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Dienstag, 4. September 2012

gelbrotes Gemüsecurry mit Möhren

heute kommt aus dem Kühlschrank raus: Verschiedenes Gemüse, eine halbe Dose Kokosmilch

Nach Fleisch gestern darfs heute wieder vegetarisch werden. Es gibt ein "gelbrotes Gemüsecurry mit Möhren"


Tja, eigentlich ist es ziemlich unspektakulär:
Der Reihe nach Zwiebeln und Ingwer, gelbe Rüben, Kürbis, Knoblauch und Kartoffeln anbraten, Curry einstreuen, mit Brühe ablöschen, weich kochen, Kokosmilch zugeben und mit Salz und Curry abschmecken.
Von der Menge und der Reihenfolge haben wir uns ziemlich genau ans Rezept (bei küchengötter.de zu finden) gehalten, was ich auch genau so empfehlen würde, denn die einzelnen Zutaten waren am Ende genau alle bissfest. Allerdings kann man die feste Kokoscreme auch wunderbar durch eine halbe Dose Kokosmilch aus der Dose ersetzen.
Das Curry war sehr lecker und da wir keinen großen Hunger hatten, haben wir es auch einfach so, ohne Beilagen wie Reis oder indisches Brot gegessen. Außerdem hat so richtig schön von innen warm gemacht und die Lebensgeister geweckt, nach einem anstrengenden Tag.

Guten Hunger!
Bille

aus Schweden: Ren à la Rydberg

Heute kommt aus dem Gefrierfach raus: Rentier aus Schweden

Das Rentier hat uns mein Vater vor einiger Zeit aus Schweden mitgebracht, tiefgefroren. So richtig wusste ich nicht, wie es es verarbeiten sollte, heute kam der Entschluss: Wir machen jetzt was draus. Zugegeben, es war inzwischen ein paar Wochen abgelaufen, aber meiner Meinung nach noch ok.
Der Inhalt der Packung entpuppte sich als dünne Scheiben von Rentierklein, tiefgefroren zu einem Block. Mit Hilfe von google translate wurde dann mal das Rezept auf der Rückseite der Packung übersetzt und wir haben das ausprobiert.

Heute also "Ren à la Rydberg" (auch wenn ich mir noch nicht ganz im klaren bin, auf welche Rydberg sich das bezieht, eine Verbindung zu dem schwedischen Physiker sehe ich gerade nicht, aber der Name ist ja wohl geläufiger dort).


Für 2 Personen:
  • 2 große Zwiebeln, fein gehackt
  • 400 g Kartoffeln, gewürfelt (ca. 1/2 cm Kantenlänge)
  • 2 EL Butter, ein Schuss Öl
  • 240 g Rentier, geschnetzeltes
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL Senfpulver (ich habe gemörserte gelbe Senfsaat verwendet)
  • 1 TL Zucker
  • etwas Senf, Salz, Pfeffer

Butter mit Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, Kartoffelstückchen dazugeben und braten, bis sie gar sind. Zwiebelwürfel dazugeben und glasig dünsten. Rentier zu geben und gut anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In der Zwischenzeit die Sahne mit Senfpulver und Zucker aufschlagen, gegebenenfalls mit etwas mittelscharfem Senf nachwürzen.
Die Rentierpfanne mit der Senfsahne zusammen servieren.

Fazit: Es hat interessant und neu geschmeckt und eigentlich ganz gut. Die Sahne war mir persönlich fast zu senfig und zu viel, das ist aber Geschmackssacke. Tja, und die Nebenwirkungen der Zwiebeln: Mit denen muss man wohl leben ;-)
Das nächste Mal mit frischerem Fleisch (eventuell auch anderes Wild) und weniger Kuchen davor essen, dann ist es sicher endgültig total lecker!

Guten Hunger!
Bille

Freitag, 31. August 2012

Kartoffel-Gemüse-Waffeln mit Kräuterquark

Waffeln sind was feines. Normalerweise süß, mit Puderzucker und allem, was man so möchte, am besten zum Kaffee oder zum Sonntagsfrühstück.

