Sonntag, 16. Februar 2014
Ein Afrikanischer Abend
Die Rezepte sind weitestgehend nach bestem Wissen und Erinnerung in etwa so nachgekocht, wie ich sie dort gegessen habe. Ich habe versucht, nicht irgendwelche Rezepte zu suchen, sondern Dinge, die ich gerne selbst gegessen habe und die mir geschmeckt haben. Obwohl in den meisten Gegenden interessanterweise Fleischgerichte dominieren. habe ich doch einige vegetarische Dinge gegessen und nachgekocht.
Und hier kommen die Rezepte:
Marokko:
Salade Marroccaine --> Reiseartikel
Dienstag, 17. Dezember 2013
Die thailändische Küche - Rezepte
Nachdem ich die wichtigsten Zutaten und die Zubereitung der Currypasten bereits im letzten Beitrag beschrieben habe, kommen hier die Rezepte. Viel Spaß beim Kochen.
1) Suppen:
Hot and Creamy Soup (thai: Tom Kha Gai)
Zutaten (pro Person):
- 1/2 Tasse Wasser
- 1/2 Tasse Kokoscreme
- 2 EL Fischsauce
- 1 1/2 TL Zucker
- 1 TL Thai Chilli Paste
- 50g Hühnchen (in feinen Scheiben) oder Garnelen
- 30g Austernpilze (oder mehr, nach Belieben)
- 1 EL Lemongras, in grobe Stücke geschnitten
- 1/2 EL Galgant, in Scheiben
- 1-2 Kaffirlimettenblätter, der Stil und die mittlere Blattrippe wird entfernt
- 1/2 EL gehackter Koriander und Frühlingszwiebel
- Chillies, grob zerkleinert (2 für milde, 3-4 für mittelscharfe und >4 für scharfe Suppe)
- 50g Tomate und Zwiebeln, in Achtel geschnitten
- Saft von 1 Limette
- 1 TL gekörnte Hühnerbrühe
Zubereitung:
Wasser und Kokoscreme mit Hühnerbrühe, Kaffirlimettenblätter, Lemongras, Galgant und Chilli zum Kochen bringen. Wenn die Gewürze zu riechen sind, Tomate, Zwiebel und Fleisch zugeben. Mit Fischsauce, Zucker, Thai Chillipaste und Limettensaft abschmecken, mit gehacktem Koriander und Frühlingszwiebeln bestreut servieren.
Samstag, 2. November 2013
Die Küche Myanmars
Die Küche Myanmars, die gibt es so eigentlich nicht. Wie schon der frühere Name des Landes "Burma" zeigt, stellen die Burmesen zwar die größte Bevölkerungsgruppe, aber Myanmar ist ein multiethischer Staat, und so unterschiedlich wie die Menschen ist auch ihre Ernährung und ihre Art zu kochen. Dazu kommen Einflüsse aus diversen Nachbarländern, zum Beispiel durch Auswanderer, in Yangon findet man viele chinesische und auch indische Restaurants.
Auf unserer Reise waren wir vor allem im mittleren und östlichen Teil des Landes unterwegs und haben Burmesen, Shan und Palaung (ein Bergvolk) getroffen. Die Küche basiert in allem Gegenden hauptsächlich auf Reis, häufig auch Klebreis wie er im Gebirge angebaut wird (er braucht nämlich weniger Wasser zum Anbau), mit verschiedenen Beilagen.
Eine Spezialität der Burmesischen Küche ist ein Salat aus fermentierten Teeblättern garniert mit eher knusprigen Dingen wie geröstete Nüsse und getrockneten Garnelen. Es schmeckt interessant, ist ein ganz neuer Geschmack, den man vielleicht so nicht gewohnt ist. Ich muss an dieser Stelle aber auch zugeben, dass es nicht meine Leibspeise werden wird ;)
Eine typische Speise auf den Straßen der Shan Gebiet ist eine Nudelsuppe (Shan Noodles), die durchaus auch zum Frühstück gegessen wird. Frisch gemacht Nudeln werden auf allen Märkten verkauft und dann lediglich mit gekörnter Brühe, Kräutern und Gewürzen gemischt und mit heißem Wasser übergossen. Das ist einfach und macht satt. Gerade zum Frühstück ist die Nudelsuppe ein prima Start in den Tag.
