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Donnerstag, 27. Juni 2013

Indische Linsensuppe und Gemüsecurry à la Saranyan

Lange, lange ist es her, dass ich geschrieben habe. Grund ist, dass ich in den letzten Monaten sehr viel zu tun hatte und gar nicht viel und schon gar nichts besonderes gekocht habe.
Wie auch immer: ich lebe noch!

Und nach dieser anstrengenden Zeit habe ich beschlossen, mir eine Auszeit zu nehmen und ein wenig zu reisen. Deswegen gibt es bald wieder Einträge aus aller Welt, denn außer Land und Leute möchte ich eben auch die Küche diverser Länder ausprobieren. Mehr Infos dazu gibt's übrigens auch auf unserem Trekkingblog www.worldwide-trekking.de

Aber zur Einstimmung erst einmal zwei Rezepte, die mir mein indischer Kollege Saranyan im Austausch gegen Käsespätzle inclusive Rezept gezeigt hat.

Indische Linsensuppe:

Cocktailtomaten und die etwa gleich große Menge Zwiebeln in Stücke bzw. Ringe schneiden und mit Wasser und Sambar Pulver kochen. Dabei die weichen Tomaten mit einer Gabel zerdrücken. Gelbe Linsen (Toor Dhal) separat mit etwas Salz kochen. Die abgetropften Linsen zum Gemüse ins Wasser geben und mit Chillipulver, Garam Masala, Kreuzkümmel (gemahlen und Saat), Koriander, Asfoetida, Salz und Pfeffer abschmecken.


Aloo paratha (Kartoffel-Gemüsecurry) à la Saranyan:

Kartoffeln in Stücke schneiden und garen. Gegarte Kartoffeln, Karotten, Auberginen, Erbsen und Zwiebeln (zu ungefähr gleichen Teilen) getrennt anbraten. Die Zwiebeln dürfen dabei leicht braun werden. Alles mit etwas passierten Tomaten mischen, erhitzen und mit Chilli, Kreuzkümmel, Kurkuma, Bockshornklee (gemahlen), Asfoetida und Salz abschmecken. 
In Chapati einwickeln, mit Joghurt, Tamarindensauce (Tamarindenpaste mit etwas Wasser verrühren) und "mixture" (alternativ Chipsbrösel) servieren.



Guten Hunger!
Bille

Donnerstag, 23. August 2012

Restaurant: Royal India

Für eine Besprechnung habe ich mich mit Freunden im Restaurant "Royal India" in der Münchner Westendstraße (Nähe Donnerstberger Brücke) getroffen.
Schon die Kritik in der SZ klang äußerst gut und wir waren uns alle einig: die Kritiken sind zurecht so gut.

Auf eine Vorspeisenplatte mit allerlei in Teig frittierten Fleisch und Gemüsestücken (Pakhora) gab es dann als Hauptspeise Gerichte wie "Ente Mango" in süßer, würziger Mangosauce, Ente Jalfrezi in sehr scharfer Sauce, oder Thalis (also 3 Schälchen mit unterschiedlichen Gerichten, dazu ein kleiner Salat und Raita, also Joghurtsauce), das wir in vegetarischer (Palak Paneer, Kichererbsencurry und Kohl-Curry) und fleischlicher Form (Lamm, Palak Paneer und Ente Mango) hatten.






Alle Gerichte waren unglaublich gut und ausgewogen gewürzt, das Fleisch war butterzart. Der Reis war als Gewürzreis mit Nelken, ganzen Vanillieschoten, Kreuzkümmel und Lorbeerblättern gewürzt.

Zum Nachtisch bekamen wir dann noch völlig überraschend eine Mangocreme (aufs Haus!) serviert. Eineaufgeschlagene, süße Creme, mit einer roten Sauce (Erdbeeren?) und Mandelblättchen oben drauf.

Der Service war freundlich, immer schnell und warten mussten wir auch nicht lange aufs Essen.
Der Innenraum ist einfach, aber geschmackvoll eingerichtet, auf keinen Fall kitschig, man kann aber auch an einfachen Tischen draussen auf dem Gehsteig sitzen.
Positiv aufgefallen ist außerdem, dass es auch eine ausreichende Auswahl an vegetarischen Gerichten gibt und die Preise absolut akzeptabel sind (bis 10€ für ein vegetarisches Gericht 10-15€ für Fleisch und Fischgerichte), die Portionen sind außerdem sehr groß!

Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 22. August 2012

Paris - Krishna Bhavan

So etwas habe er bisher in München noch nicht gefunden, sagt mein indischer Kollege und lotst uns mittem durch das indische Viertel nahe des Gare du nord zu einem richtigen(!) südindischen Restaurant. Rechts und Links an der Strasse ein Laden mit Saris, Armreifen und indischen Lebensmitteln nach dem anderen. In Paris fühl man sich nicht mehr.

Das Krishna Bhavan (Rue Cail, Nähe Gare du nord) wird von Auswanderern aus Sri Lanka betrieben, ist streng vegetarisch und für Pariser Verhältnisse erstaunlich günstig. Alle Hauptgerichte liegen um die 10€. Das Restaurant ist relativ klein und man sitzt an den Tischen eng zusammen. Wasser gibt es - wie in Frankreich üblich - immer da.
Die etwas beengte Atmosphäre wird durch das Essen locker wieder wett gemacht:
Zur Vorspeise gab es Pakhoras (in Teig frittiertes Gemüse), Samosas (gefüllte Teigtaschen), scharfe Linsensuppen und Bratlinge.
Weiter ging es mit verschiedenen Reis- und Couscousgerichten, Dosas (gefüllte "Pfannkuchen"), zu allem gab es Chutneys und Saucen. Die Portionen waren so riesig, dass an eine Nachspeise nicht mehr zu denken war.

Auf jeden Fall empfehlenswert und eine neue Erfahrung, denn das Essen ist doch noch einmal anders als das, was man landläufig in Deutschland unter "indische Küche" kennt.

Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 30. Mai 2012

Scotland / Edinburgh: Food of different nations

Rainy scotland? Eher weniger. Tolles Wetter, wie es in Schottland sonst nur wenige Tage im Jahr hat, hat uns über eine Woche begleitet, dazu in der restlichen Zeit wechselhaftes Wetter mit einigen Regenschauern. Jetzt sind wir zurück und ich kann ein bisschen bereichten, was wir auf unseren kulinarischen Streifzügen durch Schottland so entdeckt haben.
Dazu werde ich in mehreren Teilen die kulinarischen Entdeckungen aus Edinburgh vorstellen, den Whisky der Insel Islay, wo wir immerhin 3 Tage verbracht und 5 Destillen besucht haben, außerdem einen Abschnitt über die Highlands und was wir dort alles so ausprobiert und entdeckt haben.

Das erste Wochenende haben wir in der schottischen Hauptstadt Edinburgh verbracht. Die Stadt ist die zweigrößte Stadt des nordeuropäischen Landes und britischen Landesteils und hat ca. 486.000 Einwohner. Sie liegt an der Ostküste direkt an einer Bucht am Meer und erstreckt sich über mehrere Hügel. Übrigens: sie ist auch Partnerstadt von München.

In Edinburgh haben wir in einem netten Bed&Breakfast gewohnt, das sich selbst "Art-House Morita" nennt. es ist von oben bis unten mit Bilder aller Stilrichtungen, Porzellanfiguren (vor allem Hunde), Virtinen voller weiterem Porzellan uns noch viel mehr Nippes und Kitsch vollgestopft. Das gibt ihm aber gleich wieder einen ganz besonderen Charme. Die beiden Betreiber Kozo (Japaner) und John (Schotte) führen das Haus und ein gleichnamiges Café in der Stadt mit viel Liebe und unglaublicher Zuvorkommenheit und Freundlichkeit.

Und so gabs zum Frühstück auch ein gutes und richtig deftiges, schottisches Frühstück. Angefangen von richtig gutem Porridge, ging es weiter mit Toast und Aufstrich, Obstsalat und dann das warme Früchstück: Bakes beans, Schinken, Wust, Haggis, gebratene champignons, gebratene Tomate, Spiegelei und Kartoffelecke.



Wow, das war so viel, so viel haben wir gar nicht runtergebracht. Und es war erstaunlich lecker, wenn man sich mit dem britischen "cooked breakfast" anfreunden kann (ich kanns, aber ist nicht jedermanns Geschmack).

