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Dienstag, 17. Dezember 2013

Die thailändische Küche - Rezepte

Nachdem ich die wichtigsten Zutaten und die Zubereitung der Currypasten bereits im letzten Beitrag beschrieben habe, kommen hier die Rezepte. Viel Spaß beim Kochen.

1) Suppen:

Hot and Creamy Soup (thai: Tom Kha Gai)

Zutaten (pro Person):

  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1/2 Tasse Kokoscreme
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Thai Chilli Paste
  • 50g Hühnchen (in feinen Scheiben) oder Garnelen
  • 30g Austernpilze (oder mehr, nach Belieben)
  • 1 EL Lemongras, in grobe Stücke geschnitten
  • 1/2 EL Galgant, in Scheiben
  • 1-2 Kaffirlimettenblätter, der Stil und die mittlere Blattrippe wird entfernt
  • 1/2 EL gehackter Koriander und Frühlingszwiebel
  • Chillies, grob zerkleinert (2 für milde, 3-4 für mittelscharfe und >4 für scharfe Suppe)
  • 50g Tomate und Zwiebeln, in Achtel geschnitten
  • Saft von 1 Limette
  • 1 TL gekörnte Hühnerbrühe

Zubereitung:

Wasser und Kokoscreme mit Hühnerbrühe, Kaffirlimettenblätter, Lemongras, Galgant und Chilli zum Kochen bringen. Wenn die Gewürze zu riechen sind, Tomate, Zwiebel und Fleisch zugeben. Mit Fischsauce, Zucker, Thai Chillipaste und Limettensaft abschmecken, mit gehacktem Koriander und Frühlingszwiebeln bestreut servieren.

Samstag, 2. November 2013

Die Küche Myanmars

Die Küche Myanmars, die gibt es so eigentlich nicht. Wie schon der frühere Name des Landes "Burma" zeigt, stellen die Burmesen zwar die größte Bevölkerungsgruppe, aber Myanmar ist ein multiethischer Staat, und so unterschiedlich wie die Menschen ist auch ihre Ernährung und ihre Art zu kochen. Dazu kommen Einflüsse aus diversen Nachbarländern, zum Beispiel durch Auswanderer, in Yangon findet man viele chinesische und auch indische Restaurants.

Auf unserer Reise waren wir vor allem im mittleren und östlichen Teil des Landes unterwegs und haben Burmesen, Shan und Palaung (ein Bergvolk) getroffen. Die Küche basiert in allem Gegenden hauptsächlich auf Reis, häufig auch Klebreis wie er im Gebirge angebaut wird (er braucht nämlich weniger Wasser zum Anbau), mit verschiedenen Beilagen.

Eine Spezialität der Burmesischen Küche ist ein Salat aus fermentierten Teeblättern garniert mit eher knusprigen Dingen wie geröstete Nüsse und getrockneten Garnelen. Es schmeckt interessant, ist ein ganz neuer Geschmack, den man vielleicht so nicht gewohnt ist. Ich muss an dieser Stelle aber auch zugeben, dass es nicht meine Leibspeise werden wird ;)

Eine typische Speise auf den Straßen der Shan Gebiet ist eine Nudelsuppe (Shan Noodles), die durchaus auch zum Frühstück gegessen wird. Frisch gemacht Nudeln werden auf allen Märkten verkauft und dann lediglich mit gekörnter Brühe, Kräutern und Gewürzen gemischt und mit heißem Wasser übergossen. Das ist einfach und macht satt. Gerade zum Frühstück ist die Nudelsuppe ein prima Start in den Tag.

Eine Trekkingtour in die östlichen Randgebiete des Shan Gebiets hat uns in die bergige Gegend geführt, die vom Volk der Palaung bewohnt wird. An den steilen Hängen wächst Tee, auf den flacheren Bergreis, Soja, Kürbis, Erdnüsse und je nach Jahreszeit auch noch viele weitere Dinge, andere Gemüsesorten wie zum Beispiel Lauchzwiebeln und Kohl werden in den kleinen Gärten hinter den Häusern angebaut. Auf den Tisch kamen neben gekochtem oder sauer angemacht Gemüse aber auch Blätter eines Baumes (ich kann leider nicht sagen, welche genau), in Streifen knusprig angebraten mit Knoblauch und Chilli, geröstete Erdnüsse oder einfach Reisnudeln mit Teeblättern.