Diese Kartoffel-Gemüse-Waffeln hier sind aber deftig und machen richtig gut satt, sie sind nämlich aus Kartoffeln und Gemüse, ein bisschen wie Gemüse-Kartoffelpuffer in Waffelform.


Das Rezept sieht als Grundsubstanz je 500g Kartoffeln (meine waren vorwiegend festkochend, das hat wunderbar funktioniert) und 500g gemischtes Gemüse, dazu nach Belieben Speckwürfel und geriebener Käse.

Unsere Mischung hatte als Gemüse etc. drin: ein kleiner Zucchino, eine gelbe Rübe, eine große Frühlingszwiebel, ca. 75g Speckwürfel und eine handvoll geriebener Bergkäse.

Zucchini und gelbe Rübe wurden grob geraspelt, die Kartoffeln fein. Die Frühlingszwiebel in feine ringe schneiden, den Käse reiben. Dann alles mischen und mit dem Rest der Zutaten (siehe Rezept, Kartoffelmehl kann durch normales Mehl ersetzt werden) gut mischen und ca. 5 min stehen lassen. Dann im Waffeleisen ausbacken.
Das einzige, was ich an dem Rezept auszusetzen habe: Es hätte nie für 4 hungrige Leute gereicht. Die Menge für 4 haben wir, beide sehr hungrig, locker zu zweit verputzt. Ansonsten: Sehr lecker!

Unser Waffeleisen haben wir gründlich mit Margarine eingefettet und immer so lange gewartet, bis das Eisen angezeigt hat, dass die Waffeln fertig sind, dann sind sie auch nicht festgebacken.

Dazu gabs dann einen Kräuterquark: Verschiedene Kräuter nach Belieben (hier: Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran, Frühlingszwiebelgrün, Knoblauch) klein hacken und mit Salz, Pfeffer und ausreichen Quark mischen (ca. 300.400 Magerquark für zwei hungrige Esser).

Guten Hunger!
Bille

Montag, 27. August 2012

Sommermenü - Balsamico und Karamell

Dieses Wochenende war die Lust einfach zu groß. Kochen, Backen, ich habe nichts ausgelassen.
Am Sonntag abend habe ich und beide deshalb mit einem kleinen Sommermenü verwöhnt. Das Thema Balsamico und Karamell hat sich dabei ein bisschen wie ein roter Faden durch die einzelnen Gänge gezogen.

Los ging's mit Zuccini-Ziegenkäse-Schnecken mit kleinem Salatkörbchen.


Für die Zucchinischnecken feine Scheiben (Dicke ca. 1mm) längs von einem Zucchino abschneiden, mit jeweils einer halben Scheibe geräuchertem Schinken und einer dünnen Schicht Ziegenkäse belegen und mit frischem Thymian, Salz und Pfeffer würzen und aufrollen. Die Schnecke mit einem Zahnstocher feststecken.
Für das Salatkörbchen eine ebenfalls dünne Scheibe einer Landgurke zu einem Ring formen und feststecken und mit Pflücksalat füllen.
In einer kleinen Pfanne Olivenöl heiß werden lassen und die Schnecke darin kurz anbraten. In der Zwischenzeit einen hochwertigen, süßen Balsamico (hier: Granatapfel-Balsamicoessig) mit etwas Salz und Pfeffer verrühren und zusammen mit einem Schuss guten Olivenöls über den Salat geben. Jeweils einen weiteren TL über die Zucchinischnecken träufeln und servieren.

Als Hauptgang hatten wir Ofenlachs mit buntem Pfeffer auf Spinat mit Balsamico-Karamell-Kartoffeln.


Pro Person jeweils ein Lachsfilet (ggf. auftauen) mit Salz, Olivenöl und zerstoßenem buntem Pfeffer einreiben und auf zwei dünne Zitronenscheiben in eine geölte Auflaufform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 170 C 10-15 min backen.
In der Zwischenzeit Spinat und Tomaten nach dem Rezept für "Geräucherter Pfefferlachs auf Spinat mit gebratenem Spargel und Balsamico - Röstkartoffeln" vorbereiten.
Lachs auf Spinat anrichten, Tomaten die letzten Minuten zusammen mit den Kartoffel leicht karamelisieren.