Eine Trekkingtour in die östlichen Randgebiete des Shan Gebiets hat uns in die bergige Gegend geführt, die vom Volk der Palaung bewohnt wird. An den steilen Hängen wächst Tee, auf den flacheren Bergreis, Soja, Kürbis, Erdnüsse und je nach Jahreszeit auch noch viele weitere Dinge, andere Gemüsesorten wie zum Beispiel Lauchzwiebeln und Kohl werden in den kleinen Gärten hinter den Häusern angebaut. Auf den Tisch kamen neben gekochtem oder sauer angemacht Gemüse aber auch Blätter eines Baumes (ich kann leider nicht sagen, welche genau), in Streifen knusprig angebraten mit Knoblauch und Chilli, geröstete Erdnüsse oder einfach Reisnudeln mit Teeblättern.
Interessant fand ich persönlich, dass wir in den tiefer liegenden Gegenden sehr viel Fleisch gefunden haben, während beide Palaungfamilien, bei denen wir gegessen haben rein vegetarisch gekocht haben. Sehr gut übrigens.
Viele Grüße aus Südostasien!
Guten Hunger!
Bille
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Samstag, 12. Oktober 2013
Die Küche der Khmer - Kambodschanisch Kochen
Nur wenige Tage halten wir uns zu Beginn unserer Reise durch Südostasien in Kambodscha auf, genauer gesagt in Siem Reap, dem Tor zu den berühmten Tempeln von Angkor. So viele Tempel machen hungrig und zur Stärkung gibt es allerlei Leckeres aus der Küche der Khmer. Die Khmer sind die Volksgruppe die mit deutlich mehr als 80% die große Mehrheit der Bevölkerung Kambodschas stellt. Die Khmer sind historisch ein Volk, dass sehr viel Reisanbau betreibt. Reis ist demnach eines der Hauptnahrungsmittel und wird mit Currys und Pfannengerichten mit Fleisch (Huhn, Schwein, teilweise Rind) und Fisch serviert. Ein typisches Gericht der Gegend ist Fisch Amok, ein besonderes Fischgericht das mit Blättern des chinesischen Brokkolis zubereitet wird. Und wenn der Durst groß wird, gibt's eine ganzem frische Kokosnuss, randvoll mit Milch.
Wir haben uns die Zeit genommen, neben vielen Tempeln auch einen Kochkurs im Restaurant "Tigre de Papier" zu besuchen. In 3 Stunden haben wir nicht nur einen kurzen Rundgang über den alten Markt gemacht, sondern auch jeder eine Vorspeise und eine Hauptspeise zubereitet. Die Nachspeise wurde nebenbei von unserer Lehrerin gemacht, die durften wir dann hinterher probieren.
Es ist toll zu sehen, welche unglaubliche Vielfalt von Obst und Gemüse es gibt, manch eine Sorte ist dabei, die man bei uns gar nicht kennt. Gleichzeitig kommen bei den meisten Gerichten doch immer wieder die gleichen Grundzutaten zum Einsatz. Zwiebeln, Knoblauch und Kokosmilch, Gewürze wie Chillis (eher süße als scharfe), Koriandergrün, frischer Gelbwurz (Kurkuma) oder Würzsaucen wie Fisch- und Austernsauce. Dazu so exotisch Zutaten wie Lotoswurzeln, Bananenblüten oder Tropenfrüchte.
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Und hier kommen die Rezepte:
Vorspeise 1: Salat aus Bananenblüten
Zutaten (für 1-2 Personen)
- 1/2 Bananenblüte
- 1 kleine Karotte
- 25g Thaibasilikum (ca. 1/3-1/2 Bund)
- 2 Limetten
- 1/2 TL Zucker
- 1 TL gekörnte Hühnerbrühe
- 25g Koriandergrün
- 1 EL gehackte Erdnüsse
Für das Dressing
- 1 Schalotte
- 2 Knoblauchzehen
- 1/2 milde (Süße) Chillischote
- Saft von 1 Limette
- 1 Kelle Wasser
- 1 TL gekörnte Hühnerbrühe
- 1 TL brauner Zucker
- etwas Öl
Und so geht's:
Für das Dressing Chilli, Knoblauch und Schalotte fein würfeln und im Mörser zu einem Brei zerstampfen. Den Brei mit dem Zucker mit wenig Öl anbraten und mit Wasser ablöschen. Aufkochen und die Brühe einrühren. Abkühlen lassen und mit dem Limettensaft abschmecken.