Interessant fand ich persönlich, dass wir in den tiefer liegenden Gegenden sehr viel Fleisch gefunden haben, während beide Palaungfamilien, bei denen wir gegessen haben rein vegetarisch gekocht haben. Sehr gut übrigens.

 

Viele Grüße aus Südostasien!

Guten Hunger!

Bille

 

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Montag, 3. Dezember 2012

japanischer Nudelsalat mit gebratenen Garnelen

Nach einer langen Zeit ohne wirklich neue Rezepte und Ideen hat uns Flo, der zum Abendessen bei uns war, mit seinem mitgebrachten Rezept mal wieder in die japanischen Gefilde entführt. Das Rezept stammt vom Yotan Ottolenghi und wurde im "Guardian" veröffentlicht.
Wir hatten einen japanischen Nudelsalat mit gebratenen Garnelen. Ein Gedicht aus japanischen Sobenudeln (Buchweizen-Nudeln), asiatischen Gewürzen wie Inger, Koriander und Thaibasilikum und ungewöhnlichen Zutaten wie Seegras und Algen.


Und hier gibts das Rezept dazu.
Für 4 Personen braucht es:

  • 200g Sobe Grünteenudeln (alternativ normale Sobe-Nudeln oder Reisnudeln)
  • 2 Sisho-Blätter, fein gehackt (alternativ gehacktes Koriandergrün, ca. 1,5 EL)
  • 1 rote Chillischote, entkernt und fein gewürfelt
  • 2 TL Mohn
  • 1 kleine Gurke oder eine halbe Salatgurke, gewürfelt (ca. 1 cm Kantenlänge)
  • 20g getrocknetes und rehydriertes Seegemüse (alternativ 60g Seegras oder auch Nori Algen)
  • 250g Garnelen, entdarmt und gepult
  • 1 EL Erdnussöl
  • 5g Thaibasilikum

Für das Dressing:
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1,5 EL Reisessig
  • 3 EL Mirin
  • 2,5 EL helle Sojasauce (alternativ dunkle)
  • 2 TL Sesamöl
  • 3 EL fein gehackte Schalotte
  • 3 EL fein gehackter Ingwer
  • 0,5 TL Salz

Die Zutaten für das Dressing gut mixen. In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung garen und die Garnelen in dem (heißen) Erdnussöl anbraten.
Nudeln, Shisoblätter, Mohn, Chilli, Gurke und Seegras mit dem Dressing mixen, mit den Garnelen und dem gehackten Thaibasilikum servieren.

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 5. September 2012

Schnelle Kürbispasta

Der Nachteil an dem Rezept vom Vortag (Gemüsecurry): Wir haben zwar ein paar Dinge aus dem Kühlschrank verbraucht, aber auch einen 3/4 Hokkaidokürbis wieder reingelegt.
Gestern dann eine bekannte Situation: Wir kommen spät heim, sind müde und hungrig und die Lust zum Kochen ist nicht so richtig da, aber der Kürbis will irgendwie weiter verarbeitet werden.
Aus diesem Grund haben wir einfach mal schnell die "schnelle Kürbispasta" erfunden. Perfekt, wenn man noch Kürbis zu hause hat, alles andere ist meistens sowieso im Vorrat.


Und so gehts:
  • 250 g Nudeln (z.B.: Fussili)
  • 1/2 kleinen Hokkaidokürbis (ca. 500g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • ca. 200 ml Gemüsebrühe
  • ein Schuss Orangensaft
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Nudeln in kochendem Salzwasser bissfest kochen. In der Zwischenzeit den Kürbis entkernen und (mit Schale) in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen, Kürbis und Zwiebeln zusammen braten, bis sie an der Oberfläche anfangen anzubräunen. Gemüsebrühe und den Orangensaft angießen und den Kürbis in der offenen Pfanne bei mittlerer Hitze bissfest garen. Die Soße darf dabei ruhig einkochen, ein bisschen Flüssigkeit darf in der Pfanne bleiben, gegebenenfalls Saft oder Brühe nachgießen.
Die Kürbispfanne mit wenig Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und gründlich mit den Nudeln mischen.