Als Nachspeise, klassisch aber immer wieder lecker: Crème brûlée, in diesem Fall ein Rezept mit Zitronenschale in der Crème, was es ein bisschen sommerlich frisch macht. Dekoriert mit Pfirsichspalten und Fruchtpürée.


Einziger Nachteil an diesem Rezept für die Crème brûlée: Die Vanillie sinkt zu Boden. Ich hatte ein weiteres Rezept gefunden, bei dem alle Zutaten vor dem Stocken im Ofen auf 80°C erwärmt werden. Dabei wird die Masse bereits leicht zähflüssig und die Vanille sinkt hinterher nicht auf den Boden. Das werde ich beim nächsten Mal zusätzlich versuchen.

Lecker war es und für heute abend ist sogar noch ein bisschen was vom Nachtisch übrig *mjam*

Guten Hunger!
Bille

Freitag, 15. Juni 2012

Kartoffelpfanne mit Lachs und Spargel

Ich hatte mal wieder Lust auf Kartoffeln. In einer meiner Merklisten hat sich dann dieses tolle Sommergericht gefunden: Kartoffelpfanne mit Lachs und Spargel.


Mit dem Spargel ist es perfekt für die aktuelle Jahreszeit, Lachs und Frühlingszwiebeln passen auch wunderbar dazu. Im Endeffekt ist das Rezept eine Abwandlung der Tiroler Gröstl. Nur, dass eben Fleisch durch Fisch ersetzt wird und das Ganze durch Spargel ergänzt.
Die saure Sahne mit Rucola als Beilage gibt dem Ganzen den richtigen Pfiff.

Quelle: Rezept von kuechengoetter.de

Tip: In einer schmiedeeisernen Pfanne mit ausreichend Öl werden Kartoffeln&co so richtig knusprig.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 7. Mai 2012

Dörren, Trocknen und bald gehts in den Urlaub

In den letzten Wochen hatten wir viel Arbeit und die Kocherei hat ein bisschen gelitten (und vor allem auch die Schreiberei). Inzwischen stehe ich aber wieder fleißig in der Küche. Ich koche, mixe, trockne und dörre.
Warum? Weil wir mal wieder auf dem Weg in den Trekking-Urlaub sind. Ich stelle im Moment Frühstück und Abendessen für 15 Tage und 3 Personen zusammen. Aus Zutaten wir getrocknetem Gemüse, getrocknetem Hackfleisch (Testbericht nach dem Urlaub) und Speck, gekochten und wieder getrockneten Hülsenfrüchten und Dinge wie Volleipulver, Milchpulver u.ä. Neben einigen bekannten Rezepturen (siehe "Outdoorküche") probiere ich auch wieder neues. Ich bin ja mal gespannt, wie es schmeckt, zum Testessen hab ich nämlich keine Zeit mehr.

Gleichzeitiges Dörren auf mehreren Ebenen: kleine Tomaten und gekochte Kartoffeln

Das Ziel unseres Urlaubs wird dieses Mal Schottland sein, genauer gesagt die westlichen Highlands und die Inseln Islay und Mull (Innere Hebriden). Neben Trekking und Spaß stehen dieses Mal auch jede Menge Fotographieren und vor allem kulinarische Streifzüge durch die Welt des Whiskys und der schottischen Küche auf dem Programm. Wir werden sicherlich mehrere Destillerien besuchen und uns ein bisschen durchprobieren. Außerdem bin ich gespannt, was uns an leckeren Dingen sonst so erwartet.

Eine der schottischen Spezialitäten ist übrigens "Haggis": Schafsmagen, gefüllt mit Innereien des selben, Zwiebeln, Gewürzen und Hafermehl... klingt gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mir sagen lassen, dass es wirklich gut schmeckt. Wir lassen uns überraschen.