Von der Bananenblüte die äußeren Blätter entfernen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Streifen bis zu Weiterverarbeitung in eine Schüssel mit Wasser und dem Saft von etwa 1,5 Limetten legen. Karotte raspeln oder in feine Streifen schneiden, Koriander hacken und die Blätter des Basilikums von den Stängeln zupfen. Bananenblüten-Streifen aus dem Wasser nehmen und ausdrücken, mit Karotte, Basilikum und Koriander, Zucker und Hühnerbrühe mischen, Dressing darüber geben und gut mischen. Dabei mit dem restlichen Limettensaft abschmecken. Anrichten und mit gehackten Erdnüssen bestreut servieren.

Vorspeise 2: frische Frühlingsrollen (nicht gebacken)
Zutaten (für 1-2 Personen, 5-6 Stück)
- 2 lange Bohnen
- 1 Karotte
- 1 kleine Gurke
- Thaibasilikum
- 15-20 mittelgroße Garnelen
- Bohnensprossen
- etwas Salat
- Reispapier
- Austernsauce
- Brauner Zucker
- etwas Öl
- 1/2 Knoblauchzehe, gehackt
- 2-3 EL Dressing (siehe Rezept für Bananenblüten-Salat)
Und so geht's:
Die Bohnen in 5-6 cm lange Stücke schneiden, Karotte und Gurke in etwa ähnlich lange, dünne Streifen schneiden. Alles zusammen mit den Bohnensprossen 1 min in kochendem Wasser blanchieren. Basilikum von den Stängeln zupfen. In einer Pfanne Öl erhitzen, Garnelen mit Knoblauch, 1/2 EL Zucker und 1 EL Austernsauce anbraten und kalt werden lassen.
Für jede Frühlingsrolle ein Blatt Reispapier für ein paar Sekunden in kaltem Wasser einweichen, mit einem Teil des Gemüses und der Garnelen füllen und zu einer Rolle rollen.
Mit dem Dressing und ggf. gehackten Erdnüssen servieren.
Hauptspeise 1: Gebratene Lotoswurzeln mit Schweinefleisch
Zutaten (pro Person)
- ca. 100g Lotoswurzeln (etwa eine Hand voll)
- ca. 200g Schwein
- 1 kleine Karotte
- 3 kleine (asiatische) Frühlingszwiebeln (oder 1 normale)
- 1/2 Knoblauchzehe, gehackt
- Brauner Zucker
- Austernsauce
- Schwarzer Pfeffer
- Öl zum Braten (Palmöl)
- 1 Portion gekochter Reis
Und so geht's:
Karotte schälen und diagonal in feine Scheiben schneiden, Lotoswurzeln und Schweinefleisch ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in ca. 2-3 cm lange Stücke (die dünnen asiatischen) oder feine Scheiben schneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen, erst Lotoswurzeln und Karotten, nach 1 min Schweinefleisch zugeben und anbraten. Knoblauch, 1/2 EL braunen Zucker, 2 EL Austernsauce und eine Kelle Wasser zugeben und aufkochen. Einige Minuten weiter braten und kurz vor Ende die Frühlingszwiebeln zugeben und noch kurz mit anschwitzen. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren.
Hauptspeise 2: Gebratene Ananas mit Schweinefleisch
Zutaten (pro Person):
- 1/2 Ananas
- Ca. 200g Schweinefleisch
- 2 asiatische Frühlingszwiebeln oder 1 kleine normale Frühlingszwiebel
- 1/2 Knoblauchzehe, gehackt
- Brauner Zucker
- Austernsauce
- Gekörnte Hühnerbrühe
- Öl zum Braten
- 1 Portion Reis
Und so geht's:
Ananas schälen, vierteln und in feine Scheiben schneiden, Schweinefleisch ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in ca. 2-3 cm lange Stücke (die dünnen asiatischen) oder feine Scheiben schneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Ananas und Schweinefleisch zugeben und anbraten. Knoblauch, 1/2 EL braunen Zucker, 2 EL Austernsauce, 1/2 TL Brühe und eine Kelle Wasser zugeben und aufkochen. Einige Minuten weiter braten und kurz vor Ende die Frühlingszwiebeln zugeben und noch kurz mit anschwitzen. Mit Reis servieren.