Das Rezept geht nicht nur schnell, es ist auch recht günstig, und sogar geeignet für Veganer (falls ihr mal einen bekochen solltet oder euch selbst so ernährt). Mit ca. 615 kcal (hab das mal interessehalber ausgerechnet) ist es ein sättigendes und nicht zu schweres Abend- oder auch Mittagessen.

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 13. Juni 2012

Restaurant: Yak&Yeti

Am Sonntag waren wir mal wieder auswärts essen. Dieses Mal im nepalesischen Restaurant Yak&Yeti in München. Wir hatten noch einen Gutschein über ein 4-Gänge-Menü und wussten deshalb schon grob, was uns erwarten würde.

1. Gang: Sabji Thupka

Eine kräftige Gemüsesuppe mit frischem Gemüse und Nudelneinlage. Schon die Suppe allein macht bei kleinem Hunger satt. Gut gewürzt und heiß.

2. Gang: Bhedako Dal-Bhat

Der Klassiker der nepalesichen Küche. Dal Bhat, also Reis mit Linsensuppe. Meistens wird es mit irgendeiner Form eines Currys gereicht, also ein Art gut gewürzter Eintopf. In diesem Fall gab es Blumenkohl und grüne Bohnen sowie scharf gewürzes Lammfleisch in Sauce dazu. Außerdem sauer eingelegtes Gemüse und Raita, eine Joghurtsauce. Es war: Lecker, authentisch (so wie wir es aus Nepal kennen), scharf (wie gewünscht) und richtig viel.

Traditionell bekommt man in Nepal alles außer dem Fleisch auch so oft nach, wie man möchte, das wird auch im Yak&Yeti so gehandhabt.

3. Gang: Saljito

Momos! Die leckeren nepalesischen Teigtaschen, in diesem Fall scharf gefüllt mit einer Mischung aus Zwiebeln und Kohl. Lecker!








Nachspeise: frittierte Milchbällchen in Sirup, Mangocreme

Wie man Nachspeisen aus Indien/Nepal und co erwartet. Süß, süß und nochmal süß. Die Milchbällchen bestehen aus einer Art gestockter Milch, werden frittiert und in Zuckersirup eingelegt. In diesem werden sie auch - mit ein paar Mandeln - serviert. Mal was ganz anderes. Michael hatte stattdessen eine Mangocreme, die auch richtig nach gute, frischen dun süßen Mangos geduftet hat.




Das Essen war insgesamt reichlich und wirklich sehr gut. Die Speisen waren gut gewürzt und merklich richtig frisch zubereitet. Der Service war freundlich und extrem nett und zuvorkommend. Wir haben es wirklich genossen und kommen gerne wieder.

Zur Homepage des Restaurants

Guten Hunger!
Bille

Montag, 11. Juni 2012

Spargel-Zitronen-Pasta

Meine absoluten Favoriten in der Küche sind ja nach wie vor leichte Pastagerichte in allen Variationen. Am liebsten mit viel frischem Gemüse und Kräutern.
Passend zum Frühsommer gabs jetzt Spargel-Zitronen-Pasta.


Eine leichte Sauce aus angebratenem Spargel, abgelöscht mit Zitronensaft, Frischkäse und Honig und dazu Rucola, Cocktailtomaten und mit Parmesan zu Spaghetti dazu. Lecker, schnell gekocht und nicht so schwer.
Rezept gefunden bei chefkoch.de

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 29. Februar 2012

Schwäbisches Menü

Vor längerem hatte ich schon einmal versprochen, für einige Kollegen schwäbisch zu kochen, heute wars soweit. Ich habe ein schwäbisches Menü zusammengestellt.