Auf jeden Fall hier das feste Versprechen, dass es nach dem Urlaub hier einen ausführlichen, kulinarischen Testbericht von unserer Reise durch den Westen Schottlands gibt.

Bis bald und guten Hunger!
Bille

Mittwoch, 29. Februar 2012

Orientalische Mezze

Ich habe ein Problem: Mein Kochbuch-Regal wird zu klein. Nach dem italienischen Kochbuch von Mama zu Weihnachten habe ich von einigen Kolleginnen das Kochbuch "Orient - Küche und Kultur" bekommen. Ich liebe diese Serie von Kochbüchern. Sie sind Bildband, Reiseführer, Infos zum Land und Rezepte in einem. Es macht so viel Spaß durchzublättern und sich Rezepte rauszusuchen.

Für den Anfang habe ich mich an einigen Klassikern versucht: Verschiedene Mezze, das sind orientalische/arabische Vorspeisen.


Ganz bekannt ist zum Beispiel "Hummus", die Kichererbsenpaste. Leider wurde meine irgendwie gar nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Sehr fest und geschmacklich irgendwas zwischen "gar nichts" und "muffig"... Hmm, irgendwie muss ich das noch anders hinbekommen.




Ein weiterer Klassiker ist "Babaganoush", eine Auberginenpaste. Die Auberginen werden dazu im Ofen oder ganz modern in der Mikrowelle gegart und das Fleisch der Aubergine mit Zitronensaft, Olivenöl und Gewürzen püriert. Das ist mir gelungen und hat echt lecker geschmeckt.



Dazu gabs dann noch einen arabischen Kartoffelsalat. Ich habe das Ganze wie ich glaube etwas zu lange gebraten, was aber dem Geschmack keinen Abbruch getan hat. Es waren dann halt mehr Bratkartoffeln als Kartoffelsalat. Die Kartoffeln werden gewürzt mit Chili, Koriander, Kurkuma und Limettensaft. Dazu gebräunte Zwiebeln. Eine sehr gute Mischung.


Dazu gabs natürlich Fladenbrot, wenn auch, in unserem Fall, gekauftes.

Viele Rezepte aus diesem Buch finden sihc übrigens auf der Homepage: www.orientalische-rezepte.com

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 7. Februar 2012

Kartoffelsuppe mit Baconaroma

Draußen ist es ziemlich kalt. Die Temperaturen gehen immer weiter unter die Nullgrad-Grenze runter, es schneit und friert und das Wochenende waren wir Ski fahren und sind dementsprechend durchgefroren. Der perfekte Anlass für eine heiße Suppe. (OK, der neue Pürierstab wollte auch getestet werden, das passt ja zusammen). Und deswegen gab es Sonntag eine feine Kartoffelsuppe mit Baconaroma.


Die Suppe selbst ist primär mal eine simple Kartoffelsuppe: Zwiebel- und Kartoffelwürfel werden angebraten, dann mit Brühe aufgegossen und weichgekocht. Mit Sahne und saurer Sahne pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Das besondere an der Suppe ist der Bacon und die Kartoffelcroutons. Der Bacon wird in der Pfanne richtig schön kross gebraten und zerbröselt vor dem Servieren über die Suppe gestreut.
Für die Kartoffelcroutons werden kleine Kartoffelwürfel in reichlich Fett ausgebacken, bis sie leicht braun sind, quasi "Pommes-Würfelchen". Gut gesalzen werden sie oben auf die Suppe gegeben.

Gut schmeckt übrigens auch ein Klecks saure Sahne auf der Suppe.
Und noch ein Tip: Bacon und Kartoffelwürfel vor dem weiteren Verarbeiten kurz auf einem Papier-Küchentuch "abtropfen" lassen, dann triefen sie nicht ganz so vor Fett.

Gefunden bei chefkoch.de: Feine Kartoffelsuppe mit Baconaroma.