Wir waren natürlich auch im Artcafé Morita und haben dort die verschiedenen japanischen Nudelgerichte und Teigtaschen probiert. Sehr lecker und von den beiden mit sichtlich viel Hingabe direkt hinter der Glastheke zubereitet, man konnt also sogar zusehen. Diese Nudeln und Teigtaschen, zusammen mit etwas gekochtem und gut gewürzem Fleisch haben für aufgrund unseres sehr frühen Aufbruchs übrigens am nächsten morgen auch als Bento-Box als Frühstück mitbekommen. Mmmmh, lecker!



Um in der asiatischen Ecke zu bleiben: Mother Indias Café - indische Küche im Tapas-Stil. Hier haben wir extrem gut gegessen.


Zu Papadum, Naan und Reis gab es lauter kleinere Gerichte, die wir uns geteilt haben. Von toll gewürzten und gebackenen Fischergerichten über Aloo Tiki (die indischen Kartoffelplätzchen) bis hin zu unterschiedlichsten gekochten Gerichten und Currys haben wir vieles durchprobiert.
Im Detail: Aloo Tikki, Coconut Parsley Salmon (Lachs mit Kokos und Petersilie) , Spiced Haddok (das ist Schellfisch), Lamb saag (Lamm), Garlic mushroom pakhora (in Knoblauchteig frittierte Pilze), Chicken breast curry (Hühnerbrust-curry), Okra&Potatoe Bhaji (Okraschoten und Kartoffeln). Das Restaurant zählt nach eigenen Angaben zu den besten indischen Restaurants der Stadt (oder sogar Schottlands) und ist unbedingt einen Besuch wert.

Damit auch der schottische Teil nicht zu kurz kommt, haben wir an unserem zweiten Abend in Edinburgh das Restaurant "Reverie" besucht. Da gab es richtig klassische schottische/britische Küche. Knusprige Fish&Chips mit Salat, Erbsenpürree und Tartarsauce, außerdem Roast (also Braten) mit Kartoffelbrei, Yorkshire pudding (ein typisches Gebäck aus einem Art Pfannkuchenteig, das traditionell zum Bratengegessen wird) und Gemüse. Dazu gute Biere, Cider, Ales und eine gigantische Whiskykarte.
Jeden Sonntag gibt es übrigens Live-Musik, jeden zweitne Sonntag (so auch dieser) spielen die "Diplomats of Jazz", ein hervorragendes New Orleans Jazz Quartett.



Soweit zu unseren kulinarischen Eindrücken aus Edinburgh. Man sollte das Essen in Großbritannien nicht verteufeln, es gibt nälich sehr Gutes und sehr internationale Küche,

Guten Hunger!
Bille

P.S.: Die meisten meiner Restaurantbewertungen finden sich übrigens auch auf tripadvisor.

Dienstag, 14. Februar 2012

Blumenkohlcurry mit Reis

Die Tage habe ich bei Aldi frischen Blumenkohl entdeckt. Ich muss ja zugeben, das gehört zu dem Gemüse, dass ich jahrelang nur tiefgefroren zubereitet habe. Ich habe ihn also einfach mal mitgenommen und beschlossen, dass es in dieser Woche ein Blumenkohlcurry gibt.


Zutaten (2 Personen):
  • 1 Blumenkohl
  • 1-2 Dosen Pizza-Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Garam Masala
  • Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • Butter(schmalz) zum Braten

Den Blumenkohl putzen und in Röschen zerteilen. Im Dämpfer bissfest garen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln. Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebel glasig braten. Knoblauch dazupressen und mitgaren. Garam Masala (darf ruhig nicht zu knapp sein) einstreuen und kurz mitbraten. Dann die Dose Tomaten dazu geben und alles aufkochen.
Den Blumenkohl zugeben und heiß werden lassen. Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und je nach gewollter Schärfe mit Cayennepfeffer abschmecken.
Mit Reis und einem Klecks Joghurt servieren.