Lauter Klassiker der schwäbischen Küche, angefangen mit Maultaschensuppe:



Maultaschen gibt es in sehr vielen Kulturen. In anderen Kuluren heißen sie dann: Ravioli, Momos, Piroggen, Wan Tan und so weiter. Immer ist es gefüllter Nudelteig. Die schwäbische Maultasche zeichnet sich durch eine Füllung aus Brät (oder Hackfleisch), Spinat, Zwiebeln und eingeweichtem "Wegga" (=Semmel) aus. Und genau das kommt dann auch rein. Ich habe in diesem Fall sogar alles noch sehr fein gehackt, so dass beinahe ein Brei draus wurde, damit wird die Füllung ziemlich homogen.
Bei einem Viertel der Füllung habe ich außerdem das Fleisch durch die gleiche Menge klein gehackte Karotten und Sellerie ersetzt, da einer der Kollegen vegetarisch isst.
In den Teig hineinfüllen, Teig zuklappen und ca. eine viertel Stunde im heißen Salzwasser ziehen lassen.

Ich habe die Maultaschen vorgekocht (weil ich am Tag der Einladung einfach wenig Zeit hatte) und dann einfach in Brühe (Rinder-/Gemüsebrühe) wieder warm gemacht.

Weiter ging es dann mit Kässpätzla. Klassisch aus dem Ofen, mit Röstzwiebeln, Krautsalat und grünem Salat dazu. Das Rezept und die Beschreibung dazu findet sich ein dem Blogeintrag vom Dezember.

Zum Nachtisch dann noch Apfelkiachla: Apfelscheiben in einem dicken Pfankuchenteig (Eier, Milch, Salz, Zucker, Mehl) gewendet und in Butter ausgebraten. Drüber kommt Zimtzucker und dazu gibts Vanilleeis.



Wir waren pappsatt, und zum Glück hat es allen geschmeckt.

Guten Hunger!
Bille

Sonntag, 19. Februar 2012

Le Penne al Sugo di Melanzane

Zu Weihnachten habe ich von meiner Mutter ein kleines Sammlerstück bekommen: Ein handgeschriebenes Kochbuch einer italienischen Oma (ist aber in Deutsch geschrieben) und im Eigenverlag erschiene: "Le Ricette di Giuliana" (Die Rezepte von Giuliana).

Darin: Tolle italienische Originalrezepte, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.
Heute habe ich endlich eins davon nachgekocht, die "Penne al Sugo die Melanzane", Penne mit Auberginensauce.


Für zwei Personen wird eine Aubergine in dicke Scheiben geschnitten und eingesalzen. Nach ca. einer halben Stunde wird das Salz abgewaschen, die Scheiben gut getrocknet und in kleine Stücke geschnitten.
Anschließen werden grobe Knoblauchstücke (4 halbe Zehen) in viel Olivenöl goldbraun gebraten und dann die Auberginenstücke dazu gegeben. Die Auberginen kurz mitbraten, dann 500g geschälte Tomaten (aus der Dose oder frisce, enthäutete Tomaten) zugeben und bei mittlerer Hitze mitgaren. Nach 10min die Tomaten mit der Gabel zerdrücken und nochmal einige Minuten weiter garen. Mit viel Basilikum, Salz, Pfeffer, Zucker und evt. etwas Chili abschmecken.
In der Zwischenzeit 250g Penne abkochen. Mit reichlich Pecorino servieren.

Als "Primo", der erste Hauptgang eines italienischen Menüs reicht die Menge auch für 3 Personen.

Guten Hunger!
Bille

Tofu&Co - Japanischer Eintopf und weitere japanische Spezialitäten

In den meisten sogenannten japanischen Lokalen gibt es vor allem eins: Sushi.
Heute war ich wieder einmal mit Kolleginnen zum Essen verabredet (Unsere inzwischen etablierte "Ladies Night"). Auf den Vorschlag einer der Frauen, die 5 Jahren in Japan gelebt hat, waren wir also in der J-Bar in München, einem japanischen Bistro. Ein verstecktes kleines Lokal mit gemütlicher Einrichtung und authentischer Küche, geführt von Japanern.





Begonnen haben wir unser "Menü" mit zwei Salaten, einer mit herrlich frittierten Hühnerteilen (Kara-age), ein zweiter, vegetarischer mit Tofu. Vor allem das frittierte Huhn (mit süßsauerer Sauce) kann ich wärmstens empfehlen. Wie gut es geschmeckt hat, sieht man am Foto...es gibt keins. Bis ich ein Bild machen wollte, war alles weg.