Guten Hunger!
Bille

Dienstag, 27. Dezember 2011

22. Dezember 2011 - Weißkraut und Butterkartoffeln, Ente mit Knödel

Heute ist Michael auf einer Weihnachtfeier und ich zu hause.
Da ich versuche, mal den Kopf Weißkraut wegzubekommen, der seit Ewigkeiten im Kühlschrank liegt, gibt es bei mir heute Weißkraut mit Butterkartoffeln.


Das Weißkraut (1/4 Kopf, klein) schneide ich in feine Streifen, genauso eine halbe Zwiebeln. Beides brate zu zusammen mit einer Handvoll Speckwürfel gut an und lösche es mit Weißwein, Zitronensaft und etwas Brühe ab. Nun lasse ich alles ungefähr 30min kochen und würze es dann kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kümmel.
In der Zwischenzeit koche ich mir einige Kartoffeln, die ich später zusammen mit dem Kraut, Salz, Pfeffer und Butter esse.

Guten Hunger!
Bille


Leider habe ich kein Foto gemacht, so dass die Kurzversion an dieser Stelle leider ausreichen muss:
Es gab Ente mit Knödel.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

13. Dezember 2011 - Apfel-Thymian-Suppe mit knusprigem Bacon

Heute mittag erreicht mich eine Nachricht von Michael: "Können wir heute die Suppe machen? Inder Kantine gibts heute Burger..." Da waren ihm die geplanten Tortellini wohl dann abends doch zu viel ;) Die gibts halt dann morgen! Also heute: Apfel-Thymian-Suppe mit knusprigem Bacon.


Apfelstücke, Kartoffelstücke werden mit Zwiebel und Knoblauchwürfeln in Butter angeschwitzt und mit Weißwein abgelöscht. Den Weißwein lässt man einkochen und gießt mit Gemüsebrühe auf. Nach ca. 20min Kochzeit kommt noch Thymian und Sahne dazu, dann wird alles püriert.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nebenher den Bacon in einer Pfanne auslassen, bis er knusprig ist, fertig!
Die Kombination von Apfel, deftigne Kartoffeln, Thymian und Speck ist einfach toll!

Das Rezept stammt von chefkoch.de und findet sich hier.
Ich habe allerdings noch zwei Kleinigkeiten geändert: Den Thymian habe ich schon etwas früher dazu, dass er mitziehen kann. Ich Nachhinein würde ich ihn sogar gleich zu Anfang reintun und vor allem noch mehr davon.
Den Bacon habe ich um Apfelwürfel gewickelt und diese angebraten, das Ganze dann auf Holzspieße gesteckt und an den Rand der Suppe gehängt, auch sehr lecker. Könnte fast noch ein Stück mehr pro Person sein.

Guten Hunger!
Bille

Montag, 12. Dezember 2011

9. Dezember 2011 - Kartoffelnester mit Salat

Das heutige Gericht ist eigentlich eine Methode zur Verwertung von Pellkartoffelresten, aber wer sagt denn, dass man die Kartoffeln nicht auch extra dafür kochen kann.
Heute gibts Kartoffelnester.


Für die Kartoffelnester werden gekochte Kartoffeln ("vorwiegend festkochend" hat sich bewährt) mit Milch und Zwiebeln zu einem Brei zerstampft. Bzw. ich mag nicht stampfen, ich habe die Kartoffeln durch die Spätzlepresse gedrückt und mit gewürfelten Zwiebeln und Milch gemischt.
Aus dem Brei formt man ein Nest, in die Vertiefung in die Mitte wird ein rohes Ei geschlagen. Salzen, Pfeffern und mit Käse belegen.
Im Ofen 20-30min bei 200°C überbacken.

Ich habe noch zusätzlich einige Schinkenwürfel auf das Ei gegeben, das hat sich gut gemacht. Als Käse haben wir Mozzarella verwendet.
Als Beilage hatten wir grünen Salat.

Das Rezept ist von chefkoch und findet sich hier.