Ein schnelles, sättigendes und leckeres Gericht. Mit TK Blumenkohl oder ähnlichem Gemüse gehts natürlich noch schneller.
Statt Garam Masala kann man natürlich auch andere Gewürzmischungen verwenden, zum Beispiel eine simple Curry-Gewürzmischung oder ähnliches. Wird Curry verwendet, weniger oder kein Kurkuma verwenden. Dafür evt. mehr Cayennepfeffer.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. Dezember 2011

2. Dezember 2011 - Crèpe suzette flambé (+Chapati mit Raita), Fleischgericht

Auf eine zweite Empfehlung von Jay hin (und dieses Mal gings uns besser, wir haben aber auch rohes Gemüse tunlichst weggelassen), waren wir heute im "Third Eye" - einem indischen Restaurant -  in Kathmandu essen. Ein eher schickes Lokal, das auch etwas gehobene Preise hatte (immer noch viel günstiger wie bei uns).
Während Michael sich über ein Fleischgericht hergemacht hat, hatte ich - weil wenig Hunger - erst mal nur Chapati mit Raita, habe mich dann aber im Anschluss in die flambierten Crèpes suzette verliebt und musste die unbedingt haben. Und sie waren so lecker, dass ich davon vermulich mehr gegessen habe, wie von den Chapati.


Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 11. Oktober 2011

04. Oktober - Kartoffelcurry mit Rotis, Linsensuppe mit Gemüse und Reis

Wir haben es tatsächlich endlich geschafft. Nach vielen Malen, die wir dieses Treffen verschoben haben, war ich heute mit Kollegen bei unserem indischen Mitarbeiter zum abend essen. Und der hat uns ein Kartoffelcurry mit Rotis (Brotfladen), sowie Reis mit einer Linsensuppe mit Gemüse gekocht.
Lecker war, scharf sowieso und ziemlich gewöhnungsbedürftig mit den Fingern zu essen :)


Guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 10. August 2011

08. August 2011 - Tandoori-Hühnchen, Chapati, Gurken-Raita und Chutneys

Tag 3 der "indischen Woche". Heute war mein Bruder zu Besuch, das ist dann ein Grund, etwas mehr und aufwändiger zu kochen.
Da das Tandoori-Hühnchen mindestens sechs Stunden in einer Joghurtmarinade ziehen soll, habe ich die Marinade schon morgens vorbereitet und den Tag über alles in den Kühlschrank gestellt. Dazu habe ich dann Chapati gemacht, eine Gurken-Raita und ein süßes Tamarinden-Chutney.


Ein Tandoor-Ofen ist eigentlich ein großer Lehmofen. Leider haben wir sowas hier natürlich nicht, deswegen kam das Tandoori-Huhn (hier ist ein ähnliches Rezept) bei uns ganz normal in den Ofen. Aber vorher müssen die Hühnerbeine enthäutet werden und den Tag über in einer Marinade aus Joghurt und Gewürzen ziehen, was das Fleisch schön zart macht und es die Gewürze toll annimmt.
Dazu gabs dann eine Gurken-Raita (ähnliches rezept hier), das ist ein Dip aus Joghurt, Gurke, Minze und weiteren Gewürzen.
Außerdem habe ich schon am Vortag ein süßes Tamarindenchutney gemacht. Tamarinde wird auch "indische Dattel" genannt und ist eine Frucht mit einem sehr sauren Mark. Dieses Mark kann man als Paste im Glas kaufen. Die Tamarinden-Paste wurde dazu mit Gewürzen und etwas Wasser aufgekocht und dann mit viel braunem Zucker verrührt. Außerdem habe ich noch eine Banane mitgekocht. Das Chutney schmeckt auch einfach zu einer Portion Reis als schnelle (Zwischen-)Mahlzeit echt gut.
Zu guter Letzt gabs dazu noch ein gekauftes Mangochutney und Chapatis, Brotfladen aus Wasser und Vollkornmehl (ein sehr feines Vollkornmehl, wird als "Atta" oder "Chapatimehl" verkauft).

Die Rezepte sind - wo auch sonst her - aus dem Kochbuch "Indien - Küche und Kultur" und zum Teil auch online auf der Seite www.indische-kueche.com zu finden. Ich habe sie im Text verlinkt.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 8. August 2011

07. August 2011 - Garnelen in Kokosmilch mit Pooris

Und weiter gehts mit der indischen Woche:
Heute mit einem Garnelen-Curry ("Garnelen in Kokosmilch") und dazu Pooris, knusprige, in Fett frittierte Teigfladen.



Das Garnelen-Curry ist eine Sauce aus Zwiebelmasse mit Kokosmilch un Gewürzen in der die Garnelen gegart werden. Eigentlich sehr simpel, aber lecker. Das Rezept gibts auch wieder hier im Netz.