Nachspeise: Klebreis mit Mango
Anmerkung: dieses Gericht haben wir leider nicht selbst gekocht, das Rezept habe ich im Internet herausgesucht, es ist aber ein kambodschanisches Rezept und sollte nahe an das herankommen, was wir gegessen haben.
Zutaten (etwa 6 Portionen)
- 1 1/4 Tassen Klebreis
- 3/4 Tasse dicke Kokosmilch (der Part der sich oben absetzt)
- 1/4 Tasse Zucker
- 1/2 EL Salz
- 1/4 TL Reismehl
- 6 kleine Mangos oder weniger Mangos und weitere Tropenfrüchte
Und so geht's:
Den Klebreis gründlich ausspülen und nach Packungsanweisung garen.
Kokosmilch bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf erhitzen, Zucker und Salz zugeben bis sich alles gelöst hat. Kokosmilch vom Herd nehmen und gründlich mit dem Reis mischen. Ca. 15 min stehen lassen
Das Obst schälen und in Scheiben oder mundgerechte Stücke schneiden.
Den Klebreis mit dem frischen Obst servieren.
Rezept in an Anlehnung an folgende Quelle: http://www.asian-recipe.com/cambodia/cambodian-desserts.html
Mehr Rezepte aus der Kochschule "Le Tigre de Papier" gibt's auf deren Homepage.
Und jetzt: Guten Hunger wünscht euch
Bille
Donnerstag, 23. August 2012
Restaurant: Royal India
Schon die Kritik in der SZ klang äußerst gut und wir waren uns alle einig: die Kritiken sind zurecht so gut.
Auf eine Vorspeisenplatte mit allerlei in Teig frittierten Fleisch und Gemüsestücken (Pakhora) gab es dann als Hauptspeise Gerichte wie "Ente Mango" in süßer, würziger Mangosauce, Ente Jalfrezi in sehr scharfer Sauce, oder Thalis (also 3 Schälchen mit unterschiedlichen Gerichten, dazu ein kleiner Salat und Raita, also Joghurtsauce), das wir in vegetarischer (Palak Paneer, Kichererbsencurry und Kohl-Curry) und fleischlicher Form (Lamm, Palak Paneer und Ente Mango) hatten.
Alle Gerichte waren unglaublich gut und ausgewogen gewürzt, das Fleisch war butterzart. Der Reis war als Gewürzreis mit Nelken, ganzen Vanillieschoten, Kreuzkümmel und Lorbeerblättern gewürzt.
Zum Nachtisch bekamen wir dann noch völlig überraschend eine Mangocreme (aufs Haus!) serviert. Eineaufgeschlagene, süße Creme, mit einer roten Sauce (Erdbeeren?) und Mandelblättchen oben drauf.
Der Service war freundlich, immer schnell und warten mussten wir auch nicht lange aufs Essen.
Der Innenraum ist einfach, aber geschmackvoll eingerichtet, auf keinen Fall kitschig, man kann aber auch an einfachen Tischen draussen auf dem Gehsteig sitzen.
Positiv aufgefallen ist außerdem, dass es auch eine ausreichende Auswahl an vegetarischen Gerichten gibt und die Preise absolut akzeptabel sind (bis 10€ für ein vegetarisches Gericht 10-15€ für Fleisch und Fischgerichte), die Portionen sind außerdem sehr groß!
Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert
Guten Hunger!
Bille
Mittwoch, 22. August 2012
Paris - Krishna Bhavan
Die etwas beengte Atmosphäre wird durch das Essen locker wieder wett gemacht:
Zur Vorspeise gab es Pakhoras (in Teig frittiertes Gemüse), Samosas (gefüllte Teigtaschen), scharfe Linsensuppen und Bratlinge.
Weiter ging es mit verschiedenen Reis- und Couscousgerichten, Dosas (gefüllte "Pfannkuchen"), zu allem gab es Chutneys und Saucen. Die Portionen waren so riesig, dass an eine Nachspeise nicht mehr zu denken war.