Guten Hunger!
Bille

1. Dezember 2011 - Nepalesische Hochzeit 2

Heute ist (für uns) der zweite Teil der großen Hochzeit. Heute nachmittag/abend findet der Empfang mit Party statt Wieder gibt es ein sehr leckeres Hochzeitsbuffet, das allerdings wieder anders bestückt ist.

Chapati, Gewürzreis und Gemüse darf natürlich auch hier nicht fehlen. Außerdem gibt es wieder ein Schmorgericht mit Gemüse, dieses Mal mit weniger Sauce und ganz anders zubereitet, dazu ein Kichererbsencurry, gebratene Hühnchenschlegel und gebratene Chowmein-Nudeln. Und noch mehr...
Außerdem haben wir nepalesischen Whiskey probiert (desinfiziert den Magen ;) ), der war nicht mal schlecht.
Schon bevor es ans Buffet ging, waren eine ganze Menge Kellner unterwegs, die lauter kleine Snacks mit Dip verteilt haben...und wir saßen in ihrer Einflugschneise. Das bedeuted, teilweise haben sich die Kellner vor uns, bzw. vor allem vor Udo, Hartmut und Michael gestaut, die alles probiert haben.
Da gab es frittierte Pilze in Teig, scharfe gebatene Würstchen, frittierte Kartoffelraspeln, Lamm und noch mehr. Vor allem die Kartoffeln waren sehr lecker!

Guten Hunger!
Bille

30. November 2011 - Vegetable Momos in der Suppe und Vegetable fried Momos

Obwohl wir noch so viele Eindrücke von Vortag im Kopf haben, beschließen wir heute eine Stadtbesichtigung anzuschließen. Wir laufen in mehreren Stunden durch Thamel bis zur Durbar Square, kaufen ein und machen es uns gemütlich. Abends landen wir zusammen mit Kathi und Udo in einem ganz kleinen Lokal, in dem auch Einheimische sind, der "Tibet Kitchen".
Dort gibts - mal wieder Momos, aber dieses Mal wieder andere. Wir nehmen dieses Mal beide Vegetable Momos, also mit Gemüse gefüllt. Michael bekommt sie gebraten und ich in der Suppe. Uiii, eine richtige, tibetische Maultaschensuppe, das freut das Schwabenherz :)


Die Füllung bestand übrigens aus einer Mischung von Kartoffeln und Gemüse, welches sehr stark mit einer Gewürzmischung gewürzt war.

Guten Hunger!
Bille

29. November 2011 - Nepalesische Hochzeit 1

Heute kommt der eigentliche Grund, warum wir nach Nepal gekommen sind. Wir sind auf einer Hochzeit meines nepaesischen Kollegen eingeladen. Eine tolle Erfahrung, und noch einmal eine komplett andere Welt wie die feier in dem Kloster, die wir erlebt haben.
Es ist eine hinduistische Hochzeit mit vielen kleinen Zeremonien, Gesellschaftlichem Beisammensein, Essen, Trinken, Kapelle. Die religiösen Dinge vermischen sich komplett mit den gesellschaftlichen. Auch bei den eigentlichen Zeremonien schaut längst nicht jeder gebannt zu, sondern man sieht zu, oder fotographiert, oder unterhält sich, oder isst eben. wir versuchen zwar, so viel wie möglich mitzubekommen, aber irgendwann bekommen auch wir Hunger und machen uns übers Hochzeitsbuffet her.






Genau kann ich gar nicht sagen, was die einzelnen Gerichte waren. In Erinnerung habe ich noch:
Gewürzreis, ein Schmorgericht mit grünem Blattgemüse und Bohnen (ich tippe auf etwas ähnliches wie Mangold), ein süßliches Gericht mit Paneer, ein gebratenes Kartoffelgericht mit Blumenkohl, verschiedenes Gebratenes Fleisch (vor allem Lamm und Hammel) sowie frisches Gemüse und Chapati.
Total lecker auf jeden Fall.
Zur Nachspeise gabs dann noch unendlich süße Teigkringel und einen süßen Joghurt.