Pooris sind fast das gleiche wie Chapati, nämlich Teigfladen aus Weizenmehl, Salz und Wasser. Nur hier kommt noch ganz wenig Fett mit rein und statt trocken ausgebacken, werden sie in heißem Fett frittiert und damit sehr knusprig. Das Rezept gibts hier. Daszu braucht es auch noch das Grundrezept für Chapatis, das gibts hier.

Beide Rezepte sind ursprünglich natürlich aus meinem neuen Kochbuch "Indien - Küche und Kultur"

Guten Hunger!
Bille

Sonntag, 7. August 2011

06. August 2011 - Indische Woche, Frittierte Eier in Sauce mit Reis

Gestern ist endlich die lang ersehnte Amazon-Lieferung gekommen. Mit meinem Indien-Kochbuch "Indien - Küche und Kultur". Da hab ich gleich mak entschieden, dass ich davon so viel ausprobieren will, dass die nächste Woche zur indischen Woche deklariert wird und ich jetzt ein paar Gerichte davon ausprobiere. Bin dann heute auch gleich im Orient-Shop gewesen um einige fehlende Gewürze und Zutaten zu kaufen.
Als erstes Gericht gab es dann heute "Frittierte Eier in Sauce mit Reis"







Die hartgekochten Eier wurden in Öl frittiert und anschließend in einer Sauce, die auschließlich aus Tomaten und Gewürzen besteht, kurz gegart. Die frittierten Eier kann man sich vorstellen, wie innen hartgekocht und außen wie Spiegelei. In der Sauce sind außer Tomaten brauner Kardamom, Lorbeer, Chili, Nelken, Kurkuma, Asant (ein ziemlich stark nch Zwiebeln und Knoblauch riechendes Pulver), Fenchelsamen und Garam Masala.
Ein sehr interessantes Gericht.

Das Rezept ist wie erwähnt aus dem Kochbuch "Indien-Küchen und Kultur", findet sich aber auch online.

Guten Hunger
Bille

P.S.: Wir hatten am Frühstück eine kurze Diskussion über Obst und wie viel mn davon essen sollte (Prinzip "5 am Tag"). Nein, lieber Michael, MARMORkuchen ist KEIN Steinobst.

Montag, 25. Juli 2011

24. Juli 2011 - Dal aus roten Linsen mit Joghurt und Fladenbrot

Heute hab ich mir wieder etwas Zeit genommen zum kochen und habe wieder indisch gekocht. Ich fange an, das richtig zu mögen. Deshalb habe ich auch das Fladenbrot selbst gemacht.
Es gab dann ein Dal aus roten Linsen mit Joghurt und Fladenbrot.


Dal ist ein klassisch indisches Gericht, das es in unzähligen Varianten gibt. Es ist eigentlich immer ein Art Eintopf (von der Konsistenz zwischen Suppe und Brei) aus Hülsenfrüchten. In diesem Fall mit roten Linsen, die werden nämlich so schön schnell gar.
Das Dal haben wir mit kaltem Joghurt und einem selbstgemachten Fladenbrot gegessen. Das Fladenbrot ist ein einfacher Hefeteig, oben betreut mit Sesam und Schwarzkümmel.

Beide Rezepte sind aus dem kuechengoetter-Portal.
Hier gibts das Rezept für das Fladenbrot und hier das Rezept für das Dal.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 27. Juni 2011

24. Juni 2011 - Maschli Madrasi / Pasta-Fleisch-Lasagne-Mischung

Wie schon angekündigt: Auch heute wieder Lieferdienst. Dieses Mal haben wir "Tandoor House" ausprobiert und fanden es noch besser als gestern. Bei mir gabs heute "Maschli Madrasi", Rotbarsch in Kokossauce, scharf gewürzt und mit Mandelblättchen oben drauf. Dazu wieder Reis, Naanbrot und dieses Mal auch eine Schale Salat (war bei jedem Gericht dabei). Es war sogar recht lecker, und vor allem so viel, dass ich mich die kommenden zwei Stunden kaum mehr rühren konnte!

Guten Hunger!
Bille

Heute gibt es wieder ein Foto. Nur ist nicht ganz klar, was es gab. Ich nenne es mal eine Pasta-Fleisch-Lasagne-Mischung.



Es war in der Halbpension enthalten und zumindest eine gute Grundlage für einen Partyabend.