Auf jeden Fall empfehlenswert und eine neue Erfahrung, denn das Essen ist doch noch einmal anders als das, was man landläufig in Deutschland unter "indische Küche" kennt.
Guten Hunger!
Bille
Mittwoch, 13. Juni 2012
Restaurant: Yak&Yeti
1. Gang: Sabji Thupka
Eine kräftige Gemüsesuppe mit frischem Gemüse und Nudelneinlage. Schon die Suppe allein macht bei kleinem Hunger satt. Gut gewürzt und heiß.
2. Gang: Bhedako Dal-Bhat
Traditionell bekommt man in Nepal alles außer dem Fleisch auch so oft nach, wie man möchte, das wird auch im Yak&Yeti so gehandhabt.
3. Gang: Saljito
Nachspeise: frittierte Milchbällchen in Sirup, Mangocreme
Das Essen war insgesamt reichlich und wirklich sehr gut. Die Speisen waren gut gewürzt und merklich richtig frisch zubereitet. Der Service war freundlich und extrem nett und zuvorkommend. Wir haben es wirklich genossen und kommen gerne wieder.
Zur Homepage des Restaurants
Guten Hunger!
Bille
Wachteln mit Oliven und Quarkcreme mit Kaki und Blaubeeren
Die Wachteln wurden sauber gemacht und innen mit einer Paste aus Gewürzen und Tomatenmark eingerieben. Anschließend wurden sie scharf angebraten, die restliche Gewürzpaste mit etwas Wasser mit in das Bratfett eingerührt und die Wachteln darin ca. 1h gegart. Dabei habe ich sie mehrfach umgedreht. Ganz zum Schluss kommen die grünen Oliven dazu, alles wird nochmal warm gemacht und abgeschmeckt.
Tip: Die Wachteln vom Aldi werden wir nicht noch einmal kaufen. Sie waren schlecht gerupft und extrem unsauber ausgenommen, teilweise fanden sich noch Teile der Innereien.
Quelle: Orient - Küche und Kultur (GU)
Dazu gab es gelben Reis mit Mandeln und Datteln. Der Reis (ca. 230g wurde mit einem Teelöffel Kurkuma ganz normal gekocht bis er das Wasser komplett aufgesogen hatte. In der Zwischenzeit habe ich 50g Mandeln leicht klein gehackt, außerdem 7 getrocknete Datteln klein geschnitten und 50g Rosinen vorbereitet. Die Mandeln werden dann in 1-2 EL Butter angeröstet und kurz vor Schluss die Datteln und Rosinen zugegeben. Den Reis dann mit der Nuss/Obst-Mischung servieren.
Zum Nachtisch schlussendlich haben wir dann noch eine Quarkcreme mit Kaki und Blaubeeren gemacht.
Dazu wurde Magerquark mit etwas Milch verrührt (süßen nach Belieben, wir haben es weggelassen, da die Kaki schon sehr süß sind) und in ein Glas gefüllt. Den Glasrand sauber machen.
Anschließend 3 Kaki und eine Schale (ein paar Beeren zum dekorieren übrig lassen) Blaubeeren in zwei getrennten Bechern pürieren. Das Kakipürree auf den Quark streichen, einen Löffel Blaubeerpürree daraufgeben und vorsichtig als Spirale einziehen. Mit den restlichen Blaubeeren dekorieren.
Sehr lecker!
Auch wenn es ein Kampf mit den Wachteln war, es war alles wirklich lecker und wird sicher noch einmal gemacht. Dann kaufe ich aber besseres Fleisch. und vielleicht mache ich dann auch ein komplett orientalisches Menü draus.
Guten Hunger!
Bille
Montag, 2. April 2012
Maki Sushi und Nigri Sushi
Mann, war das ein Gebatze, aber am Ende sah es sogar annehmbar aus:
Zuerst wurde der Reis gewaschen, bis das Wasser ganz klar ist, dann mit der ca. 1,5 fachen Menge Wasser aufgekocht, 15min köcheln lassen und noch ein bisschen weiterziehen lassen. Dann wurde etwas Reisessig und Zucker und den warmen Reis gegeben und das ganze abkühlen gelassen.