Guten Hunger!
Bille

25. und 26. November 2011 - Mixed fried potatoes

WIr sind zurück in Sybrubesi, dem Ausgangspunkt unseres Treks. Im Hotel dort lassen wir es uns erst mal gut gehen. Viel Essen und mal wieder ein Bier!
Zum Abendessen gibts Mixed fried Potatoes, quasi Bratkartoffeln mit Gemüse, Käse und einem Omlett drüber. Eigentlich recht lecker! Sollte man sich merken.


Guten Hunger!
Bille


 25. November 2011 - Mixed fried Momos, Garlic soup, Onion Soup

Heute ist schon wieder der vorletzte Tag unseres Treks. Wir steigen seht weit ab und bleiben schließlich in der "Bamboo Lodge" für die Nacht. Hier finden sich heute abend viele Trekker ein, die am Vorabend ebenfalls im Kloster waren. So haben wir ewig Gesprächsstoff und verstehen uns bald blendend. Außerdem den vier Schotten mit denen wir die Nacht zuvor die Lodge geteilt haben, lernen wir ein finnisches und ein holländisches Paar kennen, außerdem Jay, einen Engländer.
wir gönnen uns ein richtig gutes Abendessen, nur die Kamera, da waren wir zu faul und zu müde, sie nochmal aus dem Zimmer zu holen. So gibt es heute abend zwar Mixed fried Momos (frittierte Teigtaschen mit Kartoffeln, Gemüse und Käse), Knoblauchsuppe, Zwiebelsuppe und zum Nachtisch ein Apfel-Momo (wie frittierter Apfelstrudel ;) ), aber keine Bilder. Sorry!

Guten Hunger!
Bille

24. November 2011 - Dal Bhat und Tsampa

Heute haben wir einen absolut tollen Tag erlebt. Morgens beim Loslaufen erfahren wir, dass im Ort Langtang ein großes Fest im Kloster stattfindet. Da wir sowieso bis in die Gegend von Langtang möchten, beschließen wir, nur die zwei Stunden bis dort abzusteigen und den Rest des Tages dort zu verbringen. Wir finden eine Unterkunftmöglichkeit nahe am Kloster, wo wir auch zu mittag essen, bevor wir zu dem 800 Jahre alten, buddhistischen Kloster aufbrechen. Das Essen hätten wir nicht gebraucht. Kaum waren wir da, hatten wir Milchtee in den Händen, wenig später kam jemand, der mir Nudeln angeboten hat. So ging es den Rest des Tages weiter. Die "Hauptmahlzeit" schließlich war das klassische Dal Bhat, Reis mit Linsensuppe und Gemüsecurry. In diesem Fal enthielt das Curry vor allem Kartoffeln. Wir haben aufgeladen bekommen wie nochmal was und selbst ein deutliches "Nein" half nichts, es kam immer noch mehr.


Das Fest war Teil einer Trauer/Beerdigungszeremonie und als letzter Teil ein großes und fröhliches Fest. Es wurde viel gesungen, gebetet, Zeremonien abgehalten und als es dunkel wurde dann auch gemeinschaftlich getanzt. Im Laufe des weiteren Tages und abends haben wir auch noch Tsampa probiert, sehr trockene Knödel aus geröstetem Gerstenmehl, die es während der Zeremonien gab.
Außerdem haben wir Buttertee (Schwarzer Tee mit Salz und Yak-Butter, sehr gewöhnungsbedüftig, schmeckt wie sehr fettige Brühe), Chang (ein Reisbier) und Raksi (Schnaps) bekommen und probiert. Der Schnaps wurde - wenn nicht gleich in Teetassen eingeschenkt - in die hohle Hand gekippt und damit in den Mund befördert. Wer braucht denn schon Schnapsgläser?