Anschließend haben wir "nabe" bestellt, einen japanischen Eintopf, der auf einem gasbetriebenen Rechaud in einer großen Porzellanschüssel warm gehalten wird. In der Brühe ist viel Gemüse: Lauch, Kohl, Pilze, dazu wieder der weiche Seidentofu und in einem der beiden auch wieder Hühnchen (wir hatten jeweils immer halb vegetarisch, halb mit Fleisch). Ist das meiste Gemüse gegessen, werden in die übrige Brühe dicke, japanische Nudeln (Udon) gegeben. Dann kann die restliche Brühe als Nudelsuppe gegessen werden.



Zum Abschluss musste - Nachtisch geht immer - noch ein Maccha-Eis sein. Maccha (oder Matscha) ist ein ganz fein gemahlenes Grünteepulver. Das daraus gemachte Eis ist nicht zu süß und herrlich aromatisch. Mmmmh!


Das Restaurant kann ich nur empfehlen. Es ist im Münchner Süden in der Nähe vom Goetheplatz. Es ist sehr klein und liegt preislich im Mittelfeld, dafür bekommt man aber tolles Essen, frische Zutaten und einen neten Service.

Guten Hunger!
Bille


Dienstag, 27. Dezember 2011

23. Dezember 2011 - Weihnachtsmenü mit Lachs

Heute kommt unser erster Weihnachtsbesuch - es ist meine Mutter - und wir kochen ein schönes Weihnachtsmenü. Vier Gänge soll es heute geben.

Als "Gruß aus der Küche" mache ich eine Apfel-Majoran-Grütze mit einer Hühnerleberpraline.


Für die Grütze schneide ich 1/3 Apfel und ein kleines Stück Zwiebel in ganz kleine Stücke. Das koche ich mit etwas Apfelsaft auf und würze es mit Salz, viel Majoran und wenig Cayennepfeffer. Dann rühre ich 1 TL Stärke in nochmal wenig Apfelsaft glatt, gebe es dazu und koche es nochmal auf, bevor ich es in kleine Schälchen fülle.

Die Leberpralinen habe ich schon am Vorabend nach diesem Rezept vorbereitet. Allerdings habe ich nur 1/6 der Menge genommen, was immer noch viel zu viel ist.
Am heutigen Abend habe ich aus der Leber-Masse kleine Kugeln geformt, die ich in geröstetem Sesam gewälzt habe.

Als Vorspeise gibt es heute einen Chicorree-Salat mit Blauschimmelkäse und Walnüssen


Der Salat wird vom Strunk befreit, gewaschen und in Streifen geschnitten und mit einer leichten Sauce aus weißem Balsamico, Salz, Pfeffer und Walnussöl angemacht. Obendrauf kommen dann Sücke vom Blauschimmelkäse, Walnussstücke und frische Kresse. Schmeckt irgendwie festlich.
Das Rezept ist aus dem Kochbuch "schnell und edel" aus dem GU Verlag, hier ist das Rezept online zu finden.

Als Hauptgang gibt es, wie im Titel zu lesen - Lachs mit Limettenzabaione, glasiertem Gemüse und schwarzen Olivennudeln.


Das Rezept habe ich hier bei chefkoch.de gefunden, habe es jedoch etwas abgewandelt.
Da ich keinen Fenchel mag, habe ich selbigen durch Zuckerschoten (vorher im Salzwasser blanchiert) und gelbe Rüben (vorher gedämpft) ersetzt und diese mit wenig Puderzucker glasiert.
Da ich die Nudeln selbst mach wollte, allerdings absolut nirgends Sepia-Tinte herbekommen konnte, habe ich kurzerhand beschlossen, die Nudeln mit einer Paste aus zerhackten, schwarzen Oliven zu färben. Die Nudeln haben dann zwar stark nach Oliven geschmeckt, was aber gut dazu gepasst hat.
Dazu dann also ein Lachsfilet aus dem Ofen (bei nur 70-80° im Ofen mit Butter gegart) und einer Limetten-Zabaione-Creme. Die hat wahnsinnig gut zu dem Lachs gepasst, auch wenn sie etwas sehr fest geworden ist. Mmmm!

Jetzt fehlt noch der Nachtisch. Hier gab es eine Mohn-Marzipan-Mousse mit Waldbeersauce.