Dann ab auf die Noriblätter, Füllung rein und rollen. Als Füllung haben wir verwendet: Gurke, Avocado, Garnelen (gebraten), Lachs.
Hier gibts eine ganz gute Beschreibung dazu. Viele Tips und Tricks gibts auch auf www.sushirolle.de
Anmerkungen zu unserem Experiment: Ich glaube, ich habe den Reis nicht lange genug gewaschen und zu langsam abkühlen lassen (lieber aus dem Topf rausnehmen und in eine flache Schüssel geben), so dass er sehr klebrig war.
Die Noriblätter habe ich mit einer Mischung aus Wasser und Reisessig kurz bepinselt, dann waren sie etwas weicher und flexibler. Allerdings wollten einige Rollen einfach nicht "zukleben"... daran muss ich auch noch arbeiten.
Guten Huner und viel Spaß beim ausprobieren. Ich werde dann auch mal weiterüben ;)
Bille
Dienstag, 14. Februar 2012
Blumenkohlcurry mit Reis
Zutaten (2 Personen):
- 1 Blumenkohl
- 1-2 Dosen Pizza-Tomaten
- 1 Zwiebel
- 2-3 Knoblauchzehen
- Garam Masala
- Kurkuma
- Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
- Butter(schmalz) zum Braten
Den Blumenkohl putzen und in Röschen zerteilen. Im Dämpfer bissfest garen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln. Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebel glasig braten. Knoblauch dazupressen und mitgaren. Garam Masala (darf ruhig nicht zu knapp sein) einstreuen und kurz mitbraten. Dann die Dose Tomaten dazu geben und alles aufkochen.
Den Blumenkohl zugeben und heiß werden lassen. Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und je nach gewollter Schärfe mit Cayennepfeffer abschmecken.
Mit Reis und einem Klecks Joghurt servieren.
Ein schnelles, sättigendes und leckeres Gericht. Mit TK Blumenkohl oder ähnlichem Gemüse gehts natürlich noch schneller.
Statt Garam Masala kann man natürlich auch andere Gewürzmischungen verwenden, zum Beispiel eine simple Curry-Gewürzmischung oder ähnliches. Wird Curry verwendet, weniger oder kein Kurkuma verwenden. Dafür evt. mehr Cayennepfeffer.
Guten Hunger!
Bille
Donnerstag, 29. Dezember 2011
27. Dezember 2011 - Schaschlik-Reste mit Reis und Gemüse, Apfel-Chicorée-Salat
Für den Salat (für eine Person) braucht es:
- einen mittelgroßen Chicorée-Salat
- 1/2 Apfel
- weißer Balsamico
- Orangensaft
- Walnussöl
- Salz, Pfeffer, Honig
- etwas Kresse (nach Belieben)
Chicorée halbieren, vom Strunk entfernen und in Streifen schneiden und waschen. Den halben Apfel waschen, entkernen und in Stücke schneiden.
Weißen Balsamico mit ungefähr der gleichen Menge Orangensaft mischen. Mit Salz, Pfeffer und Honig süßsauer abschmecken und Walnussöl untermischen. Dressing mit Salat und Apfelstücken mitschen und mit frischer Kresse garnieren.
Guten Hunger!
Bille
Dienstag, 27. Dezember 2011
16. Dezember 2011 - Ente mit Reis, Gemüse und scharfer Sauce
Es gab Entenflügel mit Reis, Gemüse und scharfer Sauce.
In dieser Kombination hatte ich das noch nicht gegessen, aber ich muss sagen, es war nicht schlecht. Vor allem die scharfe Sauce hat sehr gut zu der Ente aus dem Ofen gepasst.
Guten Hunger!
Bille
Montag, 12. Dezember 2011
8. Dezember 2011 - Pangasius mit Weißweinsahnesauce und Basmatireis
Der Name des Gerichts ist fast länger als es zum Kochen braucht.
Während der Reis kocht werden die Fischfilets gesäubert, gesalzen und gepfeffert und mit Zitronensaft eingerieben (3S für Fisch - säubern, säubern, salzen).
Dann wurden sie in Mehl gewendet und in heißer Butter gebraten.
In der Zwischenzeit habe ich eine zwei dicke Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten und angebraten. Mit Sahne und Weißwein ablöschen, würzen und auch die Sauce ist fertig.