Der Haken an der Sache: Die Wirtin der Lodge hatte für uns und zwei weitere Paare ebenfalls Dal Bhat vorbereitet, das wir aber um keinen Preis mehr essen konnten. Die Lösung: Wir haben am nächsten Tag Reis und Gemüse in den Topf vom Kocher bzw. die anderen in ihre Brotzeitboxen bekommen, die Linsensuppe in eine Plastikflasche und das gabs dann kalt zum Mittag essen. Das ist doch auch mal was :)

Guten Hunger!
Bille

23. November 2011 - Sherpa Stew

Nach zwei Tagen im Zelt sind wir heute wieder in einer Lodge, im Ort Kyanjin Gompa, dem höchsten Ort im Tal auf 3900m. die Wirtin hatte uns schon am Vortag angesprochen, ob wir nicht zu ihr kommen wollen und bei einer heißen Yak-Milch haben wir versprochen, am nächsten Tag, also heute, wieder zu kommen.
Lhamu, so hieß sie, treffen wir nicht wieder, aber ihren Ehemann, der für die nächsten beiden Tage das "Moonlight Guesthouse" betreibt. Er macht uns auch ein Abendessen, Sherpa Stew, ein Eintopf mit Kartoffeln, Gemüse und Nudelfleckchen, der sehr gut satt macht.


Wir erfahren, dass die Familie normalerweise in Langtang, dem Hauptort des Tales lebt und nur während der Touristensaison die Lodge betreibt. Sie züchten außerdem Yaks und Pferde, mit denen sie auch handeln.

Guten Hunger!
Bille

20. November 2011 - Vegetable fried rice

Heute waren wir den ersten kompletten Tag beim Trekking. Unser Weg hat uns heute bis zur "River Side Lodge" auf 2700m geführt. Nach dem langen Aufstieg war der Hunger natürlich entsprechend groß. Der Vegetable fried rice in der kleinen Lodge kam da gerade recht.


An Gemüse kommt hier ins Essen bzw. in den Reis, was auf den winzige Gemüsefeldern hinter den Häusern angebaut wird. In tieferen Lagen ist das durchaus noch so was wie Brokkoli u.ä., sogar Zitrusbäume habe ich schon gesehen, je höher wir kommen, desto eher besteht das Gemüse aus Weißkohl und Kartoffeln. Lecker ist es auf jeden Fall und satt machts auch.

Guten Hunger!
Bille

16. November 2011 - Im Flugzeug: Palak Paneer und Hühnchen mit Kartoffelgratin

Wir sind unterwegs! Da wir einen Nachtflug haben, wird unser Abendessen bald nach dem Abflug im Flieger serviert. Unser Flug geht via Neu Delhi nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Dort, bzw. eben in Nepal, werden wir unseren Urlaub verbringen.
Wie immer gibt es im Flugzeug ein vegetarisches und ein fleischiges Gericht. Interessanteweise ist in diesem Fall das vegetarische Gericht auf die indische Kundschaft abgestimmt, es ist ein Palak Paneer (indischer Frischkäse mit Spinat) mit Reis und Kartoffelgemüse-Bällchen. Michael nimmt natürlich die fleischige Version, die auf dne Geschmack der europäischen Kundschaft abgestimmt ist und sich als Hühnchen mit Kartoffelgratin und Brokkoli entpuppt. Dazu natürlich in beiden Fällen die obligatorischen Beilagen.


Guten Hunger!
Bille

14. November 2011 - Peruanische Kartoffelsuppe

Noch ein Gericht zum Reste verarbeiten. Kartoffeln sind noch im Kühlschrank, ein paar Dinge habe ich noch dazugekauft, heute gibt es eine peruanische Kartoffelsuppe.


Im Endeffekt ist das eine Kartoffelsuppe, die statt in Brühe oder in Wasser hauptsächlich in Milch gekocht wird. Am Schluss kommen noch Mais, Garnelen und Feta dazu. Ich den Milchanteil dabei etwas reduziert und mehr Brühe verwendet und die Kartoffeln nach dem garen nicht(!) zerdrückt, sonst wäre das ganze extrem dicklich geworden, das war es schon so.
Im großen und ganzen ein gutes Gericht, das vor allem satt machen. Das Rezept habe ich auf der küchengötter-Homepage gefunden.

Guten Hunger!
Bille