Dienstag, 14. Juni 2011

13. Juni 2011 - Rotes Tikka-Hühnchen mit Chapati, Chili-Mango-Huhn mit Mandelbällchen

Heute gabs bei uns beiden mal wieder indisch, bzw. indisch angehaucht. Ich habe mit Papa zusammen gekocht, während Michi seinerseits den anderen Teil vom Huhn verarbeitet hat.
Bei Papa und mir gabs dann als ein rotes Tikka-Hühnchen mit Chapati, indischen Fladenbroten.


Für das Hühnergericht wurden Zwiebeln mit Kardamom und Zimt gut angebräunt und anschließend eine Würzpaste aus Knoblauch, Ingwer, Garam Masala, Curry und Paprika mitgebraten, was schließlich mit gewürfelten Tomaten, Tomatenmark und Wasser abgelöscht wurde. In dieser Soße wurden dann die Hühnchenwürfel gegart. In der Zwischenzeit haben wir die Chapati gemacht.
Der Teig besteht lediglich aus Mehl und Wasser (mit etwas Salz), der nach einer Ruhezeit von rund 30min flach ausgerollt und in einer heißen Pfane ohne Öl gebacken wird.

Das Gericht war sehr lecker. Das relativ scharfe "Annapurna-Curry" hat dem Gericht eine angenehme Schärfe verpasst, die vielen weiteren Gewürze haben gut miteinander harmonisiert. Ich kann mir vorstellen, dass man das Huhn ohne weiteres durch anderes Fleisch, Fisch, Blumenkohl, Kartoffeln oder anderes gemüse ersetzen kann. Einene Versuch wäre es wert.

Hier gibts das Rezept vom Tikka-Hühnchen und von den Chapati.

Guten Hunger!
Bille


Auch bei mir gab es ein Hühnchen. Da ich zu faul war, ein passendes Rezept zu suchen, habe ich einfach frei Schnauze gekocht und mir ein Chili-Mango-Huhn mit Mandelbällchen gebastelt.




Zunächst habe ich die Mandelbällchen gekümmert und sie vorsichtig von der Gefriertruhe in den Ofen getragen. Danach wurde das Hühnchen in etwas Butterschmalz stark angebraten bis es durch war und danach zum warmhalten mit in den Ofen gepackt. Im übrigen Fett wurde nun eine gehackte Chili und Frühlingszwiebel angebraten. Das ganze habe ich mit Orangensaft abgelöscht und etwas Mango-Chutney untergrührt.
Den Backofeninhalt auf einen Teller, Soße drüber und essen!
Ging schnell und hat prima geschmeckt.

Montag, 30. Mai 2011

29. Mai 2011 - Marinierte Garnelen mit Kartoffeln

Nach einem schönen Bergtag hatten wir gewaltig Hunger, als wir wieder zu hause waren. Da kam eine gute Portion Kartoffeln gerade recht. So hatte wir es heute eher indisch mit marinierten Garnelen und Kartoffeln.


Die rohen Garnelen mit Zitronensaft und Knoblauch marinieren und für eine halbe Stunde kalt stellen, dabei immer wieder durchrühren.
Die Kartoffeln in Würfel schneiden. In einer Pfanne mit heißem Öl die Gewürze Garam Masala, Currypulver, Cayennepfeffer und Kurkuma anbraten. Die Kartoffelwürfel kurz mitbraten. Dann Sahne und Wasser angießen und gehackten Ingwer zugeben. Das Ganze garen lassen, bis die Kartoffeln gar sind, dann die Garnelen zugeben und kurz erhitzen, bis auch die Garnelen durch sind.
Eigentlich sollte am Schluss noch Tomatenmark mit rein, aber das habe ich - zugegebenermaßen - einfach vergessen, der Hunger war größer. Hat aber auch so super geschmeckt.
Mit gehacktem Koriandergrün bestreut servieren.

Lecker exotisch und sättigend. Das Gericht ist aus dem Kochbuch "Fisch und Meeresfrüchte" von GU und findet sich hier bei kuechengoetter.de.

Ich habe etwas mehr Wasser und Sahne verwendet und die Kartoffeln in einer Pfanne mit Deckel gegart. Die Gewürzmischung "Garam Masala" habe ich vor einiger Zeit mal selbst gemischt, das Rezept dafür findet sich hier.

Guten Hunger!
Bille