Auch dieses Rezept stammt von chefkoch.de und ist sogar mit Anleitungsvideo zu bekommen.
Man kann es total gut vorbereiten und hat so am Abend der Einladung nur noch Arbeit es anzurichten.
Für die Mousse wird Marzipan und Mohn in Milch aufgekocht und glat gerührt und einige Eigelb mit Zucker mit etwas von der Milch-Sauce verrührt zu dazu gegeben. Jetzt ist die Masse weit genug abgekühlt, dass man die vorher eingeweichte Gelatine dazu geben kann. Wenn alles etwas weiter abgekühlt ist und anfängt zu stocken, wird noch jede Menge geschlagene Sahne untergerührt.
Dazu gibt es eine Sauce aus Waldbeeren.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. Dezember 2011

10. Dezember 2011 - Tagliatelle mit 1) Pesto alla genovese, 2) Schinken und Zwiebeln und 3) mit Mandarinen-Zimtsauce

Wir haben heute was zu feiern und deshalb wollten wir schön zusammen kochen. Da wir aber trotzdem nicht den ganzen Tag in der Küche stehen wollten, haben wir uns was schönes, ausgefallenes ausgesucht. Wir machen heute eine Pastaparty!
Die neue (oder besser uralte) Nudelmaschine von Michis Oma wurde mit selbstgemachten Bandnudeln (Tagliatelle) eingeweiht.

Zu allererst wurde der Nudelteig gemacht. Wir haben einen Eiernudelteig gemacht, aus Hartweizenmehl, Eiern, Salz und Wasser. Der Teig muss nach dem Kneten erst einmal eine hale Stunde ruhen, dann kann er weiter zu Platten und dann zu Bandnudeln verarbeitet werden.
Bevor wir die Platten auswalzt haben, haben wir den Teig aber erst mal geteilt und noch einige Zutaten hineingearbeitet. Ein Teil blieb natur, in einen Teil habe ich Tomatenpulver geknetet und in einen Teil Zimt.


So, jetzt gehts aber an die einzelnen Gänge. Der erste Gang waren Tomatennudeln mit Pesto alla genovese. Das Pest ist natürlich auch selbst gemacht. Da ich um diese Jahreszeit nicht so viel frischen Basilikum herbekommen habe (oder schwieriger als sonst), haben wir den Versuch gemacht, mit TK-Basilikum zu arbeiten. Ich muss sagen: Man schmeckt einen kleinen Unterschied zum frischen Basilikum, aber als Alternative für den Winter oder um eine zu kleine Menge zu strecken ist das eine gar nicht so schlechte Alternative. Das Rezept fürs Pesto gibts hier.


Für den zweiten Gang haben wir die abgekochten Nudeln mit Schinken und Zwiebeln angebraten. Schinkennudeln!
Dazu muss folgendes erwähnt werden: Ich bin mit Michael eine zweite Wette eingegangen. Dass er es nämlich kein Jahr aushält, mit nur einem Mal Schinkennudeln, seinem Leibgericht. Ich muss zugeben, es war die erste Portion (zumindest, soweit ich nicht übers Mittagessen angeschwindelt wurde). Und die Wahrscheinlichkeit einer zweiten ist aufgrund der nur noch 3 Wochen dieses Kalenderjahres doch recht gering.

3. Gang, Nachtisch: Zimtnudeln mit einer Mandarinen-Chilli-Sauce.
Für die Sauce haben wir die Schnitze von 4 Mandarinen in einer Pfanne mit Butter leicht angeschwitzt, dazu eine Scheibe Ingwer. Einige Schnitze zerdrücken, etwas Orangensaft zugießen und das Ganze kurz köcheln lassen. Mit Zimt und Cayennepfeffer würzen - fertig!
Abgesehen davon, dass etwas zu viel Cayennepfeffer reingekommen ist, eine sehr interessante Geschmackserfahrung!


Viel viel Pasta. Nach so viel Reis in den letzten Wochen eine willkommene Abwechslung!

Guten Hunger!
Bille

7. Dezember 2011 - Brokkoli-Penne

Heute gabs Brokkoli, mit selbiger Aktion wie gestern. Erst schaun, was es gibt, dann schaun, was ich draus mach. Schnell und einfach waren Brokkoli-Penne.


