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Sonntag, 19. Februar 2012

Tofu&Co - Japanischer Eintopf und weitere japanische Spezialitäten

In den meisten sogenannten japanischen Lokalen gibt es vor allem eins: Sushi.
Heute war ich wieder einmal mit Kolleginnen zum Essen verabredet (Unsere inzwischen etablierte "Ladies Night"). Auf den Vorschlag einer der Frauen, die 5 Jahren in Japan gelebt hat, waren wir also in der J-Bar in München, einem japanischen Bistro. Ein verstecktes kleines Lokal mit gemütlicher Einrichtung und authentischer Küche, geführt von Japanern.





Begonnen haben wir unser "Menü" mit zwei Salaten, einer mit herrlich frittierten Hühnerteilen (Kara-age), ein zweiter, vegetarischer mit Tofu. Vor allem das frittierte Huhn (mit süßsauerer Sauce) kann ich wärmstens empfehlen. Wie gut es geschmeckt hat, sieht man am Foto...es gibt keins. Bis ich ein Bild machen wollte, war alles weg.



Anschließend haben wir "nabe" bestellt, einen japanischen Eintopf, der auf einem gasbetriebenen Rechaud in einer großen Porzellanschüssel warm gehalten wird. In der Brühe ist viel Gemüse: Lauch, Kohl, Pilze, dazu wieder der weiche Seidentofu und in einem der beiden auch wieder Hühnchen (wir hatten jeweils immer halb vegetarisch, halb mit Fleisch). Ist das meiste Gemüse gegessen, werden in die übrige Brühe dicke, japanische Nudeln (Udon) gegeben. Dann kann die restliche Brühe als Nudelsuppe gegessen werden.



Zum Abschluss musste - Nachtisch geht immer - noch ein Maccha-Eis sein. Maccha (oder Matscha) ist ein ganz fein gemahlenes Grünteepulver. Das daraus gemachte Eis ist nicht zu süß und herrlich aromatisch. Mmmmh!


Das Restaurant kann ich nur empfehlen. Es ist im Münchner Süden in der Nähe vom Goetheplatz. Es ist sehr klein und liegt preislich im Mittelfeld, dafür bekommt man aber tolles Essen, frische Zutaten und einen neten Service.

Guten Hunger!
Bille


Montag, 12. Dezember 2011

3. Dezember 2011 - Tibetische Gyacok Suppe

Unser letzter Abend ist gekommen. Zusammen mit Kathi und Udo probieren wir im Yak-Restaurant, wo wir an unserem zweiten Abend schon waren, eine Spezialität des Hauses.
Eine tibetische Gyacok Suppe.




Das war ein heißer Topf, der von unten mit Kohlen geheizt wurde, in dem verschiedene Fleischgerichte, Gemüse, Garnelen, Tofu und Eier geschichtet waren, das Ganze mit Suppe aufgegossen, in der dann alles geschmort hat. In der Suppe, die unter dem sichtbaren Teil war, schwamm dann noch jede Menge Gemüse und kleines Fleisch.
Dazu gab es Gemüse, Reis und Chapati.
Sehr lecker und so viel, dass wir es einfach nicht geschafft haben.

Da ich mir eine Erkältung geholt habe, bestellt ich heiße Zitrone mit Honig. Und DAS nenne ich mal eine richtige Honigportion (siehe Bild).

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 12. Juli 2011

2. Juli 2011 - Nudeln mit Paniermehl / Feta-Oliven-Dressing

Ja, heute hat eine Gruppe Jugendleiter für die fast 200 Mann und Frau starke Gruppe gekocht. Sie haben - laut chefkoch.de ein absolutes Kinder-Lieblingsessen - Nudeln mit Tofu, Paniermehl und Apfelmus gemacht.

Ich fand es tatsächlich recht lecker. Auch wenn man von dem Tofu nicht viel geschmeckt hat, den hätte man auch weglassen können.
Das Rezept gibts hier

Guten Hunger!
Bille

 Bei mir gab es einen leckeren Salat mit Feta-Oliven-Dressing.


Zunächst wird zerbröselter Fetakäse mit Milch püriert. Dann kommen noch fein gewürfelte Oliven und Tomaten (getrocknet und in Öl eingelegt) dazu. Abgeschmeckt wird danach alles mit Feingehackten Basilikumblättchen, Pfeffer und Chiliflakes.
Das Dressing war sehr lecker, allerdings für meine Salatportion etwas zu wenig.

Dienstag, 15. Februar 2011

11. Februar 2011 - Ma Po Dou Fu

Vor etwa 3 Jahren waren wir mit einer Chinesichlehrerin von der Uni mal richtig chinesisch essen (also nicht so eingedeutscht). Eines der Gerichte, die es gab, war ein chinesischer, scharfer Eintopf aus Tofu und Hackfleisch. Nachdem ich vor einer Zeit zum Ausprobieren mal Szechuan-Pfeffer gekauft hatte und gelesen habe, dass eben dieses Hackfleischgericht typischerweise damit gewürzt wird, musste ich das jetzt natürlich ausprobieren, noch dazu, da wir immer noch Tofu im Kühlschrank hatten.

Heute gabs also Ma Po Dou Fu (auch "Mapo Tofu")


Eigentlich ist mit der Einleitung schon alles erklärt. Das Gericht besteht aus scharf gewürztem Hackfleisch und Tofu, mit Sojasauce, dazu gabs Reis.

Das Rezept ist von chefkoch.de und findet sich hier.

Mit hats sehr gut geschmeckt, insbesondere der Tofu schmeckte hier deutlich besser als in dem Pilz-Glasnudel-Gericht.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 24. Januar 2011

23. Januar - Shrimps-Pilz-Pfanne mit Glasnudeln und Tofu

Nach einem langen Tag Skifahren hab ich abends ordentlich Hunger. Da Michael noch arbeiten muss, werde ich kochen.

Es gibt eine Shrips-Pilz-Pfanne mit Glasnudeln und Tofu.

Das Wokgericht besteht aus Garnelen, Tofuwürfeln, Champignons und Morcheln (ich hab Mu-Err-Pilze genommen, da ich keine Morcheln bekommen konnte), Zuckerschoten, Minimaiskolben und Glasnudeln. Gewürzt mit Ingwer, Sojasauce, Austernsauce und Cayennepfeffer.


Ehrlich gesagt: Es ist das erste Mal, dass ich Tofu zubereite. Hmmm...also, hundertprozentig überzeugt bin ich davon noch nicht. Roh ist es in meinen Augen ungenießbar (Schmeckt nach Sand: Nach trockenem nichts), gebraten nur wenig besser. Geschmack bekommen sie erst durch Gewürze und Sauce. Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, die restlichen 300 g Tofu zu verbrauchen.

Gut gewürzt schmeckt das Gericht dann aber doch überraschend lecker!

Das Originalrezept ist aus dem Kochbuch "Wok".

Guten Hunger!
Bille