Reis mit Fisch und Sauce servieren.
Hinterher habe ich mich gefragt, warum ich jetzt eigentlich Pangasius und keinen anderen Fisch genommen habe. Warum? Pangasius ist ein Fisch, der wenig bis gar keinen Eigengeschmack hat, kurz gesagt: langweilig schmeckt. Dafür ist er günstiger.
Ich würde dann aber doch empfehlen, einen Fisch mit mehr Eigengeschmack zu verwenden. Gut vorstellen könnte ich mir zum Beispiel Scholle.
Das Rezept ist übrigens mal wieder von chefkoch und findet sich hier.
Guten Hunger!
Bille
3. Dezember 2011 - Tibetische Gyacok Suppe
Eine tibetische Gyacok Suppe.
Das war ein heißer Topf, der von unten mit Kohlen geheizt wurde, in dem verschiedene Fleischgerichte, Gemüse, Garnelen, Tofu und Eier geschichtet waren, das Ganze mit Suppe aufgegossen, in der dann alles geschmort hat. In der Suppe, die unter dem sichtbaren Teil war, schwamm dann noch jede Menge Gemüse und kleines Fleisch.
Dazu gab es Gemüse, Reis und Chapati.
Sehr lecker und so viel, dass wir es einfach nicht geschafft haben.
Guten Hunger!
Bille
1. Dezember 2011 - Nepalesische Hochzeit 2
Chapati, Gewürzreis und Gemüse darf natürlich auch hier nicht fehlen. Außerdem gibt es wieder ein Schmorgericht mit Gemüse, dieses Mal mit weniger Sauce und ganz anders zubereitet, dazu ein Kichererbsencurry, gebratene Hühnchenschlegel und gebratene Chowmein-Nudeln. Und noch mehr...
Außerdem haben wir nepalesischen Whiskey probiert (desinfiziert den Magen ;) ), der war nicht mal schlecht.
Schon bevor es ans Buffet ging, waren eine ganze Menge Kellner unterwegs, die lauter kleine Snacks mit Dip verteilt haben...und wir saßen in ihrer Einflugschneise. Das bedeuted, teilweise haben sich die Kellner vor uns, bzw. vor allem vor Udo, Hartmut und Michael gestaut, die alles probiert haben.
Da gab es frittierte Pilze in Teig, scharfe gebatene Würstchen, frittierte Kartoffelraspeln, Lamm und noch mehr. Vor allem die Kartoffeln waren sehr lecker!
Guten Hunger!
Bille
29. November 2011 - Nepalesische Hochzeit 1
Es ist eine hinduistische Hochzeit mit vielen kleinen Zeremonien, Gesellschaftlichem Beisammensein, Essen, Trinken, Kapelle. Die religiösen Dinge vermischen sich komplett mit den gesellschaftlichen. Auch bei den eigentlichen Zeremonien schaut längst nicht jeder gebannt zu, sondern man sieht zu, oder fotographiert, oder unterhält sich, oder isst eben. wir versuchen zwar, so viel wie möglich mitzubekommen, aber irgendwann bekommen auch wir Hunger und machen uns übers Hochzeitsbuffet her.
Genau kann ich gar nicht sagen, was die einzelnen Gerichte waren. In Erinnerung habe ich noch:
Gewürzreis, ein Schmorgericht mit grünem Blattgemüse und Bohnen (ich tippe auf etwas ähnliches wie Mangold), ein süßliches Gericht mit Paneer, ein gebratenes Kartoffelgericht mit Blumenkohl, verschiedenes Gebratenes Fleisch (vor allem Lamm und Hammel) sowie frisches Gemüse und Chapati.
Total lecker auf jeden Fall.
Zur Nachspeise gabs dann noch unendlich süße Teigkringel und einen süßen Joghurt.
Guten Hunger!
Bille
28. November 2011 - Vegetable Biryani, Egg curry...?
Ich entscheide mich für Vegetable Biryani, ein Schmor-Reisgericht mit viel Gemüse, Michael für ein Eiercurry.
Es war sehr scharf und echt lecker, viel essen konnten wir leider beide noch nicht.
Guten Hunger!
Bille

