Der Brokkoli wurde dazu im Dampf weich gegart und mit Knoblauch und Chilli angebraten. Mit Nudeln und Parmesan mischen, fertig!

Das Rezept ist von der Chefkoch-Homepage

Guten Hunger!
Bille

1. Dezember 2011 - Nepalesische Hochzeit 2

Heute ist (für uns) der zweite Teil der großen Hochzeit. Heute nachmittag/abend findet der Empfang mit Party statt Wieder gibt es ein sehr leckeres Hochzeitsbuffet, das allerdings wieder anders bestückt ist.

Chapati, Gewürzreis und Gemüse darf natürlich auch hier nicht fehlen. Außerdem gibt es wieder ein Schmorgericht mit Gemüse, dieses Mal mit weniger Sauce und ganz anders zubereitet, dazu ein Kichererbsencurry, gebratene Hühnchenschlegel und gebratene Chowmein-Nudeln. Und noch mehr...
Außerdem haben wir nepalesischen Whiskey probiert (desinfiziert den Magen ;) ), der war nicht mal schlecht.
Schon bevor es ans Buffet ging, waren eine ganze Menge Kellner unterwegs, die lauter kleine Snacks mit Dip verteilt haben...und wir saßen in ihrer Einflugschneise. Das bedeuted, teilweise haben sich die Kellner vor uns, bzw. vor allem vor Udo, Hartmut und Michael gestaut, die alles probiert haben.
Da gab es frittierte Pilze in Teig, scharfe gebatene Würstchen, frittierte Kartoffelraspeln, Lamm und noch mehr. Vor allem die Kartoffeln waren sehr lecker!

Guten Hunger!
Bille

27. November 2011 - Bruschetta und Penne "Dolce Vita"

Zurück in Kathmandu haben wir uns mit den Leuten verabredet, die wir am Trek kennen gelernt haben, für ein letztes, gemeinsames Abendessen im italienischen Lokal "Dolce Vita", dass uns Jay empfohlen hat. Als wir reinkommen, eine angenehme Atmosphäse, eine verlockende Speisekarte und wir bestellen Bruschetta zur Vorspeise (die Michi und ich uns teilen) und Spaghetti "Dolce Vita" mit Hühnchen, Chilli und Tomaten.


Der Abend sollte leider nicht so lang werden, wie wir gehofft haben. Eine gute halbe Stunde nach der Vorspeise, ließ sich Michael selbige noch einmal durch den Kopf gehen, eine halbe Stunde später zurück im Hotel dann auch ich. Tja, ich würde sagen: An der war wohl was nicht in Ordnung.

Die Hauptspeise war zwar lecker aber aufgrund ansteigender Übelkeit haben wir die beide schon nicht mehr ausgegessen...

Aber ich habe mir sagen lassen, sowas passiert wohl jedem Mal in solchen Ländern. ;) Im Nachhinein können wir es mit Humor nehmen.

"Guten Hunger"
Bille

23. November 2011 - Sherpa Stew

Nach zwei Tagen im Zelt sind wir heute wieder in einer Lodge, im Ort Kyanjin Gompa, dem höchsten Ort im Tal auf 3900m. die Wirtin hatte uns schon am Vortag angesprochen, ob wir nicht zu ihr kommen wollen und bei einer heißen Yak-Milch haben wir versprochen, am nächsten Tag, also heute, wieder zu kommen.
Lhamu, so hieß sie, treffen wir nicht wieder, aber ihren Ehemann, der für die nächsten beiden Tage das "Moonlight Guesthouse" betreibt. Er macht uns auch ein Abendessen, Sherpa Stew, ein Eintopf mit Kartoffeln, Gemüse und Nudelfleckchen, der sehr gut satt macht.


Wir erfahren, dass die Familie normalerweise in Langtang, dem Hauptort des Tales lebt und nur während der Touristensaison die Lodge betreibt. Sie züchten außerdem Yaks und Pferde, mit denen sie auch handeln.

