drüber kommt Zimtzucker und dazu gibts Vanilleeis.
Wir waren pappsatt, und zum Glück hat es allen geschmeckt.
Guten Hunger!
Bille
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Mittwoch, 29. Februar 2012
Schwäbisches Menü
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Donnerstag, 30. Juni 2011
29. Juni 2011 - Gefüllte Hirsetomaten / Steak mit Krautsalat, Brezn und Obatztem
Vor einiger Zeit habe ich mir eine Rezeptesammlung angelegt mit dem Titel "Unbedingt noch machen", mit Rezepten, die ich auf jeden Fall noch ausprobieren wollte. Das ist eins davon und landet nach diesem Tag in die Rezeptesammlung der "Lieblingsrezepte".
Es gab gefüllte Hirsetomaten.
Dazu habe ich eine Schalotte und eine kleine Knoblauchzehe klein gewürfelt und in etwas Olivenöl angedünstet. Dann habe ich den "Deckel" von 3 Tomaten abgeschnitte, die Tomaten ausgehöhlt und das Innere kleingehackt und außerdem 3 grüne Oliven kleingehackt. Zu den angedünsteten Schalotten und Knoblauch kommt nun die Hirse, die kurz miterhitzt wird. Anschließen kommen Tomaten-Inneres und Oliven dazu. Brühe angießen und das Ganze ca. 10min quellen lassen. Zum Schluss kommt gehackte Petersilie und zerkrümelter Feta dazu. Die Masse wird in die Tomaten gefüllt. Deckel drauf, restliche Brühe angießen und ab in den Ofen, wo alles nochmal für 50min gegart wird.
Das Rezept gibts hier: gefülte Hirsetomaten
Guten Hunger!
Bille
Und auch heute essen wir leider wieder getrennt. Ich war auf dem Grillfest des Produktentwicklungslehrstuhles und habe mir eine Portion Steak mit Krautsalat, Brezn und Obatztem gegönnt:
Auch wenn die Hirsetomaten sicher hochwertiger waren finde ich mein Gericht eine gute Alternative. Ausserdem war ich an den Brezn und dem Salat froh: So langsam wird das Grillen richtig sportlich.
Es gab gefüllte Hirsetomaten.
Dazu habe ich eine Schalotte und eine kleine Knoblauchzehe klein gewürfelt und in etwas Olivenöl angedünstet. Dann habe ich den "Deckel" von 3 Tomaten abgeschnitte, die Tomaten ausgehöhlt und das Innere kleingehackt und außerdem 3 grüne Oliven kleingehackt. Zu den angedünsteten Schalotten und Knoblauch kommt nun die Hirse, die kurz miterhitzt wird. Anschließen kommen Tomaten-Inneres und Oliven dazu. Brühe angießen und das Ganze ca. 10min quellen lassen. Zum Schluss kommt gehackte Petersilie und zerkrümelter Feta dazu. Die Masse wird in die Tomaten gefüllt. Deckel drauf, restliche Brühe angießen und ab in den Ofen, wo alles nochmal für 50min gegart wird.
Das Rezept gibts hier: gefülte Hirsetomaten
Guten Hunger!
Bille
Und auch heute essen wir leider wieder getrennt. Ich war auf dem Grillfest des Produktentwicklungslehrstuhles und habe mir eine Portion Steak mit Krautsalat, Brezn und Obatztem gegönnt:
Auch wenn die Hirsetomaten sicher hochwertiger waren finde ich mein Gericht eine gute Alternative. Ausserdem war ich an den Brezn und dem Salat froh: So langsam wird das Grillen richtig sportlich.
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Sonntag, 16. Januar 2011
15. Januar 2011 - Zwiebelrostbraten
Nach einem gemütlichen Tag mit Pfannkuchen zum Frühstück (und mit Nougatfüllung nochmal zum Kaffee), den Resten vom Vorabend zum Mittagessen und einem ganzen Tag shoppen, basteln und nähen (Fasching steht vor der Tür) gibt es abends das verschobene Geburtstagsessen für Michael.
Er hat sich seine Leibspeise gewünscht. Zwiebelnrostbraten mit Spätzle! Dazu einen Krautsalat mit Speckwürfeln.
Der Zwiebelrostbraten ist eigentlich kein Braten, sondern ein Rindersteak (ich verwende gerne Lende), nach Geschmack blutig, medium oder durchgebraten. Obendrauf kommen schön viele Röstzwiebeln (keine aus der Packung natürlich, sondern selbst gemachte).
Dazu gibts Spätzle und optional - damit die Spätzle nicht so trocken sind - eine Soße.
Für die Sauce mache ich eine dunkle Schwitze, gieße dann Rinderbrühe dazu, die dabei schon eindickt. Dann lasse ich das Ganze einige Zeit (bis das Fleisch und die Spätzle fertig sind) mit Loorbeerblättern und zwei bis drei Nelken köcheln. Zum Schluss die Gewürze rausfischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und noch etwas Crème fraîche einrühren.
Für den Krautsalat das Kraut fein hobeln und mit etwas Salz kneten bis das Kraut weich ist. Dann mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Essig abschmecken. Etwas neutrales oder nussiges Öl drüber und Schinkenspeckwürfelchen mit rein. Fertig!
Ein Rezept haben wir dafür nicht, das geht nach Kopf :)
Guten Hunger!
Bille
Er hat sich seine Leibspeise gewünscht. Zwiebelnrostbraten mit Spätzle! Dazu einen Krautsalat mit Speckwürfeln.
Der Zwiebelrostbraten ist eigentlich kein Braten, sondern ein Rindersteak (ich verwende gerne Lende), nach Geschmack blutig, medium oder durchgebraten. Obendrauf kommen schön viele Röstzwiebeln (keine aus der Packung natürlich, sondern selbst gemachte).
Dazu gibts Spätzle und optional - damit die Spätzle nicht so trocken sind - eine Soße.
Für die Sauce mache ich eine dunkle Schwitze, gieße dann Rinderbrühe dazu, die dabei schon eindickt. Dann lasse ich das Ganze einige Zeit (bis das Fleisch und die Spätzle fertig sind) mit Loorbeerblättern und zwei bis drei Nelken köcheln. Zum Schluss die Gewürze rausfischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und noch etwas Crème fraîche einrühren.
Für den Krautsalat das Kraut fein hobeln und mit etwas Salz kneten bis das Kraut weich ist. Dann mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Essig abschmecken. Etwas neutrales oder nussiges Öl drüber und Schinkenspeckwürfelchen mit rein. Fertig!
Ein Rezept haben wir dafür nicht, das geht nach Kopf :)
Guten Hunger!
Bille
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