Guten Hunger!
Bille

21. Novemvber 2011 - Spaghetti mit Pesto rosso

Heute verbringen wir die dritte Nacht unseres Trekkings im Zelt. Wir sind heute weit aufgestiegen und ziemlich müde und hungrig. Schon zu hause habe ich für insgesamt 4 Abende Essen zusammengestellt und mitgenommen. Heute haben wir Spaghetti mit Pesto rosso gemacht.


Das Pesto habe ich in Form einer Tüte mit halbtrockenen Krümeln auf der eat&style Messe gekauft. Einfach die Tüte drüber kippen, etwas Olivenöl (habe ich in einer kleinen Plastikflasche mitgenommen) drüber und fertig. Es hat super geschmeckt. Und wir waren sooo hungrig.

Guten Hunger!
Bille

12. November 2011 - Burger, Spaghetti mit Lachssauce

Das letzt Wochenende vor dem Flug in den Urlaub verbringe ich (zumindest am Samstag) auf einer Sitzung. Dort wurde wie jedes Jahr dafür gesorgt, dass es am Abend auch noch etwas essbares gibt. In diesem Jahr waren es Burger.


Ganz simpel mit Hackfleisch, Salat, Gurke und Tomaten. Die Hackfleisch-Scheibe natürlich selbst gemacht und gebraten. Gute Idee und immer wieder lecker :)

Michi dagegen ist auf einem Probewochenende und hat dort Spaghetti mit einer Lachssauce bekommen.




Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 17. November 2011

5. November 2011 - Paste e Pesto e Cioccolate / Arme Ritter

Der heutige Tag hat uns mit einer Gruppe anderer Konferenzteilnehmerinnen ins "Vapiano" geführt. Ich hatte Pasta e Pesto e Cioccolate,  das waren Nudeln mit einer Pesto-Sahnesauce, getrockneten Tomaten, Schinkenwürfeln und Schokolade drüber. Die Sauce war super lecker, die Schokolade hat leider nicht so wirklich gepasst.


Guten Hunger!
Bille

Bei mir gab es ein sehr einfaches Gericht: Arme Ritter
Enfach etwas Brot in einem verrührten Ei kurz einweichen und dann in der Pfanne ausbacken. Dazu gab es dann noch etwas Apfelmus.

Montag, 7. November 2011

2. November 2011 - Penne mit Auberginensauce

Ich hatte von dem langen Wochenende am Gardasee noch Auberginen mitgebracht, die irgendwie verarbeitet werden wollten. Daher gab es heute Penne mit Auberginensauce, ein Rezept aus Sizilien und außerdem zur Vorspeise einige Antipast.


Die Auberginenwürfel wurden gut angebraten, anschließend in einer separat hergestellten Tomatensauce weich gegart und mit Ricotta gemischt. Richtig lecker!

Rezept: Süditalien, Küche und Kultur
Fazit: Mmmmmmh, Pasta!

Guten Hunger!
Bille

Samstag, 5. November 2011

30. Oktober 2011 - Bohnenhähnchen, Spaghetti mit Tomaten-Kokos-Sauce

Nachdem leider noch viel zu viel Hähnchen übrig war habe ich heute ein grünes Hähnchengerricht entworfen: Bohnenhänchen.


Zuerst werden die Bohen in Butterschmalz angebraten. Danach kommt das mit Rosmarin, Salz und Pfeffer gewürzte Hähnchen dazu. Damit das Ganze schön schmoren kann habe ich noch etwas Gemüsebrühe dazugegeben und ganz zum Schluss noch ein wenig Bananensaft über das Hähnchen geschüttet. Das hat dem Gericht eine interessante Note verliehen, war aber nicht zu aufdringlich.
Dazu gab es noch einen Rest Reis.


Wir kochen heute ein zweites Mal für die jungrige Meute: Heute gibts es Spaghetti mit einer Tomaten-Kokos-Sauce.
Im Endeffekt haben wir eine normale Tomatensauce gemacht, aber die Tomaten nochmal mit halb so viel Kokosmilch gemischt. Schmeckt ein bisschen exotisch und hat interessanterweise auch den Kindern ganz gut geschmeckt, obwohl vorher ein paar den Mund verzogen haben. Parmesan muss natürlich auch drauf.
Foto folgt wieder.


Guten Hunger!
Bille